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12.11.2017
Ministerin Schulze Föcking besucht Agritechnica

Schulze Föcking: "Landwirtschaft 4.0 und moderne Landtechnik können helfen, unsere Äcker effizient und ressourcenschonend zu bewirtschaften."

Zur Eröffnung der "Agritechnica", der größten internationalen Messe für Agrartechnik, hat sich Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking über die neuesten Entwicklungen in der Landtechnik informiert. "Die Agritechnica macht deutlich, dass Fortschritte bei Landmaschinen nicht gleichbedeutend sind mit größer, schwerer und breiter. Moderne Landtechnik hilft bereits heute, unsere Äcker effizienter und ressourcenschonender zu bewirtschaften", sagte Schulze Föcking in Hannover bei ihrem Messerundgang.

Vom 12. bis 18. November 2017 präsentieren auf der Weltleitmesse für Landtechnik in Hannover rund 2.900 Aussteller in 23 Hallen ihre Neuheiten und Innovationen. Schwerpunkt der Messe ist in diesem Jahr die digitale Vernetzung und die weitere Automatisierung von Prozessen zur Regelung und Steuerung von Maschinen, Logistik, Dokumentation, Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit. Breiten Raum nimmt auch die effiziente Erfassung, Speicherung und Auswertung von Daten entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette ein. "Hierbei spielen Fragen der Datensicherheit und Datenhoheit eine wichtige Rolle. Überhaupt ist die gesellschaftliche Akzeptanz bei der Weiterentwicklung und der Technisierung der Landwirtschaft entscheidend. Richtig eingesetzt bietet Landwirtschaft 4.0 mehr Chancen als Risiken", sagte Schulze Föcking. Ein Beispiel sei der Einsatz von Sensortechnik zur Wildrettung. Optische Infrarotsensoren mit integrierter LED-Beleuchtung können helfen, Leben von Rehkitzen und anderen Tieren zu retten.

Im Rahmen der Agritechnica zeichnet die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) zwei Firmen aus Nordrhein-Westfalen, die Firmen Claas und Kemper, mit den beiden DLG-Goldmedaillen für herausragende, innovative Entwicklungen aus. "Dass die Goldmedaillen auf der weltgrößten Landtechnik-Messe in diesem Jahr nach NRW gehen, ist ein Kompliment an die hohe Innovationskraft unserer heimischen Firmen. Sie leisten einen Beitrag, die Landwirtschaft ressourcen- und umweltschonender zu machen."