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Umweltbildung im Wald
Der außerschulischen Umweltbildung ist in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung erwachsen. Viele Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene erleben Natur, Landschaft und Wald nicht mehr als Selbstverständlichkeit. Dies gilt insbesondere in den urbanen Verdichtungsräumen. Mit den Jugendwaldheimen hat die Landesforstverwaltung NRW schon seit Jahrzehnten ein Angebot für Schulen entwickelt, das Schulklassen einen ein- bis zweiwöchigen Aufenthalt im Jugendwaldheim erlaubt.
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW betreibt derzeit fünf Jugendwaldheime.
Die Jugendwaldheime haben die Schwerpunktaufgabe, Kindern aus den Ballungsräumen NRWs den Wald näher zu bringen und dazu Schulklassen einen mehrtägigen Aufenthalt zu ermöglichen. Somit haben die Jugendwaldheime einen kompensatorischen Erziehungsanspruch, der insbesondere Schulklassen angeboten werden sollte, die aus sozial schwächeren und benachteiligten Gebieten kommen. Jugendwaldheimen kommt somit auch in Bezug auf integrativen und interkulturellen Bildungsangeboten im Umweltbereich eine immer bedeutendere Rolle zu.
Darüber hinaus bietet die Landesforstverwaltung in Waldinformationszentren und auf lokaler Forstamtsebene unterschiedliche Produkte einer Umweltbildung im Wald an. Die positiven Lernerfahrungen in freier Natur der nordischen Länder zum Vorbild nehmend, wird auch in NRW zunehmend die Bedeutung des Lebensraums Wald im Sinne eines Lernens mit Herz, Kopf und Hand erkannt.
Weitere Informationen finden Sie unter
www.wald-und-holz.nrw.de.
