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Landwirtschaft und Umwelt

Rapsfelder vor Windrädern. Foto: Kay Augustin / Panthermedia.net

Die Landwirtschaft hat neben ihrer wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung auch eine große ökologische Verantwortung. Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften fast die Hälfte der gesamten Fläche Nordrhein-Westfalens. Sie erhalten und gestalten vielfältige Kulturlandschaften. Um die Ziele des Natur- und Artenschutzes, des Klimaschutzes sowie der Wasser- und Luftqualität zu erreichen, müssen die Bewirtschaftungsweisen weiter entwickelt werden.


NRW-Programm fördert Agrar-Umwelt-Maßnahmen

Ziel der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist eine nachhaltige, bäuerliche und gentechnikfreie Landwirtschaft, die zum Erhalt und zur Entwicklung lebenswerter ländlicher Räume beiträgt. Die Landwirtschaft braucht Produktionsformen, die unsere Ressourcen nachhaltig nutzen und nicht belasten. Auf diesem Weg unterstützt das „NRW-Programm ländlicher Raum“ die Landwirtinnen und Landwirte mit einem breiten Angebot von Fördermaßnahmen im Agrar-Umwelt-Bereich. Ein Schwerpunkt ist dabei die Stärkung des ökologischen Landbaus mit der besonderen Unterstützung der Umstellung von Betrieben auf die ökologische Wirtschaftsweise.

Der gesamte ländliche Raum - allen voran die Landwirtschaft - kann einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende leisten. Mit nachwachsenden Rohstoffen für die Energiegewinnung aus Biomasse, mit Windkraft und Photovoltaik. Alle genannten  Zielsetzungen begleiten wir mit einem breit angelegten Dialog zahlreicher gesellschaftlicher Gruppen zum Thema Landwirtschaft und Umwelt.

Die Landesregierung, die beiden Landwirtschaftsverbände und die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen wollen gemeinsam die Biodiversität auf landwirtschaftlichen Flächen stärken und dazu konkrete Maßnahmen auf den Weg bringen. Landwirtschaftsminister Johannes Remmel sowie die Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbands (WLV), Johannes Röring, und des Rheinischen Landwirtschafts-Verbands (RLV), Bernhard Conzen, sowie der Präsident der Landwirtschaftskammer NRW, Johannes Frizen, unterzeichneten dazu am 8. Dezember 2014 eine Rahmenvereinbarung zur Förderung der Biodiversität in den Agrarlandschaften.


Grundwasser und Landwirtschaft

Die Landwirtschaft wird in den letzten Jahrzehnten deutlich intensiver betrieben, als früher üblich. Mit den daraus folgenden Produktionssteigerungen geht in Teilbereichen eine erhebliche Änderung der Landnutzung einher, insbesondere durch den verstärkten Maisanbau. Oft ist dies verbunden mit einer Umwandlung von Grünland in Ackerbauflächen. Durch die Verwendung von Mais als Substrat in Biogasanlagen hat sich diese Entwicklung in den letzten Jahren weiter verschärft.

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Mitglieder des Dialogs Landwirtschaft und Umwelt.

Dialog Landwirtschaft und Umwelt

Um die Ziele einer nachhaltigen Landwirtschaft zu erreichen, die den Erfordernissen von Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz gerecht wird, den bäuerlichen Familien Zukunftsperspektiven bietet und zum Erhalt und zur Entwicklung lebenswerter ländlicher Räume beiträgt, ist es wichtig, dass alle Beteiligten miteinander über die richtigen Wege diskutieren. Mit dem „Dialog Landwirtschaft und Umwelt“ besteht deshalb ein Forum für einen frühzeitigen und systematischen Austausch.

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Ökolandwirtin. Foto: Peter Hensch / MKULNV

Ökologischer Landbau

Der ökologische Landbau entspricht in besonderer Weise den Prinzipien einer nachhaltigen und umweltschonenden Landbewirtschaftung. Er verzichtet bewusst auf den Einsatz mineralischer Stickstoffdünger, chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und auf den üblichen Zukauf von Futtermitteln.

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Blütenstreifen. mariok/panthermedia.net

Agrarumweltmaßnahmen

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert mit den Agrarumweltmaßnahmen seit vielen Jahren eine besonders umweltfreundliche Bewirtschaftung landwirtschaftlich genutzter Flächen. Dies geschieht vor dem Hintergrund, dass Umweltleistungen der Landwirtschaft auch gesondert honoriert werden müssen. Die Förderung von Agrarumweltmaßnahmen ist ein zentrales Element der Kooperation zwischen Umweltschutz, Naturschutz und Landwirtschaft.

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