Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

18.06.2018 - 19.06.2018 | Düsseldorf

Veranstalter: Umweltministerium NRW

Arzneimittel und Mikroschadstoffe in Gewässern Belastungen - Minderungsstrategien - Maßnahmen

In einem bevölkerungsreichen und hoch industrialisierten Land wie NRW gelangen Schadstoffe aus vielen Quellen in das Wasser. Eine der anstehenden Herausforderungen ist die Reduzierung des Eintrags sogenannter Mikroschadstoffe.

Mikroschadstoffe in Gewässern resultieren aus einem in unserem Alltag beinahe allgegenwärtigem Einsatz von chemischen Substanzen und stammen aus unterschiedlichen Bereichen und Produkten wie zum Beispiel Arzneistoffe, Pflanzenschutzmittel, Biozide, Industriechemikalien oder auch Körper- und Waschmittel. Mikroschadstoffe können bereits in sehr geringen Konzentrationen nachteilige Wirkungen auf aquatische Ökosysteme haben und / oder die Gewinnung von Trinkwasser aus dem Rohwasser negativ beeinflussen.
Um Mikroschadstoffe möglichst weitgehend aus unserer Umwelt zu verbannen, ist dem Vorsorgegedanken konsequenter als bisher Rechnung zu tragen. Dazu wird in NRW ein umfassender und vielschichtiger Ansatz verfolgt. Für eine deutliche Reduzierung der Belastungen der Gewässer mit relevanten Spurenstoffen muss bereits an der Quelle bzw. bei der Anwendung deren Eintrag in Gewässer vermieden bzw. reduziert werden. Dort wo es notwendig ist, ist aber auch die weitergehende Behandlung auf Kläranlagen ein wichtiger Baustein zur Reduzierung des Eintrags.

In der gemeinsamen Veranstaltung mit dem Kompetenzzentrum Mikroschadstoffe, der DWA Landesgruppe NRW und der BWK-Umweltingenieure NRW wollen wir mit Ihnen über neue Entwicklungen zu Strategien sowie über Innovationen und konkrete Möglichkeiten der Verminderung und Vermeidung des Eintrags von Mikroschadstoffen von der Quelle bis zur Abwasserreinigung diskutieren.

Weitere Informationen: