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Innovation City

Der Aussichtsturm in Bottrop - Tetraeder. Foto:

Das Projekt „InnovationCity Ruhr – Modellstadt Bottrop“ soll zeigen, wie mit einem klimagerechten Stadtumbau auf die Herausforderungen des Klima- und Strukturwandels reagiert werden kann.


Modellstadt Bottrop

Ein Teil des Bottroper Stadtgebiets wurde als Pilotgebiet für eine klimagerechte Stadt ausgewiesen. Es umfasst die Bottroper Innenstadt und die Stadtteile Batenbrock, Boy, Lehmkuhle, Ebel, Welheimer Mark und Teile von Welheim. Hier leben etwa 67.000 Einwohner und es gibt mehr als 22.000 Arbeitsplätze. Das Gebiet repräsentiert alle Facetten des Ruhrgebiets: auf engem Raum sind Wohnen und Arbeiten, Handel und Gewerbe verzahnt.

Ziel der „InnovationCity Ruhr – Modellstadt Bottrop“ ist es, in diesem Gebiet die CO2-Emissionen bis zum Jahre 2020 zu halbieren und die Lebensqualität zu steigern.

Das Projekt wird von der Innovation City Management GmbH koordiniert, einem Public-Private-Partnership aus Initiativkreis Ruhr, Stadt Bottrop und drei Unternehmen. Die Innovation City Management GmbH dient als Plattform, um alle wichtigen Akteure aus Stadt, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammenzubringen, Prozesse anzustoßen und Projekte umzusetzen.

Bisher sind über 125 Einzelprojekte initiiert, teils sogar schon abgeschlossen worden. Sie sind in fünf Handlungsfelder untergliedert: Wohnen, Arbeiten, Mobilität, Energie und Stadt.

Die Einzelprojekte sind in einem Masterplan für einen klimagerechten Stadtumbau zusammengefasst worden. Dieser Plan wurde von einem Konsortium unter Leitung des Frankfurter Planungsbüros AS&P (Albert Speer & Partner) entwickelt und im Februar 2014 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Darauf aufbauen wird ein Innovationshandbuch, in dem die in Bottrop durchgeführten Projekte systematisch analysiert, Handlungsmuster und Organisationsstrukturen aufgezeigt und die beim nachhaltigen Stadtumbau gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse ausgewertet werden. Das Handbuch richtet sich auch an andere Städte im Ruhrgebiet und lädt zur Nachahmung ein.

Das gesamte Projekt wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert.