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umwelt.nrw

Acker- und Gartenbau

Fast die Hälfte der nordrhein-westfälischen Landesfläche dient dem Anbau von Pflanzen für Ernährung, Futter, Zierpflanzen oder nachwachsende Rohstoffe. Neben der landwirtschaftlich genutzten Fläche gibt es auch zahlreiche Privatgärten und etwa 118.000 Kleingärten, in denen viele private Gärtnerinnen und Gärtner unter anderem Gemüse, Obst oder Zierpflanzen anbauen.

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Ernährungswirtschaft

Die Land- und Ernährungswirtschaft bieten in Nordrhein-Westfalen rund 400.000 Menschen Arbeit. Damit gehören sie zu den größten Arbeitgebern in unserem Land. In NRW wird alles produziert, was man zum Leben braucht: Obst und Gemüse, Fleisch und Wurstwaren, Eier, Milch und Milchprodukte, Bier, Süßwaren sowie Brot und Backwaren. Neben Bayern und Niedersachsen gehört Nordrhein-Westfalen zu den drei wichtigsten Agrarstandorten in Deutschland.

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Landwirtschaftlicher Betrieb. Foto: Michael Jacobi / panthermedia.net

Förderung

NRW unterstützt eine zugleich wirtschaftlich erfolgreiche, umweltverträgliche und sozial verantwortliche Entwicklung der Landwirtschaft. Schwerpunkte bilden die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit, Tierschutz, Agrarumweltmaßnahmen, die Verbesserung der Vermarktungsstrukturen für ökologische und konventionelle Erzeugnisse sowie die ländliche Entwicklung. Das Ziel sind attraktive, lebenswerte ländliche Räume und eine moderne und nachhaltige Landwirtschaft.

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Familienfreundlich: der ländliche Raum. Foto: Arne Trautmann/ Panthermedia.net

Ländliche Räume

Die ländlichen Räume Nordrhein-Westfalens haben viele Gesichter. Sie sind Wohn- und Arbeitsraum, Natur-und Landschaftsfläche, Erholungsgebiet und Produktionsstandort für eine Land- und Forstwirtschaft, die gesunde Lebensmittel und nachwachsende Rohstoffe erzeugt.

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Rapsfelder vor Windrädern. Foto: Kay Augustin / Panthermedia.net

Landwirtschaft und Umwelt

Die Landwirtschaft hat neben ihrer wirtschaftlichen und sozialen Bedeutung auch eine große ökologische Verantwortung. Landwirtinnen und Landwirte bewirtschaften fast die Hälfte der gesamten Fläche Nordrhein-Westfalens. Sie erhalten und gestalten vielfältige Kulturlandschaften. Um die Ziele des Natur- und Artenschutzes, des Klimaschutzes sowie der Wasser- und Luftqualität zu erreichen, müssen die Bewirtschaftungsweisen weiter entwickelt werden.

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Rinder in Weidehaltung mit Tierärztin. Foto: Monkeybusiness Images/ Panthermedia.net

Tierhaltung und Tierschutz

Tiere in unserer Obhut sind Mitgeschöpfe, die uns anvertraut sind. Sie haben ein Recht auf Betreuung und Pflege. Das Wohlbefinden der Tiere, die wir halten, kann uns nicht gleichgültig sein. Dies gilt sowohl für die Nutztiere in den landwirtschaftlichen Betrieben, für Tiere in Zoos und Zirkussen, aber auch für die immer zahlreicher werdenden Tiere in privaten Haushalten.

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Beratungsgespräch. Foto: Dmitriy Shironosov/ Panthermedia

Wer macht was?

Wenn Sie Informationen benötigen, Fragen haben oder ein persönliches Anliegen loswerden möchten zu einem Thema, das Sie betrifft oder interessiert, benötigen Sie den richtigen Ansprechpartner. Auf den „Wer macht was?“-Seiten versuchen wir, den jeweiligen Verwaltungsaufbau in den Themenfeldern des NRW-Umweltministeriums übersichtlich darzustellen und Ihnen zu sagen, an wen Sie sich wenden können.

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Ernteausfälle durch Trockenheit
Nordrhein-Westfalen legt
Erntebilanz für 2018 vor

Das Landwirtschaftsministerium hat die Ergebnisse der Erntebilanz für Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Bei den Getreide-Erträgen steht NRW danach im Ländervergleich noch gut da, schlecht sieht es dagegen bei Grünland, Mais, Zuckerrüben und Kartoffeln aus. Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser betonte, das Land sei bereit, sich an gemeinsamen Hilfsmaßnahmen von Bund und Ländern zu beteiligen, um existenzgefährdeten landwirtschaftlichen Betrieben zu helfen.

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Ursula Heinen-Esser im Interview
"Bauern sollten auf eine langfristig ausgerichtete Risikovorsorge setzen"

Ursula Heinen-Esser. Foto: R. Sondermann

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser im Gespräch mit dem Handelsblatt vom 13.8.2018 unter anderem über die ungewöhnliche Trockenperiode in Nordrhein-Westfalen, Hilfen für die Landwirtschaft, die Anpassung an den Klimawandel und die Förderung von Maßnahmen der Kommunen.

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Agrarministerkonferenz 2018
Neue Perspektiven für Landwirtschaft und ländliche Räume

Logo: Agrarministerkonferenz 2018 Nordrhein-Westfalen

Nordrhein-Westfalen hat derzeit den Vorsitz der deutschen Agrarministerkonferenz (AMK) inne, in der Bund und Länder Fragen der Agrar- und Forstwirtschaft sowie der ländlichen Entwicklung miteinander beraten und abstimmen. Unser dem Vorsitz Nordrhein-Westfalens wird sich die AMK auch mit Nachdruck den Fragen an die EU-Agrarpolitik (GAP) nach 2020 widmen, mit der die Weichen für ländliche Räume und Landwirtschaft in Deutschland neu gestellt wird.

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  • 01. September 2018 - 16. September 2018
    Aktionstage Ökolandbau NRW 2018
    Bei den Aktionstage Ökolandbau NRW 2018 heißt es wieder „Türen, Hof- und Stalltore auf!“, wenn Bio-Höfe, Naturkosthandel, Bio-Bäcker und –Metzger und gastronomische Betriebe für interessierte Besucherinnen und Besucher öffnen. Die über 200 Veranstaltungen zwischen Aachen und Bielefeld, Bonn und Münster stehen unter dem Motto „Genießen, feiern und informieren!“ zur Detailansicht
  • 01. September 2018 - 02. September 2018
    Umweltministerium & Partner auf dem NRW-Tag 2018 in Essen
    Unter dem Motto "Wir holen die Natur zurück in die Städte" präsentiert das Ministerium - gemeinsam mit dem Landesumweltamt, der Natur- und Umweltschutz-Akademie, dem Landesbetrieb Wald und Holz, der Agentur "Bildung für nachhaltige Entwicklung" und der Biologischen Station Westliches Ruhrgebiet zum NRW-Tag 2018 ein buntes Programm rund um die Themen Stadtklima, Artenvielfalt, Industriewald und Industrienatur. zur Detailansicht
  • 03. September 2018 - 04. September 2018
    Wirkungen von Luftverunreinigungen auf den Menschen und seine Umwelt
    Menschen, Tiere, Pflanzen, Böden, Wasser und Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter sind nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz vor schädlichen Umwelteinwirkungen bzw. vor Gefahren, erheblichen Nachteilen und erheblichen Belästigungen zu schützen (§ 1 BImSchG). Bei der Veranstaltung werden die wichtigsten fachlichen Grundlagen und rechtlichen Anforderungen dargestellt. zur Detailansicht
  • 04. September 2018 - 05. September 2018
    Durchflussmessung an oberirdischen Gewässern
    Die Messung des Durchflusses ist eine der wichtigsten gewässerkundlichen Aufgaben. Sie bildet die Datengrundlage für die Erstellung der Wasserstands-Abflussbeziehung und somit der Ermittlung des Abflusses. Die Messgeräte und Messmethoden für die Durchflussmessung in offenen Gerinnen werden vorgestellt und deren Anwendung in der Praxis erprobt. Dies betrifft sowohl die Messung mit dem mechanischen Messflügel als auch mit induktiven Sonden. zur Detailansicht
  • 05. September 2018
    Grundlagen der Beurteilung von Erschütterungsimmissionen auf Menschen und Bauwerke
    Durch Erschütterungsimmissionen können erhebliche Belästigungen oder Schäden hervorgerufen werden, die nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz zu vermeiden sind. Das Seminar gibt einen Überblick über die physikalischen Grundlagen und die gültigen Regelwerke zur Beurteilung von Erschütterungsimmissionen. Die anzuwendenden Beurteilungsverfahren werden dargestellt und anhand von Praxisbeispielen veranschaulicht. zur Detailansicht
  • 10. September 2018 - 12. September 2018
    Probenahme Oberflächengewässer und Abwasser – Fortgeschrittenenschulung zur Probenahme von Abwasser und Oberflächenwasser
    Das Seminar vermittelt einen umfangreichen Überblick zur Thematik der Oberflächengewässer- und Abwasser-Probenahme. Sie erhalten ausreichend Gelegenheit, ihre eigenen Erfahrungen einzubringen und Fragen zu diskutieren.
    Unsere Experten stellen ausgewählte Aspekte der Probenahme aus Oberflächengewässer und Abwasser von Direkt- und Indirekteinleitern sowie der Klärschlamm- und Sielhautprobenahme vor. zur Detailansicht
  • 13. September 2018
    Fischdurchgängigkeit an Querbauwerken
    Nach den Vorschriften der EG-WRRL müssen Fließgewässer einen guten ökologischen Zustand aufweisen. Dies bedeutet, dass grundsätzlich gewässertypspezifische, sich selbst reproduzierende Fischbestände, auch an Wanderfischen, vorhanden sein müssen. Die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zeigen, dass die an einem Großteil der Gewässer vorhandenen Querbauwerke die Durchgängigkeit der Gewässer, eine Hilfskomponente in der Bewertung gem. EG-WRRL, behindern. zur Detailansicht
  • 13. September 2018
    Elektromagnetische Felder
    Bei der Novellierung der 26. BImSchV wurde der aktualisierte wissenschaftliche Erkenntnisstand über die Feldwirkungen berücksichtigt. Das Seminar befasst sich mit dem aktuellen Stand der LAI-Durchführungshinweise und der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift der Verordnung. Es gibt einen aktuellen Überblick über den Themenbereich aus Sicht des Immissionsschutzes. Es bietet Gelegenheit zur sachlichen Information und dient dem Erfahrungsaustausch. zur Detailansicht
  • 17. September 2018
    Festakt "20 Jahre Effizienz-Agentur NRW"
    20 Jahre Effizienz-Agentur NRW – das sind 20 Jahre erfolgreiche Arbeit für mehr Ressourceneffizienz in NRW, die bei einem Festakt in die Philharmonie Essen gefeiert werden. Gemeinsam mit NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser blickt Geschäftsleiter Dr. Peter Jahns zurück auf zwei Jahrzehnte EFA NRW und stellt neue Lösungen für die Zukunft vor. Bereits um 11.30 Uhr startet der Tag mit dem Fachforum "ecodesign". zur Detailansicht
  • 18. September 2018
    Verwaltungsrechtliche Fragestellungen in immissionsschutzrechtlichen Verfahren – Das Genehmigungsverfahren
    Das Immissionsschutzrecht regelt die Zulassung und Überwachung von gewerblichen Anlagen und hat daher sowohl für den Umweltschutz als auch für die Industrie eine herausragende Bedeutung. Die Regelungen des Bundes-Immissionsschutzrechts werden durch Vorschriften des UVPG und des allgemeinen Verwaltungsrechts ergänzt, wie etwa VwVfG und VwGO. Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf den sogenannten Genehmigungsverfahren. zur Detailansicht

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Landwirtschaft und Umwelt
Vereinbarung zur Renaturierung
der Lippe unterzeichnet

Die Lippe wird lebendiger. Der heute noch streckenweise monoton und eingeengt fließende Landesfluss soll durch Fluss-Schleifen, Verbreiterungen, unterschiedliche Gewässerstrukturen und die Verbindungen mit seiner Aue wieder in einen guten ökologischen Zustand versetzt werden. Hierfür haben Umweltministerin Heinen-Esser, die Landwirtschaftskammer NRW, die Landwirtschaftsverbände und der Lippeverband in Wesel eine Vereinbarung unterzeichnet.

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Landwirtschaft und Umwelt
Heinen-Esser: Nitratbelastung mindern

Der Europäische Gerichtshof hat Deutschland wegen mangelnder Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie verurteilt. Deutschland hatte seine Düngeverordnung, die die Nitrat-Belastungen von Gewässern durch die Landwirtschaft vermindern soll, zwischenzeitlich bereits novelliert. Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser kündigte zusätzliche Maßnahmen an und bekräftigte, NRW werde beim Gewässerschutz und der Reduzierung der Nitratbelastung weiter voran gehen.

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Tierseuchen
Vorkehrungen zur Bekämpfung
der Afrikanischen Schweinepest

NRW trifft weitere Vorkehrungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Dazu sind an zwei Standorten Krisenübungen unter Beteiligung des Umweltministeriums durchgeführt worden. Maßnahmen zur Eindämmung der Tierseuche sollen so bereits frühzeitig abgestimmt werden. Die für Menschen ungefährliche, für Wild- und Hausschweine aber hochansteckende und tödliche Virusinfektion kann hohe wirtschaftliche Schäden in der Schweinehaltung verursachen.

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Gutes aus NRW
Lebensmittel und Spezialitäten

Landwirtschaft, Lebensmittelhandwerk und eine überwiegend mittelständisch strukturierte Lebensmittelindustrie in NRW bringen eine Reihe von regionalen Spezialitäten hervor, die von herausragender Qualität sind. Die nach alter Rezeptur hergestellten Köstlichkeiten haben einen engen Bezug zum Ort ihrer Herkunft. Von den Verbraucherinnen und Verbrauchern werden sie zunehmend als etwas Besonderes wahrgenommen. Sie stehen für Heimat und Identität.

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