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Ländliche Räume

Familienfreundlich: der ländliche Raum. Foto: Arne Trautmann/ Panthermedia.net

Die ländlichen Räume Nordrhein-Westfalens haben viele Gesichter. Sie sind Wohn- und Arbeitsraum, Natur-und Landschaftsfläche, Erholungsgebiet und Produktions-standort für eine Land- und Forstwirtschaft, die gesunde Lebensmittel und nach-wachsende Rohstoffe erzeugt.


Der ländliche Raum stellt sich den Zukunftsfragen

Die ländlichen Regionen Nordrhein-Westfalens erstrecken sich über zwei Drittel der Landesfläche. Hier leben rund sechs Millionen Menschen, das ist ein Drittel der nordrhein-westfälischen Bevölkerung. Viele innovative klein- und mittelständische Unternehmen haben ihren Standort in ländlichen Regionen und sorgen für wirtschaftliche Dynamik.

Ländliche Regionen stellen einen wertvollen Produktionsstandort für die Land- und Forstwirtschaft dar. Dies ist die Grundvoraussetzung für die Erzeugung gesunder Nahrungsmittel und nachwachsender Rohstoffe. Gleichzeitig befinden sich hier einzigartige Räume für den Natur- und Landschaftsschutz, die einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität leisten.

Die ländlichen Räume Nordrhein-Westfalens existieren nicht für sich alleine, sondern leben in enger Verbindung und intensivem Austausch mit den Ballungsräumen des Landes. Sie haben eine erhebliche Bedeutung als stadtnaher Freizeit- und Erholungsraum. Damit bieten sich gute Chancen im regionalen und überregionalen Tourismus.

Gleichzeitig sieht sich der ländliche Raum auch mit neuen sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert: Die Situation auf dem Arbeitsmarkt, die demografischen Veränderungen und der Strukturwandel in der Landwirtschaft werfen Fragen auf, die im Einklang mit den berechtigten Interessen künftiger Generationen beantwortet werden müssen.

Die Landesregierung setzt sich für die Stärkung der ländlichen Räume ein, damit diese auch in Zukunft lebenswert und attraktiv für die Menschen bleiben.


Das „NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020“

Die Förderung der ländlichen Räume bildet - neben den Direktzahlungen an die Landwirtschaft - die zweite Säule der europäischen Agrarpolitik. Das „NRW-Programm Ländlicher Raum 2014-2020“ setzt die Förderung der Europäischen Union mit einem Bündel unterschiedlicher Maßnahmen in Nordrhein-Westfalen um, die aus dem „Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des Ländlichen Raums“ (ELER) mitfinanziert werden. 

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Zentrum für Ländliche Entwicklung (ZeLE)

Das Zentrum für Ländliche Entwicklung (ZeLE) will in den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens Informationen vermitteln, Erfahrungen austauschen und neue Ideen unterstützen. Als Akademie für den ländlichen Raum bietet es zahlreiche Veranstaltungen in allen Regionen des Landes. Seinen Sitz hat das ZeLE im NRW-Landwirtschaftsministerium in Düsseldorf.

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Dorf in NRW.

Dörfer und Regionen

Die vielfältigen Regionen Nordrhein-Westfalens bieten ein reichhaltiges gesellschaftliches Leben und hohen sozialen Zusammenhalt. Gerade in den Dörfern wird Gemeinschaft groß geschrieben und aktiv gelebt. Hier kümmern sich die Menschen mit vielen Ideen und bürgerschaftlichem Engagement um ihr soziales und natürliches Umfeld. Diese soziale und kulturelle Vielfalt macht die ländlichen Regionen in Nordrhein-Westfalen attraktiv und stark.

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Kabelrollen

Breitbandversorgung

Breitbandverbindungen sind wichtige Voraussetzung für die private und berufliche Nutzung des weltweiten Internets. Sie eröffnen den Zugang zu einer infrastrukturellen Grundausstattung, die vor Ort nicht (mehr) vorhandenen ist. Breitband-Zugang kann dazu beitragen, standortbedingte Nachteile von dörflichen Strukturen auszugleichen – ein wichtiger Faktor angesichts des prognostizierten Bevölkerungsrückgangs in manchen Regionen.

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Agrarlandschaft. Foto: Wolfgang Dufner / panthermedia.net

Bodenordnung

Die ländliche Bodenordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz (FlurbG) ist das Instrument zur Verbesserung der agrarstrukturellen Rahmenbedingungen. Sie hat sich in den letzten Jahrzehnten als wirksames Instrument zur ländlichen Entwicklung, insbesondere zur Lösung von Konflikten zwischen privater Land- und Forstwirtschaft und öffentlichen Nutzungsinteressen bewährt.

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Startseite GISILE

Geoinformationssystem GISILE

Das webbasierte Geoinformationssystem GISILE ist ein Beitrag zur Information und Kommunikation zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Behörden im Rahmen eines E-Governments. GISILE gibt Auskünfte zu den Aktivitäten der Dezernate 33 (ländliche Entwicklung, Bodenordnung) der Bezirksregierungen im ländlichen Raum.

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Fußgänger auf einem ländlichen Weg. Foto: Eberhard Starosczik / panthermedia.net

Ländliche Wegenetze

Ländliche Wege sind ein wesentlicher Infrastrukturbaustein, um ländliche Räume zu erschließen und zu entwickeln. Sie binden Gemeinden, Dörfer, Weiler und Einzelgehöfte an das Verkehrsnetz an, erschließen land- und forstwirtschaftlich genutzte Flächen und dienen nicht zuletzt auch touristischen Zwecken. Angesichts der finanziellen Situation vieler Städte und Gemeinden im ländlichen Raum sind neue Lösungen gefragt, um das Wegenetz funktional zu erhalten.

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