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Kleingärten und Kleingartenanlagen

Kleingartenanlege. Alfred Emmerich/panthermedia.net

Kleingärten und Kleingartenanlagen erfüllen in Nordrhein-Westfalen vielfältige gesellschaftliche Funktionen: als städtische Grünflächen, ökologisch wertvolle Refugien und Orte des Natur- und Umwelterlebens. Sie bieten Orte der Freizeit und Entspannung, die Möglichkeit zur Eigenerzeugung von Obst, Gemüse und Blumen und leisten wichtige Beiträge für gesellschaftliche Integration, kulturelle Vielfalt und Stadtkultur.


Leistungen für das Allgemeinwohl

Insgesamt 118.000 Kleingärten in 1600 Kleingartenanlagen verteilen sich über ganz Nordrhein-Westfalen. Schwerpunkte sind vor allem die städtisch geprägten Regionen des Ruhrgebiets und der Rheinschiene.

Die Vereine und ihre Mitglieder vollbringen in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden wichtige Leistungen für das Allgemeinwohl. Sie schaffen und unterhalten öffentlich zugängliche Grünflächen zur Naherholung und tragen damit nicht nur zur Verbesserung des Wohnumfelds bei, sie vermitteln auch ein Stück Naturnähe und schaffen Lebensräume für Pflanzen und Tiere. Das Kleingartenwesen leistet einen Beitrag zur Gartenkultur und ist darüber hinaus von städtebaulicher, ökologischer, stadtklimatischer und sozialer Bedeutung.

Organisiert wird das Kleingartenwesen über Vereine, Stadt-, Kreis- und Bezirksverbände sowie über die zwei Landesverbände Rheinland sowie Westfalen und Lippe.

Landeswettbewerb Kleingärten

Mit dem Landeswettbewerb Kleingärten sucht das Land Nordrhein-Westfalen Kleingartenvereine, die sich durch beispielhafte ökologische, soziale und kulturelle Leistungen auszeichnen. Bewerben können sich die jeweiligen Kommunen, die in Verbindung mit ihrer Bewerbung für Kleingartenanlagen zugleich Projekte des "Urban Gardening" vorstellen können. Damit sollen auch neue Formen gärtnerischer Aktivität in den Städten unterstützt und einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden. Der Bewertung der Bewerbungen werden Kriterien wie die Einbindung der Anlage in die städtebauliche Entwicklung, das Engagement der Mitglieder für die Integration, ökologische und stadtklimatische Aspekte sowie die Gestaltung und Nutzung einzelner Gärten, die besondere Initiative Einzelner oder von Vereinsgruppen zugrunde gelegt.

Teilnahmeberechtigt am Landeswettbewerb sind alle Städte und Gemeinden in Abstimmung mit ihren kleingärtnerischen Organisationen. Bewerbungsschluss ist der 1. Mai 2017. Der NRW-Wettbewerb ist zugleich die Vorauswahl für den Bundeswettbewerb Kleingartenanlagen.