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Aktuell

Landesregierung setzt bei Wiesenvogelschutz im Kreis Kleve auf kooperativen Naturschutz
Erfolg des Runden Tisches: Betroffene einigen sich auf gemeinsamen Weg
23.04.2012 - Das seit vielen Jahren bewährte und anerkannte Prinzip des kooperativen Naturschutzes hat sich auch bei der Frage des Wiesenvogelschutzes im Naturschutzgebiet Düffel (Kreis Kleve) als tragfähige Grundlage für einen Interessenausgleich erwiesen.

Neue Studie: Tiere und Pflanzen in NRW leiden unter Klimawandel -
Remmel: „Klimaschutz ist Artenschutz“19.03.2011 - Ein großer Teil der Tiere und Pflanzen in Nordrhein-Westfalen leiden unter den Folgen des Klimawandels. Eine Studie des Umweltministeriums zeigt: Etwa 26 Prozent der untersuchten Tierarten, zwölf Prozent der Pflanzenarten und 38 Prozent der Lebensräume reagieren negativ auf die Klimaerwärmung oder werden noch negativ darauf reagieren. In der Studie, die das Umweltministerium in Auftrag gegeben hat, wurden rund 1900 Pflanzen- und über 1200 Tierarten sowie 48 verschiedene Lebensräume untersucht. Es handelt sich um die erste Studie bundesweit, die bestimmte Artengruppen vollständig auf ihre Klimaempfindlichkeit untersucht hat.

Rote Liste: 45 Prozent der Tier- und Pflanzenarten sind gefährdet
Remmel: „Wir brauchen flächendeckenden Artenschutz in NRW“
14.02.2011 - 45 Prozent der Tier- und Pflanzenarten in Nordrhein-Westfalen sind gefährdet. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Rote Liste, die Umweltminister Johannes Remmel heute vorgestellt hat. „Die Rote Liste zeigt: Wir löschen zur Zeit die Festplatte unserer Erde – auch in Nordrhein-Westfalen“, sagte Remmel. Die Rote Liste ist für NRW zum vierten Mal aufgestellt worden, zum letzten Mal 1999. In den vergangenen elf Jahren wurde die Entwicklung von etwa 12.000 Arten beobachtet. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat die Daten gesammelt und ausgewertet. Die Gesamtbilanz ist im Vergleich zu 1999 zwar konstant, es gibt aber bei einigen Arten deutliche Veränderungen.

Naturschutz im Wald – Umweltministerium informiert über Fördermittel und beispielhafte Kooperationsprojekte mit der Waldwirtschaft
17.01.2011 - Mit der Broschüre „Gemeinsam für die Natur – mit der Waldwirtschaft“ gibt das NRW-Umweltministerium passend zum Beginn des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Jahr des Waldes“ eine Broschüre heraus, die sich dem Schutz der Arten und Lebensräume unserer heimischen Wälder widmet.

Remmel: „Naturerbe schützen – Artensterben vor unserer Haustür beenden.“
Broschüre informiert über Artenschutz05.12.2010 - Umweltminister Johannes Remmel hat dem Artensterben den Kampf angesagt: „Neben dem Klimaschutz ist der Schutz der Arten die wichtigste Aufgabe in den kommenden 50 Jahren – auf der Welt und in Nordrhein-Westfalen. Wir müssen unser wertvolles Naturerbe schützen.“ Eine neue Broschüre des Ministeriums „Gemeinsam für die Natur – in Städten und Dörfern“ zeigt, wie bedrohte Arten vor Ort erhalten werden können. Alte Industrieanlagen und Halden, Brachen und Verkehrswege bieten Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Viele Tiere und Pflanzen leben in und an historischen Gebäuden, Mauern, Gärten und Parkanlagen in den Städten und Dörfern. „Artenschutz ist kein Selbstzweck. Wir brauchen die biologische Vielfalt für gute Böden, saubere Luft und lebendige Gewässer – und natürlich für unser Heimatgefühl“, sagt Remmel.
Die neue Landesregierung wird in den kommenden Monaten eine umfassende Strategie für den Erhalt der Biodiversität (biologische Vielfalt) erarbeiten. „Es gibt nur wenige Gebiete in Nordrhein-Westfalen, in denen Artenvielfalt und Biodiversität noch in der Fläche vorhanden sind“, sagt Johannes Remmel. „Wir müssen wieder dahin kommen, dass Tiere und Pflanzen ganz selbstverständlich geschützt werden. Dazu kann jeder vor Ort beitragen.“
- Broschüre laden:
„Gemeinsam für die Natur – in Städten und Dörfern“ (PDF, 1,6 MB)
Remmel zur Artenschutzkonferenz:
„Vielfalt schützen durch Nationalpark und Biodiversitätsstrategie“29.10.2010 - Zum Abschluss der UN-Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya erklärt Umweltminister Johannes Remmel: „Die Konferenz hat gezeigt, dass täglich Arten von dieser Erde verschwinden. Wenn wir nicht mehr dagegen tun, wird die Festplatte unserer Erde gelöscht. Wir müssen engagierter dagegen vorgehen.“
EU wählt Naturschutzprojekte in Nordrhein-Westfalen aus.
Umweltminister Remmel: „Wir werden das Naturerbe noch besser schützen“19.08.2010 - Die EU-Kommission hat drei Naturschutzprojekte aus Nordrhein-Westfalen zur Förderung ausgesucht. Die Wiederansiedlung des Maifisches im Rhein, die Bergmähwiesen bei Winterberg und der Nationalpark Eifel werden mit Geld aus Brüssel gefördert. Damit sind drei von sieben so genannten LIFE+-Naturschutzprojekten, die die Europäische Union für Deutschland genehmigt hat, in Nordrhein-Westfalen angesiedelt. „Die Projektauswahl der EU ist eine gute Entscheidung für Nordrhein-Westfalen“, sagte Umweltminister Johannes Remmel. „Die Erhaltung der Artenvielfalt steht im Zentrum unserer Politik. Dafür brauchen wir intakte Naturräume. Die neue Landesregierung wird das Naturerbe in Nordrhein-Westfalen in Zukunft noch besser schützen.“
