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Internationales Jahr der Wälder 2011

Logo des Internationalen Jahrs der Wälder 20112011 - Internationales Jahr der Wälder:
Über 650 Aktionen und Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen

Die 83. Generalversammlung der Vereinten Nationen hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt. Die feierliche Eröffnung fand am 2. Februar 2011 am Sitz der Vereinten Nationen in New York unter Beteiligung hochrangiger internationaler Persönlichkeiten statt.

Mit dem „Jahr der Wälder“ weisen die Vereinten Nationen auf die Bedeutung der Wälder der Erde für das tägliche Leben hin: Der Schutz und die Entwicklung der Wälder liegen im Interesse aller Menschen – und benötigen die aktive Mithilfe vieler. In 2011 werden überall auf der Welt national, regional und lokal Waldfeste und Waldmärkte organisiert, Bäume gepflanzt und Wald-Konferenzen abgehalten. Jeder kann dabei mitmachen!

Klimaschutzminister Johannes Remmel hat am 21. März 2011 das Internationale Jahr der Wälder in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Landesweit planen Verwaltung, Verbände und Vereine über 650 Aktionen und Veranstaltungen, mit denen auf die Bedeutung des Waldes hingewiesen werden soll – für den Klimaschutz, für Tiere und Pflanzen, aber auch als Lebensgrundlage und für Freizeit und Erholung: „Der Wald ist von zentraler Bedeutung für Klima und Umwelt. Ich freue mich, dass sich so viele Menschen in Nordrhein-Westfalen mit Veranstaltungen im Internationalen Jahr der Wälder engagieren und auf die vielen Facetten des Waldes aufmerksam machen. Denn wer über den Wald Bescheid weiß, geht auch sorgsam mit ihm um. Und damit ist auch ein Bewusstsein für den Wert unserer natürlichen Ressourcen und der Bedeutung von Natur- und Klimaschutz verbunden“, sagte Klimaschutzminister Remmel.

Videowettbewerb

Zum Internationalen Jahr der Wälder hatte der Landesbetrieb Wald und Holz NRW den Videowettbewerb „Mensch Wald!“ ausgeschrieben. 33 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in den vergangenen Wochen ihr maximal 90-sekündiges Video eingereicht, um die Flugreise zum Internationalen Wildlife Film Festival in Wyoming/USA zu gewinnen. Entstanden sind sehr unterschiedliche Filme – mal emotional berührend, dann vor allem ästhetisch anspruchsvoll, oder auch einfach nur witzig. Die Filme für das Finale wurden von einer hochkarätigen dreiköpfigen Jury ausgewählt: den Regisseuren Katja Kuhl und Axel Baur sowie Andreas Wiebe, Leiter von Wald und Holz NRW. Die Preise wurden bis zum 28. August öffentlich durch ein Online-Voting bestimmt: Der erste Preis und damit die Reise in die USA, geht an Lars Timmermann aus Jettingen für den Beitrag „Max’ kleine Waldgeschichte“. Auf Platz 2 wurde Jochen Haveresch aus Münster für seinen Film „Waldfreude“ gewählt, auf Platz 3 Thomas Westphal aus Helsinki für „Vertical Limit“. Die Kurzfilme können auf der Seite Externer Link - öffnet in neuem Fenster www.menschwald.nrw.de angesehen werden.

Veranstaltungstermine

Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen des Landesbetriebs Wald und Holz, darunter sonntägliche Wanderungen mit Försterinnen und Förstern in ganz Nordrhein-Westfalen und ein Waldmarkt Ende September in Aachen, und weiter Informationen zum Internationalen Jahr der Wälder lesen Sie Externer Link - öffnet in neuem Fenster auf den Internet-Seiten des Landesbetriebs Wald und Holz.


Fotowettbewerb

Im Rahmen des Fotowettbewerbs des Ministeriums „Waldleben – Walderleben in Nordrhein-Westfalen“ konnten bis zum 31. August 2011 die Bilder aus den Wäldern Nordrhein-Westfalens eingeschickt werden. Aus den eingereichten Beiträgen wählt eine unabhängige Jury in den nächsten Tagen die Fotos für den jährlichen Kalender des Ministeriums aus.

Externer Link - öffnet in neuem Fenster Weitere Informationen zum Wettbewerb

Wälder: weltweit und vor der Haustür

Die Vereinten Nationen machen durch das Internationale Jahr der Wälder weltweit auf die vielfältigen und positiven Funktionen des Waldes, aber auch auf seine Bedrohung aufmerksam. Weltweit sind 4 Milliarden Hektar (oder 31 Prozent) der Landoberfläche bewaldet. Die pro Jahr zerstörte Waldfläche ist größer als alle Waldflächen in Deutschland zusammen.

Anders ist die Situation hierzulande, wo der Wald kontrolliert und nachhaltig bewirtschaftet wird. In Nordrhein-Westfalen bedeckt der Wald 27 Prozent der Landesfläche und hat damit in einem dicht besiedelten Industrieland eine Vielzahl von Funktionen: Er ist unverzichtbar für Wasser-, Boden-, Luft-, Lärm- und Klimaschutz und er ist Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Mit seiner Erholungsfunktion dient der Wald dem Naturerleben, Sport- und Freizeitaktivitäten. Als Holzlieferant hat er heute eine größere wirtschaftliche Bedeutung als Bergbau und Textilindustrie.

Etwa zwei Drittel des nordrhein-westfälischen Waldes sind in Privatbesitz, rund 19 Prozent der Waldfläche gehören als „Körperschaftswald“ den Städten und Gemeinden und rund 13 Prozent sind in Staatsbesitz.

Externer Link - öffnet in neuem FensterWeitere Informationen zu den Themen Forsten und Naturschutz


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