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Hydrogen HyWay

Wasserstoff-Fahrzeug. Foto: mrdoomits/ Panthermedia.net

Das im Jahre 2008 initiierte Leitvorhaben „NRW Hydrogen HyWay“ bildet den strategischen Rahmen für die verschiedenen Aktivitäten im Bereich der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik. Im Rahmen des „NRW Hydrogen HyWay wurden seit dem Jahr 2008 25 Projekte mit rund 50 Millionen Euro gefördert.


Wasserstoff als Energiespeicher nutzen

Die Entwicklung und Demonstration der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnik bildet seit gut 15 Jahren einen der Schwerpunkte der nordrhein-westfälischen Förderpolitik. Seit 1998 wurden über 100 Projekte mit rund 190 Millionen Euro an Landes- und europäischen EFRE-Mitteln unterstützt. Davon wurden seit 2008 rund 50 Millionen Euro für 25 Projekte im Rahmen des „NRW Hydrogen HyWay“, einem Leitvorhaben innerhalb des Programms „progres.nrw“ gefördert. Beispielhafte Projekte sind die Entwicklung des Brennstoffzellen-Gelenkbusses sowie der Bau der Wasserstofftankstelle in Düsseldorf. Die NRW-Landesregierung beschloss nun die Fortführung des erfolgreichen Förderprogrammes mit rund 30 Millionen Euro an Fördermitteln.

In der zweiten Phase des „NRW Hydrogen HyWay“ von 2013-2016 werden die folgenden inhaltlichen Schwerpunkte gesetzt:

  • die Umwandlung und Speicherung regenerativen Stroms in Form von Wasserstoff einschließlich anschließender Nutzung im Energiesystem,
  • Infrastrukturen zur Einführung von regenerativ gewonnenem Wasserstoff als innovativer Kraftstoff im Verkehr,
  • die Erprobung von Fahrzeugen mit Brennstoffzellentechnik mit Fokus auf ÖPNV, Nutzfahrzeugen und Sonderanwendungen (in Ergänzungen zu durch Bund/EU geförderten Pkw-Anwendungen),
  • Forschung, Entwicklung und Erprobung von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) auf Brennstoffzellenbasis, virtueller Kraftwerke mit Schwerpunkt Brennstoffzellen- KWK und Hybrid-Kraftwerke,
  • Forschung- und Entwicklung zur technischen Optimierung und Kostensenkung, vorkommerzielle Erprobung neuer Entwicklungen in größeren Feldtests.

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