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Orkanschäden

Waldfläche nach Sturm

5 Jahre nach Kyrill: Schäden im Wald noch immer deutlich sichtbar

Remmel: Wir müssen unseren Wald auf den Klimawandel vorbereiten

13.01.2011 - In der Nacht vom 18. auf den 19. Januar 2007 fegte der Sturm Kyrill über Deutschland und sorgte vor allem in Nordrhein-Westfalen für Schäden in Milliardenhöhe. Am stärksten getroffen von der Kraft Kyrills mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 225 Kilometern pro Stunde (deutlich mehr als Orkanstärke) wurden die Wälder im Sauerland und im Siegerland. Insgesamt 15,7 Millionen Festmeter, zumeist Fichtenreinbestände auf einer Fläche von 50.000 Hektar, fielen um.

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Ansicht erste Seite Abschlussbericht Kyrill

Abschlussbericht der Landesregierung zu den Folgen
des Sturmereignisses „Kyrill“ erschienen

März 2010 - Kyrill war das bislang größte Sturmereignis in Nordrhein-Westfalens Wäldern. Dieser Bericht fasst die Aktivitäten der verschiedenen staatlichen und privaten Stellen und der sonstigen Einrichtungen zur Schadensbewältigung zusammen und versucht eine gesamthafte Darstellung der Folgen von Kyrill mit besonderem Blick auf die Forst- und Holzwirtschaft.

Der Bericht stellt des Weiteren die besonderen Herausforderungen der Wirtschaftsaktiven in der Forst- und Holzwirtschaft in Nordrhein-Westfalen dar. Die Branche musste zum ersten Mal eine Ausnahmesituation dieser Dimension meistern. Angesichts der Bedeutung der Forstwirtschaft für den ländlichen Raum werden darüber hinaus die Auswirkungen des Sturms auf die Holzwirtschaft und Arbeitsplätze beschrieben. Als weiterer Schwerpunkt werden im Bericht Anregungen gegeben für eine Verbesserung des Risikomanagements nicht nur in der Forstwirtschaft.

Damit richtet sich der Bericht sowohl an die Unternehmen der Forst- und Holzwirtschaft und an die Anbieter von Dienstleistungen für diese Unternehmen, die ihre Steuerungsprozesse verbessern wollen, als auch an die politischen Entscheidungsträger der verschiedenen Ebenen staatlichen Handelns.

Aus der Betrachtung der Effizienz der getroffenen Maßnahmen der verschiedenen staatlichen Einrichtungen werden in den einzelnen Handlungsfeldern Maßnahmen zur Bewältigung künftiger Sturmkatastrophen abgeleitet. Diese Dokumentation ist damit als Informationsgrundlage für den Umgang mit Sturmkatastrophen von besonderer Wichtigkeit.

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