Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

Abfallimporte / -exporte

Eine Müllverbrennungsanlage. Foto: Heinz-Jürgen Landshoeft/ Panthermedia.net

Nordrhein-Westfalen ist das mit Abstand bevölkerungs- und industriereichste Bundesland, was sich nicht nur in der Abfallmenge, sondern auch in der umfangreichen Entsorgungsinfrastruktur niederschlägt. Es ist naheliegend, dass NRW bei der grenzüberschreitenden Abfallverbringung eine hervorgehobene Rolle spielt.


Umweltverträglich entsorgen

Nicht jedes Land ist in der Lage, eine umweltverträgliche Entsorgung seiner Abfälle zu gewährleisten. So gelangen viele dieser Abfälle zur Entsorgung in nordrhein-westfälische Anlagen.

Abfallimporte und -exporte unterliegen dem Basler Übereinkommen, der EU-Abfallverbringungsverordnung und dem Abfallverbringungsgesetz. Dort sind die notwendigen Voraussetzungen für eine grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen vorgegeben. Im Einzelnen geht es um das Notifizierungsverfahren mit Behördenbestätigung, die Exportverbote für gefährliche Abfälle in Dritte-Welt-Länder sowie um die Verpflichtung zu staatlichen Kontrollen. Die EU-Mitgliedstaaten haben zu kontrollieren, zu dokumentieren und der EU-Kommission jährlich zu berichten.

Die Veröffentlichung der Daten erfolgt nach der Auswertung im größeren Abstand. Zuletzt wurde im Jahr 2016 der Bericht für 2014 veröffentlicht.