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Zukunftsenergien

Grüne Energie. Foto: Karsten Ehlers / panthermedia.net

Nordrhein-Westfalen ist nicht nur das größte deutsche Energieland, es soll auch das Klimaschutzland Nr. 1 in Deutschland werden. Dazu setzt die Landesregierung auf die Förderung der Energieeffizienz und den Ausbau der erneuerbaren Energien.


Anteil neuer Energien

Nordrhein-Westfalen ist die größte deutsche Energieregion, in der 30 % des bundesweit benötigten Stroms produziert und 40 % des deutschen Industriestroms verbraucht werden. Energiequellen sind bisher vor allem Kohle und Gas – die erneuerbaren Energien spielen eine stetig wachsende Rolle.

Ende 2015 waren in NRW fast 240.000 Anlagen mit einer Leistung von 9.500 MW installiert. Dabei bilden die Solarenergie mit 4280 MW und die Windenergie mit 4010 MW die Hauptsäulen der erneuerbaren Anlagen.  Bis Ende 2015 konnte die Stromproduktion aus allen Erneuerbaren Energieanlagen von rd. 12 TWh/a auf 18 TWh/a gesteigert werden. Dies entspricht einem Anteil von 12,6 % des Bruttostromverbrauchs NRWs.

Zum Vergleich: Mit dieser Strommenge könnte der gesamte Bruttostromverbrauch des Landes Schleswig-Holsteins oder des Landes Sachsen-Anhalt zu 100 % gedeckt werden. Im Vergleich der Bundesländer steht NRW sowohl bei der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien als auch bei der installierten Leistung auf Platz 3.

Die Landesregierung hat sich das Ziel von 30 % erneuerbare Energien im Jahr 2025 gesetzt und verfolgt damit ein ambitioniertes Ziel.

Anteil erneuerbarer Energien im Strommix der Planungsregionen

Die größten Beiträge der erneuerbaren Energien stammen aus der Planungsregion Münster, wo der Anteil der erneuerbaren Energien am errechneten Stromverbrauch bei 26% liegt. Es folgt die Planungsregionen Detmold. Der Regionalverband Ruhr (RVR) leistet zwar bei den Stromerträgen einen relativ hohen Beitrag, aber erreicht infolge der hohen Bevölkerungszahl beim Anteil der erneuerbaren Energien am Stromverbrauch nur knapp 6%.

Auch bei der Auswertung der Planungsregionen im Einzelnen weist die Planungsregion Münster einen relativ hohen Anteil von Strom aus Wind, Biomasse und Photovoltaik auf. In der Planungsregion RVR ist das Grubengas überdurchschnittlich stark verbreitet. 


Umwandlung von Sonnenstrahlen in Wärme. Foto

Solarthermie

Unter Solarthermie versteht man die Umwandlung von Solarstrahlung in Wärme. Solarthermische Anlagen werden vorwiegend zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung eingesetzt.

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Aus Wasserkraft wird Strom. Foto: kav777 / panthermedia.net

Wasserkraft

Die Wasserkraft ist eine regenerative Energie. Die Landesregierung fördert ihren dezentralen Ausbau und sorgt damit für verbrauchsnahe, stetige, kalkulierbare und krisensichere Stromversorgung. Die Wasserkraft ist eine heimische und klimaschonende Form der Energieerzeugung mit einer langen Tradition in NRW.

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Biogasanlage an einem Rapsfeld. Foto: Liane Matrisch / panthermedia.net

Biomasse

Nordrhein-Westfalen gehört neben Bayern und Niedersachsen zu den größten Bioenergieländern in Deutschland. In NRW werden derzeit aus Biomasse rund 85% der regenerativen Nutzwärme und 40% des regenerativen Stroms in NRW produziert. Die Bioenergie nimmt als nachwachsender Energieträger, der unabhängig vom Wetter ist, eine Schlüsselrolle im Energiesystem ein.

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Das Potenzial für Solarenergie ist hoch. Foto: Karsten Ehlers / panthermedia.net

Photovoltaik

Die Bedeutung der Sonnenenergie hat auch in Nordrhein-Westfalen stark zugenommen. Im Vergleich der Bundesländer liegt NRW bei den installierten Photovoltaik-Anlagen (PV-Anlagen) knapp hinter Baden-Württemberg auf Platz 3.

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: Windenergie im rheinischen Revier. Foto: Annegret Lippold

Windenergie

In Nordrhein-Westfalen wird die Windenergie seit Anfang der 1990er Jahre zur Stromgewinnung genutzt. Aktuell belegt NRW den fünften Platz unter den 16 Bundesländern, direkt nach Küsten- und dünn besiedelten Flächenländern. Die Windenergienutzung hat für Nordrhein-Westfalen eine hohe wirtschaftliche Bedeutung.

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geothermische Bohrung.

Geothermie

Der Begriff „Geothermie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet Erdwärme. Die Geothermie-Nutzung hat viele Vorteile: sie ist klimaneutral, entlastet die Erdatmosphäre und ist regenerativ. Das Land NRW besitzt ein noch nicht vollständig erschlossenes geothermisches Potenzial. Auch warme Grubenwässer aus dem Bergbau können thermisch genutzt werden.

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