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Forstverwaltung und Landesbetrieb Wald und Holz

Verwaltung

Die Forstverwaltung ist in NRW zweistufig aufgebaut. Oberste Forstbehörde ist das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Untere Forstbehörde ist der Landesbetrieb Wald und Holz. Die Landesforstverwaltung ist als Einheitsforstverwaltung organisiert: Die Forstämter nehmen hoheitliche Funktionen wahr, bewirtschaften aber auch den landeseigenen Staatswald und betreuen privaten und kommunalen Waldbesitz.


Gebündelte Kompetenz für die Wälder in NRW

Der vorrangige Auftrag der Landesforstverwaltung ist die nachhaltige Sicherung und Entwicklung der Waldflächen und ihrer Funktionen, die Bewirtschaftung des Staatswaldes sowie die Wahrnehmung forstlicher Dienstleistungen - zum Beispiel die Betreuung der rund 150.000 Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bei der Bewirtschaftung des Waldes. Die forstlichen Hoheitsaufgaben (hierzu gehören zum Beispiel: Betretungsrecht, Waldumwandlung, Forstschutz, Brandschutz), die Durchführung forst- und holzwirtschaftlicher Programme, etwa zur Förderung der stofflichen und energetischen Holznutzung, sowie die Information der Öffentlichkeit über die vielfältige Bedeutung des Waldes für die Menschen sind wichtige Facetten des forstlichen Aufgabenspektrums.

Die Landesforstverwaltung stellt eine gebündelte Verwaltungskompetenz für die Wälder in Nordrhein-Westfalen, ihrer Leistungen und Produkte dar. Landesweit sind 16 flächendeckende Forstämter, 14 davon sind regional aufgestellt, als Schnittstellen zu Gesellschaft tätig. Auch das Lehr- und Versuchsforstamt im Arnsberger Wald und das Nationalparkforstamt Eifel gehören der Landesforstverwaltung an. Der Sitz der zentrale des Landesbetriebs Wald und Holzbefindet sich in Münster. Die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer in NRW werden durch die rund 300 Forstbetriebsbezirke der Regionalforstämter ortsnah betreut.

Durch den Landesbetrieb Wald und Holz sollen die Wälder in NRW so betreut und entwickelt werden, dass sie ihre vielfältigen Gemeinwohlleistungen auch unter den Bedingungen des Klimawandels dauerhaft erbringen können. Dies geschieht nicht zuletzt auch durch eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit und Kommunikation mit den anderen Akteuren des Clusters Wald und Holz.

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