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Lernen auf dem Bauernhof
Junge Menschen verlieren mehr und mehr den direkten Bezug zur landwirtschaftlichen Produktion. Die damit verbundenen Leistungen der Landwirte, die Herausforderungen, die landwirtschaftliche Arbeit mit sich bringt, und das Landleben werden immer weniger wertgeschätzt.
Der Stadt und Land e.V., zu dem verbands- und parteipolitische Mitglieder gehören, wendet sich mit seinen Aktivitäten an Lehrkräfte und Schulklassen. Gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben, Verbänden der Landwirtschaft, zu denen auch die Landjugend,
Landfrauen und
Ökolandbauern gehören, mit der Landwirtschaftskammer, der
Landesvereinigung der Milchwirtschaft e.V. , der
Verbraucherzentrale NRW sowie den schulischen Einrichtungen und Bezirksregierungen werden verschiedene Projekte initiiert und durchgeführt.Allein 2007 fanden sieben Aktionstage mit fast 1 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt, zu denen nicht nur Schülerinnen und Schüler, sondern auch interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher zählten. In 14 Veranstaltungen wurden 1 164 Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrer erreicht.
Kinder und Jugendliche lernen auf Bauernhoferkundungen, wie Vieh gehalten, die Äcker bestellt oder Gemüse und Obst ökologisch angebaut werden. Ergänzend zu den Exkursionen können Schülerinnen und Schüler zweiwöchige sogenannte Landpraktika absolvieren, die pädagogisch von den Lehrkräften der Schulklassen begleitet werden. Immer mehr Interessierte fragen die Angebote nach. In elf Fortbildungen qualifizierten sich im Jahr 2007 565 Lehrkräfte zu Themen wie Ernährung, Nahrungsmittelproduktion oder ökologischem Landbau. Im gleichen Jahr bildeten sich 85 Landwirte und Landfrauen in vier Fachforen fort, um ihren Hof für Schulen zu öffnen und ihnen ein pädagogisch qualifiziertes Angebot zu bieten. Im Rahmen der Erwachsenenbildung laden Veranstaltungen regelmäßig zum Erzeuger-Verbraucher-Dialog ein.
Wer sich über die Lern-Bauernhöfe informieren möchte, findet dazu auf folgenden Internetseiten weiteres Material:
