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Wildes NRW

Wildkatze (Felis silvestris). Foto: H. Grabe

Jahrhundertealte Buchenwälder, mystische Sümpfe und Moore, ausgedehnte Seenlandschaften und wilde Bergbäche: NRW ist weit mehr als Kohle und Stahl. Unser Land lebt von seiner pulsierenden Kultur und seiner faszinierenden Natur. Rund 43.000 Tiere und Pflanzenarten sind hier zu Hause. Ein Schatz direkt vor unserer Tür, der immer wieder neu entdeckt werden will. Aber eben auch ein Schatz, den es für die nächsten Generationen zu erhalten gilt.


Vielfalt in Gefahr

Zu den abwechslungsreichen Naturräumen in NRW zählen der weitläufige Niederrhein und die münsterländische Parklandschaft ebenso wie die waldreichen Mittelgebirgsregionen in Eifel, Sauerland und Ostwestfalen. Jede dieser Regionen bietet eine eigene, historisch gewachsene Vielfalt an Lebensräumen mit den für sie typischen Tieren und Pflanzen: Hier ist das „Wilde NRW“ zuhause.

Die Natur in NRW erholt sich allmählich von den jahrhundertelangen massiven Eingriffen des Menschen. Doch das geschieht nicht einfach so. Viele Arten in NRW sind bereits ausgestorben, viele sind vom Aussterben bedroht. Mit einer konsequenten Naturschutzpolitik steuert die Landesregierung gegen, um das „Wilde NRW“ zu bewahren.


Nationalpark Eifel

Von der Küste bis zu den Alpen: Bundesweit schützen 15 Nationalparke einige der wertvollsten und schönsten Naturlandschaften Deutschlands. Anfang 2004 hat das Land Nordrhein-Westfalen den 110 Quadratkilometer großen Nationalpark Eifel eingerichtet. In dem Schutzgebiet lautet das Motto auf großer Fläche „Natur Natur sein lassen“. Nach und nach entsteht wieder wilde und ungelenkte Natur.

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Naturparke in Nordrhein-Westfalen

Naturparke nehmen mehr als ein Drittel der Landesfläche Nordrhein-Westfalens ein. Sie stellen Erholungs- und Umweltbildungsangebote bereit, setzen sich für den Erhalt des Naturerbes und der Kulturlandschaften ein und wirken auch an nachhaltigen Tourismuskonzepten mit. Naturparke haben sich zunehmend zu wichtigen Stützen des ländlichen Raumes entwickelt, von deren Angeboten auch die Bevölkerung in Großstädten und Ballungszentren profitiert.

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Wildnisgebiete in Nordrhein-Westfalen

Das Land NRW hat im Staatswald Nordrhein-Westfalen bisher rund 170 Naturwaldzellen und Wildnisgebiete sowie einen Nationalpark ausgewiesen. Damit entwickelt sich derzeit auf über 16.000 Hektar (rund 11%) der staatlichen Waldflächen der „Urwald von morgen“. Der Mensch hält sich zurück und beobachtet, wie die Natur sich von selbst entfaltet.

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Naturerbe und Schutzgebiete

Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen leben rund 18 Millionen Menschen, aber auch mehr als 43.000 Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Ob münsterländische Parklandschaft, das Tiefland mit seinen Feuchtwiesen, Heiden und Flusslandschaften oder die weiten Mittelgebirgswälder: Jede dieser Regionen bietet einer Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum - ein vielfältiges Naturerbe direkt vor unserer Tür.

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Gefährdete Arten in den Städten und Kreisen Nordrhein-Westfalens

Das Artensterben schreitet auch in NRW weiter voran. Nach der aktuellen "Roten Liste" sind etwa 45 % gefährdet, vom Aussterben bedroht oder ausgestorben. 9 % der Tier- und Pflanzenarten gelten in NRW bereits als verschollen oder ausgestorben. Zwar konnte das Land mit einer aktiven Naturschutzpolitik eine weitere Verschlechterung bei verschiedenen gefährdeten Arten abwenden. Andere drohen zu verschwinden, wenn nicht zügig gegengesteuert wird.

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Geschützte Arten und Biotope

Der Schutz von Arten und Lebensräumen (Biotopen) wird auf europäischer Ebene unter anderem durch die Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-RL) und die Vogelschutz-Richtlinie (V-RL) geregelt. Diese bilden die Grundlage für den Aufbau des europäischen Schutzgebietssystems NATURA 2000. Die Vorgaben der EU werden im Bundesnaturschutz-Gesetz (BNatSchG) sowie im Landschaftsgesetz Nordrhein-Westfalen (LG NW) umgesetzt und konkretisiert.

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Klimawandel und Arten

Ein großer Teil der Tiere und Pflanzen in Nordrhein-Westfalen leidet unter den Folgen des Klimawandels. Eine Studie des NRW-Umweltministeriums zeigt: Mehr als ein Viertel der untersuchten rund 1.200 Tierarten, jede Achte der rund 1.900 betrachteten Pflanzenarten und 18 der 48 untersuchten Lebensräume (38%) haben bereits negativ auf die Klimaerwärmung reagiert - oder werden voraussichtlich in Zukunft darunter leiden.

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Wanderfischprogramm

Mit dem 1998 gestarteten Wanderfischprogramm NRW konnte die Durchgängigkeit insbesondere in den Nebenflüssen von Rhein und Weser inzwischen an einigen Schlüsselstellen stark verbessert werden. Dazu wurden alte Wehre entfernt und neben Schleusen oder kleinen Staumauern Fischwege installiert, mit deren Hilfe Fische diese Hindernisse überwinden können. Zugleich wurden Millionen von jungen Lachsen, Aalen und Maifischen eingesetzt.

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Programm "Lebendige Gewässer"

Unsere Flüsse und Bäche sind nicht nur Wasserspender, sie sind wichtige Naturräume für Mensch und Tier. Nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) sollen die Gewässer wieder zu Lebensadern der Natur werden, zu wichtigen Naturräumen bzw. Naturlandschaften. Das NRW-Programm „Lebendige Gewässer“ zielt daher auf die ökologische Entwicklung unserer Gewässer, ihrer Ufer und Auen.

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