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Wildnisgebiete

Alte Buchen. Foto: Jan Preller / Landesbetrieb Wald und Holz

Das Land NRW hat im Staatswald Nordrhein-Westfalen bisher rund 170 Naturwaldzellen und Wildnisgebiete sowie einen Nationalpark ausgewiesen. Damit entwickelt sich derzeit auf über 16.000 Hektar (rund 11%) der staatlichen Waldflächen der „Urwald von morgen“. Der Mensch hält sich zurück und beobachtet, wie die Natur sich von selbst entfaltet.


Natürliche Entwicklung des Waldes

Der Verlust der biologischen Vielfalt bedroht auch die in Nordrhein-Westfalen lebenden über 43.000 verschiedenen Tier-, Pilz- und Pflanzenarten. Schätzungsweise 4.000 Pflanzenarten und 14.000 Tierarten davon leben in den heimischen Wäldern. Das Land Nordrhein-Westfalen trägt hier mit seinen vielen Buchen- und Eichenwäldern und den großen natürlichen Artenvorkommen eine besondere Verantwortung.

Die Europäische Union fordert ihre Mitgliedsstaaten im Rahmen der sogenannten „Prager Erklärung“ aus dem Jahre 2009 dazu auf, zum Schutz des europäischen Naturerbes Konzepte für die Entwicklung von Wildnisgebieten zu erstellen und rasch zu realisieren. Die Bundesregierung gibt in der nationalen Biodiversitätsstrategie das Ziel vor, 5% der deutschen Waldfläche beziehungsweise 10% des öffentlichen Waldes für natürliche Entwicklung bereitzustellen. In Nordrhein-Westfalen wurde das Ziel von 10% für das Gebiet des Staatswalds bereits im Jahr 2013 erreicht.


Natur

Nordrhein-Westfalen besitzt eine vielfältige, faszinierende Natur, einen Schatz direkt vor unserer Haustür, der immer wieder neu entdeckt werden will. Aber eben auch einen Schatz, den es für die nächsten Generationen zu erhalten gilt. 

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Wald in NRW

Die Wälder sind unser wertvolles Naturerbe, das wir erhalten und schützen müssen. Für die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen gehören die Wälder zum guten Leben dazu. Sie sind Orte der Erholung, des Naturerlebens, der Ruhe und Besinnung. Der Wald ist Lebensraum gefährdeter Tier- und Pflanzenarten. Und er ist ein zentraler Wirtschaftsfaktor. 

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Lebensraum Wald

Wälder sind ein bedeutender Lebensraum für die Tier- und Pflanzenwelt. Sie stellen einen besonders naturnahen und häufig artenreichen Landschaftstyp dar. Ziel ist es, Wälder zu erhalten, nachhaltig zu bewirtschaften und für Naturschutzziele besonders zu schützen. Die Landesregierung erstellt hierzu für die Wälder derzeit eine Waldstrategie 2050.

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Karteireiter mit der Aufschrift 'Verwaltung'

Forstverwaltung

Die Forstverwaltung ist in NRW zweistufig aufgebaut. Oberste Forstbehörde ist das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz. Untere Forstbehörde ist der Landesbetrieb Wald und Holz. Die Landesforstverwaltung ist als Einheitsforstverwaltung organisiert: Die Forstämter nehmen hoheitliche Funktionen wahr, bewirtschaften aber auch den landeseigenen Staatswald und betreuen privaten und kommunalen Waldbesitz.

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