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Artenvielfalt in NRW

Neue Studie: Tiere und Pflanzen in NRW leiden unter Klimawandel -
Remmel: „Klimaschutz ist Artenschutz“19.03.2011 - Ein großer Teil der Tiere und Pflanzen in Nordrhein-Westfalen leiden unter den Folgen des Klimawandels. Eine Studie des Umweltministeriums zeigt: Etwa 26 Prozent der untersuchten Tierarten, zwölf Prozent der Pflanzenarten und 38 Prozent der Lebensräume reagieren negativ auf die Klimaerwärmung oder werden noch negativ darauf reagieren. In der Studie, die das Umweltministerium in Auftrag gegeben hat, wurden rund 1900 Pflanzen- und über 1200 Tierarten sowie 48 verschiedene Lebensräume untersucht. Es handelt sich um die erste Studie bundesweit, die bestimmte Artengruppen vollständig auf ihre Klimaempfindlichkeit untersucht hat.

Naturschutz im Wald – Umweltministerium informiert über Fördermittel und beispielhafte Kooperationsprojekte mit der Waldwirtschaft
Mit der Broschüre „Gemeinsam für die Natur – mit der Waldwirtschaft“ gibt das NRW-Umweltministerium passend zum Beginn des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Jahr des Waldes“ eine Broschüre heraus, die sich dem Schutz der Arten und Lebensräume unserer heimischen Wälder widmet.
Da ein Großteil der nordrhein-westfälischen Waldfläche wirtschaftlich genutzt wird, trägt die Forstwirtschaft eine große Verantwortung für die biologische Vielfalt der Wälder. Die Landesregierung fördert deshalb Vertragsnaturschutzmaßnahmen im Wald und unterstützt freiwillige Naturschutzleistungen der Forstwirtschaft.
Die neue Broschüre informiert über erfolgreiche Kooperationen zwischen Naturschutz und Waldwirtschaft, stellt eine Auswahl gefährdeter Tierarten und schützenswerter Lebensraumtypen der heimischen Wälder vor und weist auf bestehende Schutzprogramme und Fördermöglichkeiten hin. Sie wendet sich mit konkreten Handlungsempfehlungen für die naturnahe Waldbewirtschaftung und die Durchführung von Artenschutzmaßnahmen an die öffentlichen und privaten Waldbesitzer.

Naturerbe schützen – Artensterben vor unserer Haustür beenden!
Die Broschüre „Gemeinsam für die Natur – in Städten und Dörfern“ zeigt, wie bedrohte Arten vor Ort erhalten werden können. Alte Industrieanlagen und Halden, Brachen und Verkehrswege bieten Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Viele Tiere und Pflanzen leben in und an historischen Gebäuden, Mauern, Gärten und Parkanlagen in den Städten und Dörfern.
In der gleichen Reihe erschienen: "Gemeinsam für die Natur - mit der Landwirtschaft" (16 Seiten, Stand: Dezember 2009)
Artenvielfalt in Nordrhein-Westfalen
Zur UN-Naturschutzkonferenz in Bonn am 19. bis 30. Mai 2008 veröffentlichte das Umweltministerium eine reich bebilderte Broschüre zur Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt in Nordhein-Westfalen.
Die Broschüre „Mensch, Natur, Heimat – Partnerschaften für natürliche Lebensvielfalt vor Ort“ ist Teil der nordrhein-westfälischen Naturschutz-Strategie, um die landestypische Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern. Es werden zahlreiche Beispiele gezeigt, wie Wirtschaftsunternehmen, Verbände und Kommunen die natürliche Lebensvielfalt vor Ort vorbildlich schützen können.
Die Broschüre kann kostenlos über den Infoservice des Umweltministeriums oder online bestellt werden unter der Telefonnummer: 0211/4566 -666, per Fax unter: 0211/4566 -621 oder per E-Mail unter
infoservice@mkulnv.nrw.de.
