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Waldbau
Der Waldbau ist ein zentraler Bestandteil der Forstwirtschaft. Sein Ziel ist es, das Wachstum und die Stabilität der Waldbestände zu sichern und zu verbessern. Als Oberziel der Waldbewirtschaftung stehen dabei ökonomische, ökologische und soziale Ziele nebeneinander. Die Umsetzung forstpolitischer Vorgaben sowie die Erarbeitung von landesweiten Bewirtschaftungsgrundsätzen steht dabei im Mittelpunkt. Der Schwerpunkt im Arbeitsbereich Waldbau liegt in der Sicherung der Nachhaltigkeit. Dies verlangt landesweite Vorgaben und Standards (z. B. Forsteinrichtung, forstliche Standortkartierung). Der Staatswald des Landes NRW wird nach den international anerkannten Standards von FSC und PEFC bewirtschaftet.
Die Leistungsfähigkeit des Waldes wird sowohl von biotischen (Schadinsekten wie Borkenkäfer und Pilzschäden) als auch abiotischen Faktoren (Sturm, Waldbrand, Eintrag von Schadstoffen) bedroht. Aufgabe des Waldschutzes ist es, Programme zum Schutz der Wälder und Baumbeständen vor Schäden zu erarbeiten und umzusetzen. Dabei werden sowohl die forstwirtschaftlichen wie auch die nicht materiellen Ansprüche der Gesellschaft (wie Erholung, Klima) an den Wald als schützenswert betrachtet.
Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten des
Landesbetriebs Wald und Holz NRW.
