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01.03.2017

Land bestätigt dritten Wolfs-Nachweis in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2017

Nach den eindeutigen Wolfsnachweisen am Montag (20.2.17) nördlich von Bad Oeynhausen und am Dienstag (21.2. 2017) am Stadtrand von Lemgo bestätigt das Umweltministerium nun einen weiteren Nachweis eines Wolfes. Am Samstag, 25.2.2017 wurde südöstlich von Brilon (Hochsauerlandkreis) zwischen Hoppecke und Bontkirchen ein Wolf beobachtet. Der Wolf lief ein Stück parallel zur Landstraße und konnte von einer Beobachterin aus dem Auto heraus fotografiert werden. Der Beobachtungsort wurde von der regional zuständigen Luchs- und Wolfsberaterin aus dem Regionalforstamt Soest-Sauerland des Landesbetriebs Wald und Holz NRW verifiziert. Die Fotos wurden vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) und dem Wolfsexperten der "Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf" geprüft. Es wurde bestätigt, dass es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Um welches Geschlecht es sich bei dem Wolf handelt, lässt sich an den Fotos nicht erkennen. Weitere verwertbare Spuren liegen nicht vor. Die Herkunft des Tieres ist unbekannt und auch ein möglicher Zusammenhang mit den Sichtbeobachtungen aus der vergangenen Woche lässt sich somit nicht herleiten. Das LANUV geht von einem durchziehenden Tier aus. Eine dauerhafte Rückkehr des Wolfes nach NRW konnte bisher nicht bestätigt werden.