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Fotowettbewerb

Ringelnatter. Foto: Dave Augustin

Am jährlichen Fotowettbewerb des NRW-Umweltministeriums haben sich seit dem Jahr 2006 mehrere Hundert Hobbyfotografinnen und -fotografen mit ihren Bildern beteiligt. Während eines Kalenderjahres haben die Fotografinnen und Fotografen jeweils Zeit, ihre Eindrücke mit der Kamera festzuhalten und als Beiträge zu einem jährlich neu festgelegten Thema einzureichen.


Abstimmung online - Siegerbilder im Jahreskalender

Die Siegerbilder des Wettbewerbs werden jeweils im Folgejahr großformatig in Form eines Wandkalenders veröffentlicht. Der Wettbewerb erfolgt aus diesem Grunde in 12 Monatsgruppen, denen die Fotos nach dem Aufnahmedatum zugeteilt werden. Die Prämierung der besten Fotos erfolgt durch ein Online-Voting jeweils nach Abschluss des Wettbewerbsdurchgangs. Die Einsendung erfolgt per Email oder Internet-Upload. Ausgezeichnet werden nach den Klickzahlen die zwölf Monatsbesten, unter denen die drei ersten Preise vergeben werden. Es gelangen nicht alle Einsendungen zur Abstimmung. Die Veranstalter – Umweltministerium und seit September 2013 auch die NRW-Stiftung – wählen unter allen Einsendungen bis zu sechs Fotos pro Monatsgruppe für die Endausscheidung in der Online-Runde aus.

Der Wettbewerb richtet sich an Hobby- und Amateurfotograf/innen ebenso wie an semiprofessionelle oder Berufsfotograf/-innen mit Wohnsitz innerhalb der Europäischen Union. Die Fotos müssen in Nordrhein-Westfalen aufgenommen worden sein. Zugelassen sind nur Querformate, die sich für den späteren Druck des Jahreskalenders eignen. Das Aufnahmejahr spielt keine Rolle – auch Aufnahmen aus den Vorjahren sind erlaubt.

Graureiher in der Ruhr. Foto: Ronny Honz

Das Siegerfoto: "Graureiher in der Ruhr" von Ronny Honz (Hattingen)

"Lebendige Gewässer in NRW": Die Gewinnerinnen und Gewinner

Der erste Preis, prämiert mit 600 Euro, geht an Ronny Honz aus Hattingen für die Aufnahme "Graureiher in der Ruhr". Den zweiten Platz belegt Astrid Sieker aus Detmold mit dem Bild "Die Wiembecke an den Externsteinen". Den dritten Platz hat sich der Fotograf Stefan Völkel aus Bad Berleburg mit der Aufnahme "Winter an der Eder" gesichert. Die neun vierten Plätze: Stephan Bader (Duisburg), Magdalena Dietz (Düren), Sigurd Elert (Beverungen), Jürgen Hanke (Menden), Helmut Heintges (Königswinter), Bärbel Hertrampf (Bad Salzuflen), Uwe Hilsmann (Dortmund), Ralf Kistowski (Meerbusch) und Stefan Pütz-Cordes (Hennef).

Insgesamt rund 1.200 Bilder von Bächen, Flüssen und Seen in Nordrhein-Westfalen haben 455 Fotografinnen und Fotografen zum Wettbewerb eingereicht. 72 dieser Fotos wählten die Veranstalter für die letzte Entscheidungsrunde aus. Vom 10. April bis zum 8. Mai konnten die Bürgerinnen und Bürger online darüber abstimmen und die besten Gewässerfotos aus Nordrhein-Westfalen aussuchen. Minister Johannes Remmel und der Präsident der NRW-Stiftung, Harry K. Voigtsberger, gratulieren allen Gewinnerinnen und Gewinnern herzlich. Sie werden im Herbst dieses Jahres die Preise bei einer Feierstunde im Haus der Stiftungen in NRW persönlich überreichen. Zu diesem Zeitpunkt erscheint auch der Fotokalender für das Jahr 2017 mit allen Siegerfotos.


"Alte Riesen: Alt- und Uraltbäume in NRW" - Neuer Wettbewerb gestartet

Alte und uralte Bäume leben seit Jahrzehnten und Jahrhunderten still und unbeeindruckt von der Hektik der Menschen. Sie haben Frost, Dürren, Stürme und Brände gesehen - und überlebt. Als starke Solitäre stehen alte Bäume in Gärten und Parks, an Straßen und Wegen; und auch in den Wäldern finden wir Baumriesen, die schon seit langer Zeit von der Axt des Försters verschont bleiben. Oft stehen sie heute als "Naturdenkmal" unter Schutz. Mancher Baum-Methusalem ist ein Zeitzeuge menschlicher Geschichte: Dorflinden waren in mittelalterlichen Orten das Zentrum der Kommunikation, in alten Urkunden werden Gerichtslinden und Femeeichen erwähnt. Femebäume, Thing-Eichen, Tanzlinden - Begriffe, die weit zurück weisen in die Zeit als noch Urwälder das Land bedeckten und Menschen unter heiligen Bäumen die Nähe der Götter suchten. Heute wachsen hierzulande keine Urwälder mehr. Erst in vielen Jahrzehnten werden in den Nationalparks wieder neue Urwälder zu erleben sein. Alte und uralte Bäume finden wir aber dennoch: Überall dort, wo der Mensch sie angepflanzt und über viele Jahre und Generationen seine Hand über sie gehalten hat. Sie sind es wert geschützt und erhalten zu werden - weil sie ein wirklich wertvolles Stück Natur und zugleich Teil unserer Kultur sind.

Mit einem gemeinsamen Wettbewerb laden das NRW-Umweltministerium und die NRW-Stiftung alle Foto- und Naturfans ein, Aufnahmen einzusenden, die Altbäume - "Alte Riesen" - in den Wäldern, Parks und Gärten Nordrhein-Westfalens abbilden. Einsendeschluss ist der 16. April 2017. Die zwölf Siegerfotos werden in einem Fotokalender veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Logo der Nordrhein-Westfalen-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege

Die NRW-Stiftung

Unsere Projektpartnerin beim Fotowettbewerb ist seit dem Jahr 2013 die Nordrhein-Westfalen-Stiftung. Sie wurde 1986 von der Landesregierung zum 40. Geburtstag des Landes NRW gegründet und hilft seitdem gemeinnützigen Vereinen, Verbänden und ehrenamtlich arbeitenden Gruppen, die sich in NRW für den Naturschutz und die Heimat- und Kulturpflege einsetzen.


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