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Jagdabgabe und Förderung des Jagdwesens

Rehbock. Foto: Viktor Cap / Panthermedia

Für die Ausübung der Jagd und Falknerei wird in Nordrhein-Westfalen eine besondere Abgabe erhoben. Als Sonderabgabe sind die Mittel aus der Jagdabgabe gruppennützig zu verwenden. Das bedeutet, dass die Einnahmen aus der Jagdabgabe zweckgebunden nur für bestimmte Maßnahmen der Jagd und Falknerei verwendet werden. Anträge für Förderungen aus der Jagdabgabe nimmt das zuständige Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz entgegen.


Verwendung ist zweckgebunden für Jagd und Falknerei

Die Richtlinien über die Gewährung von Mitteln aus der Jagdabgabe regeln auf der Grundlage des § 44 Landeshaushaltsordnung, wer für welche Maßnahmen Förderanträge stellen kann. Typische Fördermaßnahmen ergeben sich beispielsweise bei der Weiterbildung der Jägerschaft und Falkner sowie dem Neu- und Umbau sowie der Instandhaltung von Schießstandanlagen.

Nach § 1 der Verordnung über die Jagdabgabe ist die mit der Gebühr für den Jagdschein zu zahlende Jagdabgabe für jedes Jahr der Geltungsdauer des Jahresjagdscheins auf 45 Euro, für jedes Jahr der Geltungsdauer des Jahresfalknerjagdscheins und des Jahresjagdscheins für Jugendliche auf 22,50 Euro, für den Tagesjagdschein und für den Tagesfalknerjagdschein auf 12 Euro festgesetzt.

Verwaltet werden die Gelder aus der Jagdabgabe beim Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV). Das LANUV ist damit auch Bewilligungsbehörde. Anteilig wird auch die Forschungsstelle für Jagdkunde und Wildschadenverhütung aus Mitteln der Jagdabgabe finanziert.