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Gleichstellung/Gender Mainstreaming
Gender Mainstreaming: Rückblick
1985In der Weltfrauenkonferenz in Nairobi wird zum ersten Mal der Begriff Gender Mainstreaming verwendet.
1995Der Gender-Gedanke wird bei der Weltfrauenkonferenz in Peking weiterentwickelt.
1999Gender Mainstreaming bekommt europarechtliche Bedeutung und politisches Gewicht durch die Ratifizierung des Amsterdamer Vertrags. Die EU verpflichtet ihre Mitgliedstaaten, das Ziel der Gleichstellung von Frau und Mann in allen Bereichen als politische Querschnittsaufgabe zu behandeln.
Die nachweisbare Berücksichtigung von Gender-Mainstreaming-Prinzipien wird zur Bedingung, um Fördermittel aus den EU-Strukturfonds zu erhalten.
2000Gender Mainstreaming wird in der Gemeinsamen Geschäftsordnung der Bundesministerien (GGO) verankert: Alle Bundesministerien sind damit aufgefordert, Gender Mainstreaming in ihren Ressorts zu implementieren.
2002In Nordrhein-Westfalen wird in einem Landtagsbeschluss die Einführung von Gender Mainstreaming als durchgängiges Politik-Prinzip festgelegt.
2003Gender Mainstreaming wird in NRW umfassend in den Prozess der Verwaltungsmodernisierung integriert.
2005Gender Mainstreaming wird zum Bestandteil der Gemeinsamen Geschäftsordnung der nordrhein-westfälischen Landesregierung: „Jedes Gesetzgebungsvorhaben ist auf Notwendigkeit, Wirksamkeit und Verständlichkeit nach dem Prinzip des Gender Mainstreaming sowie auf Kostenrelevanz zu überprüfen.“
