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Bürgerschaftliches Engagement

Engagement vor Gleichgültigkeit. Randolf Berold /panthermedia

Eine Gesellschaft, die auf ihre wichtigen Zukunftsprobleme Antworten sucht, kommt um die Frage nicht herum, welche neuen Ideen der Bürgerinnen und Bürger vor Ort und im Alltag existieren. Das ehrenamtliche Engagement ist eine wichtige Existenzbedingung für unsere Gesellschaft. Unsere Gesellschaft braucht die bürgerschaftliche Teilhabe und ihre Impulse für eine nachhaltige Entwicklung.


Land fördert das Ehrenamt

Ehrenamtliches Engagement fördert die gesellschaftliche Teilhabe und ist Impulsgeber für Veränderungen und Weiterentwicklungen in vielen Lebensbereichen. Rund fünf Millionen sind in Nordrhein-Westfalen ehrenamtlich tätig: in Verbänden und  Vereinen, Bürgerinitiativen, Stiftungen, Netzwerken und verschiedenen Einzelprojekten.  Sie engagieren sich freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl.  Die Landesregierung unterstützt ehrenamtlich tätige Organisationen und Personen auf vielfältige Weise. Ihr ist es vor allem wichtig, Rahmenbedingungen für das Ehrenamt zu schaffen, auf die sich die Engagierten verlassen können. Die Federführung für diese Aufgabe hat in Nordrhein-Westfalen das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW unterstützt ehrenamtliches Engagement in den Handlungsfeldern Natur- und Umweltschutz, Ländlicher Raum, im Tier- und Verbraucherschutz und im Klimaschutz.


Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements in Nordrhein-Westfalen

Bürgerschaftliches Engagement ist eine der wichtigsten Säulen in unserer Gesellschaft. Viele Menschen setzen sich freiwillig und unentgeltlich für ihr Gemeinwesen ein und unterstützen so die Vision einer aktiven Bürgergesellschaft. In Nordrhein-Westfalen engagieren sich mehr als fünf Millionen Menschen ehrenamtlich. Neben dem sozialen Engagement setzt sich ein großer Teil der ehrenamtlich Tätigen für Umwelt- und Naturschutz sowie für die Entwicklung des ländlichen Raumes ein.

Hier setzt das NRW-Umweltministerium mit dem Programm zur "Qualifizierung des bürgerschaftlichen Engagements" an. Das Programm ist nach einem ersten Aufruf Anfang 2015 gestartet. Es bietet interessierten Bürgerinnen und Bürgern eine Beratung durch Fachexperten an, um so die Umsetzung ihrer Ideen zu unterstützen und voranzubringen.

Aus dem ersten Programmaufruf wurden 10 Projektideen ausgewählt, die eine überzeugende Umsetzung in den Handlungsfeldern Ländliche Räume, Klimaschutz, Gewässerentwicklung oder Naturschutz dargelegt hatten. 25 Initiativen, Vereine und Einzelpersonen hatten ihre Ideen eingereicht, die von einer qualifizierten Jury gesichtet und bewertet wurden. Der zweite Programmaufruf wurde Ende 2015 gestartet und endete Anfang Februar 2016.

Um weiteren Ideengebern die Möglichkeit zu geben, sich an dem Programm zu beteiligen, wird der Bewerbungszeitraum im Jahr 2016 für diejenigen Projektideen verlängert, bei denen die Beratungsleistung noch in 2016 als vollständig durchführbar angesehen wird. Bei der Verlängerung des zweiten Programmaufrufs 2016 geht es wie bisher darum, in den oben genannten Handlungsfeldern geeignete Projektideen zu entwickeln.

Engagierte Bürgerinnen und Bürger sollen beraten und informiert werden, wie aus ihren Ideen tragfähige Projekte entstehen können. Zielgruppen sind ehrenamtlich tätige Einzelpersonen und Organisationen, die eine gute Idee oder ein bestimmtes Anliegen haben, aber nicht wissen, wie sie es umsetzen können. Wer sich freiwillig engagiert, benötigt neben der eingebrachten Zeit und Kompetenz vor allem rechtliche, organisatorische und finanzielle Beratung.

Bis Mitte des Jahres 2016 können interessierte Personen sowie Organisationen aus Nordrhein-Westfalen nun ihre Ideen in Form einer Projektskizze einreichen, die sich auf eines oder mehrere dieser Handlungsfelder beziehen sollen:

  • Naturschutz
  • Gewässerentwicklung
  • Klimaschutz
  • Entwicklung ländlicher Räume

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Projektidee in NRW umgesetzt werden soll, auf ihrem Weg dorthin aber noch Hindernisse bestehen. Die Projektideen werden anhand ihres ökologischen und gesellschaftlichen Nutzens bewertet. Die Projektidee muss bis Ende 2016 abschließend beraten werden können.

Den Initiatoren der besten Vorschläge für bürgerschaftliches Engagement werden kostenlos professionelle Berater zur Seite gestellt, um mögliche formale oder juristische Hindernisse zu überwinden, Finanzierungsmöglichkeiten zu erkennen und letztlich die Projektidee auf ein solides Fundament stellen zu können.

Das Spektrum der Beratung richtet sich an den Bedürfnissen der Initiatorinnen und Initiatoren aus. So sind Unterstützungsmaßnahmen für die Gründung eines Vereins ebenso denkbar wie die Vorbereitung und Mithilfe bei der Beantragung von Fördergeldern in bestehenden Förderprogrammen.

Ehren-Sache.NRW. Grafik: MKULNV

Das NRW-Umweltministerium vergibt die Auszeichnung Ehren.Sache.NRW.

"Ehren.Sache.NRW" - die Auszeichnung für Engagement

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW unterstützt bürgerschaftliches Engagement in den Handlungsfeldern Natur- und Umweltschutz, ländlicher Raum, Klimaschutz, Verbraucherschutz und Tierschutz auch mit der Auszeichnung "Ehren.Sache.NRW - Einsatz und Engagement für Umwelt und Natur". Sie wird an Bürgerinnen und Bürger verliehen, die sich für Umwelt und Natur ehrenamtlich einsetzen.