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Forstpolitik

Gerückte Buchenstämme bereit zum Abtransport. Foto: Jan Preller / Landesbetrieb Wald und Holz

Für den Naturschutz im Wald, für forstliche Maßnahmen im Privat- und Körperschaftswald, für die Waldbewirtschaftung in forstlichen Zusammenschlüssen und für Aufforstungen gibt es Fördermöglichkeiten für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die vom Landesbetrieb Wald und Holz NRW als Teil der nordrhein-westfälischen Landesforstverwaltung verwaltet, genehmigt und überwacht werden.


Quantitative und qualitative Ziele

Quantitatives Ziel der Forst- und Holzwirtschaftspolitik ist es, langfristig den Anteil des Waldes in Nordrhein-Westfalen von derzeit 27 % deutlich anzuheben. Qualitatives Ziel ist eine ökonomisch und ökologisch nachhaltige Forst- und Holzwirtschaft. Dazu soll die Nutzung des Waldes nach Art und Intensität so erfolgen, dass die biologische Vielfalt, die Ertragsfähigkeit, die Verjüngungsfähigkeit und die Vitalität der Waldflächen erhalten oder verbessert werden. Eine marktgerechte, möglichst ortsnahe Verwendung des im Wald eingeschlagenen Holzes dient der Stärkung der heimischen Wirtschaft, vor allem im ländlichen Raum.

Der Wald und die Forstwirtschaft werden durch verschiedene Maßnahmen der Europäischen Union, des Bundes und des Landes NRW gefördert.


Gegen Übersäuerung wird Waldboden auch aus der Luft mit Kalk versorgt. Foto: LB Wald und Holz/Bidder

Förderung der Forstwirtschaft

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert die Forstwirtschaft insbesondere wegen ihrer Wohlfahrtswirkungen und volkswirtschaftlichen Bedeutung. Dabei stehen Maßnahmen der Strukturverbesserung im Vordergrund. Für die privaten und kommunalen Waldbesitzenden sowie die forstlichen Zusammenschlüsse gibt es eine Vielzahl von Förderangeboten. Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW informiert über die einschlägigen Richtlinien und berät bei der Antragstellung.

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Wald

Forstliche Betreuung

Waldbesitzende ohne forstliche Fachkenntnisse sind auf eine sachkundige Betreuung angewiesen. Diese bietet der Landesbetrieb Wald und Holz NRW als kostenpflichtige Dienstleistung an. Für forstliche Zusammenschlüsse übernimmt er in der Regel zurzeit noch die forstliche Betreuung und die Holzvermarktung. Zahlreiche kleinere Kommunen, die Mitglieder in forstlichen Zusammenschlüssen sind, werden so ebenfalls vom Landesbetrieb forstlich betreut.

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Wald in der Stadt Gelsenkirchen.

Urbane Waldnutzung

Die Bevölkerung Nordrhein-Westfalens lebt zu mehr als 70% in den Städten. Menschen in Stadtregionen und Ballungsräumen suchen oft in der Natur Ausgleich und Erholung. Wälder in der Stadt kommen daher dem Wunsch vieler Menschen nach Naturerlebnis und Erholung im Grünen entgegen. Auch für den Naturschutz sowie für die Umweltbildung spielen urbane Wälder eine große Rolle. NRW unterstützt die Entwicklung von Konzepten urbaner Waldnutzung.

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Buchenwald. Foto: Jan Preller / Landesbetrieb Wald und Holz

Regionalplanungsprozesse

Wälder benötigen für ihre Entwicklung lange Zeiträume, oft mehr als 100 Jahre. Aufgrund ihrer hohen Bedeutung für Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft, für die sie vielfältige Funktionen erbringen, ist ihre Erhaltung in dieser langfristigen Perspektive ein zentrales Anliegen des Gesetzgebers. Die nachhaltige Sicherung und Entwicklung von Waldflächen hat daher auch in der Raumordnung und Landesplanung einen hohen Stellenwert.

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