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Urbane Waldnutzung/Regionalplanung

Im Kontext der IBA Emscher Park wurde das Industriewaldprojekt Ruhrgebiet als innovative Strategie einer neuen Funktionszuweisung für Flächen entwickelt, die durch den Rückzug der Altindustrien im großen Maßstab entstehen. Kernanliegen ist, diese Brachflächen durch natürliche Sukzession zu bewalden und Entwicklung durch Pflege zu betreiben. Diese Flächen sind der Öffentlichkeit zugänglich und genießen einen hohen Stellenwert als Nachbarschaftswälder. Der Masterplan Emscher Landschaftspark 2010 greift diese Thematik auf und entwickelt ihn weiter. Durch die Aufnahme eines eigenständigen Kapitels „Urbane Landwirtschaft und urbane Waldnutzung“ in den Masterplan Emscher Landschaftspark 2010 wurde das Industriewaldprojekt zu einem zentralen  Bestandteil einer Diskussion um die zukünftige Waldnutzung im Ruhrgebiet. Eine Kommunikationsplattform „Urbane Waldnutzung“  wurde initiiert, die mehrere Tagungen durchgeführt hat.
Mehr unter Externer Link - öffnet in neuem Fenster www.metropoleruhr.de

Wald in der Regionalplanung

Das Landesforstgesetz NRW sowie das Bundeswaldgesetz fordern die Sicherung der Funktionen des Waldes bei Planungen und Maßnahmen von Trägern öffentlicher Belange. In Übereinstimmung mit forstrechtlichen Vorschriften wird der Sicherung und Entwicklung des Waldes auch in der Raumordnung und Landesplanung ein hoher Stellenwert eingeräumt. Aufgabe einer obersten Landesbehörde ist einerseits die Vertretung dieser Belange gegenüber den Ressorts der Landesregierung, andererseits die Fachaufsicht über den Landesbetrieb Wald und Holz.

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