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Naturschutzgebiete

Naturschutzgebiet Elmpter Schwalmbruch. Foto: Thomas Brocher

Naturschutzgebiete sind wichtige Rückzugsorte und Lebensräume für gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Zum Schutz seltener, störungsanfälliger Lebensräume und Arten hat hier der Naturschutz Vorrang vor anderen Nutzungsformen. In NRW gibt es 3117 solcher Gebiete zum Schutz der biologischen Vielfalt.


Vorfahrt für die Natur

In Nordrhein-Westfalen werden Naturschutzgebiete von den Kreisen und kreisfreien Städten in den Landschaftsplänen festgesetzt oder von den Bezirksregierungen durch ordnungsbehördliche Verordnungen ausgewiesen. In den jeweiligen Landschaftsplänen beziehungsweise in der Schutzverordnung werden der jeweilige Schutzzweck sowie die geltenden Ge- und Verbote benannt. Für die Allgemeinheit sind Naturschutzgebiete zugänglich. Das Betretungsrecht beschränkt sich allerdings auf das vorhandene Wegenetz.

Es gibt in Nordrhein-Westfalen 3.117 Naturschutzgebiete (Stand 31.12.2013). Das sind mehr als in jedem anderen Bundesland. Sie haben eine Gesamtfläche von 272.272 Hektar und umfassen damit 8 % der Landesfläche. Rechtsgrundlage für die Ausweisung von Naturschutzgebieten ist § 23 Bundesnaturschutzgesetz.