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Aktuell

Minister Remmel: „Die Gewässerqualität entlang der Ruhr wird in den nächsten Jahren deutlich verbessert“
Einigung über zügige und umfassende Ertüchtigung von Wasserwerken erreicht - Investitionsvolumen von mehr als 150 Millionen Euro
08.05.2012 - Die Wasserqualität entlang der Ruhr wird deutlich verbessert. Das ist das Ergebnis der intensiven Verhandlungen zwischen dem Land NRW, der Bezirksregierung Arnsberg und dem beteiligten Wasserversorger. „Die Ruhr ist die Grundlage der Wasserversorgung für mehr als vier Millionen Menschen in Nordhrein-Westfalen. Neben den Maßnahmen zur Verbesserung der Wasserqualität in der Ruhr brauchen wir einen technischen Standard bei der Trinkwasseraufbereitung, der überall entlang der Ruhr eine vergleichbar gute Trinkwasserqualität garantiert. Diese Einigung auf eine zügige und umfassende Ertüchtigung ist nun erreicht“, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.

Qualität der NRW-Badegewässer ist gut bis ausgezeichnet
Gewässerkarte vorgestellt – regelmäßige Wasseranalysen geben Sicherheit – aktuelle Messwerte im Internet unter der Adresse
www.badegewaesser.nrw.de06.05.2012 - Zum Beginn der Badesaison 2012 hat das nordrhein-westfälische Umweltministerium die aktuelle NRW-Badegewässerkarte vorgestellt. Alle für den Badebetrieb freigegebenen Gewässer werden in Nordrhein-Westfalen regelmäßig auf Verunreinigungen untersucht. Mögliche Gesundheitsgefährdungen durch bakterielle Verunreinigungen können so rechtzeitig erkannt werden.

Remmel: „Klimawandel wird zu mehr Wetterextremen auch in NRW führen“
- 13. Station der Klimaschutztour: Minister Remmel informiert sich über Hochwasserschutz in Köln
- Extreme oder häufigere Hochwasser werden als Klimafolgen wahrscheinlicher12.03.2012 - Der Klimawandel hat immer sichtbarere Folgen für Nordrhein-Westfalen: Experten erwarten in der Zukunft mehr Wetterextreme und häufigere oder extremere Hochwasser an Bächen und Flüsse in NRW. „Der Klimawandel hinterlässt auch in NRW immer sichtbarere Spuren. Diese Folgen sind nicht nur für die Umwelt verheerend, sondern auch ökonomisch schädlich.", sagte der nordrhein-westfälische Klimaschutz- und Umweltminister Johannes Remmel.

PFT-Befunde im rechtsrheinischen Kölner Grundwasser – Trinkwasser ist nicht betroffen
23.02.2012 - Die Stadt Köln hat über neue PFT-Befunde im Grundwasser berichtet, die aber keine Auswirkungen auf das Trinkwasser haben. Untersuchungen aus 2010 und 2011 dokumentieren PFT - Funde im Grundwasser zum einen im Bereich Porz - Grengel und zum anderen in Gremberghoven. Die Gehalte liegen für die Summe PFOA und PFOS zwischen 0,1 und 0,5 µg/l. Diese Konzentrationen liegen im Niveau des Leitwertes des Umweltbundesamtes (lebenslang gesundheitlich duldbar).
Minister Remmel: „Klimawandel ist kein abstraktes Gebilde. Klimafolgen treffen auch NRW immer sichtbarer“
- Klimawandel hinterlässt in NRW immer mehr Spuren
- Zunahme der Tendenz von Starkregentagen mit mehr als 20 Millimeter Niederschlag pro Tag
- 12. Etappe der Klimaschutztour: Klimaschutzminister Remmel informiert sich über Anpassungsstrategie in Wuppertal22.02.2012 - Der Klimawandel wird in Zukunft auch in Nordrhein-Westfalen zu deutlich mehr Wetterextremen führen und sich damit auf die Lebensgrundlage von Menschen, Tieren und Pflanzen auswirken. In den vergangenen Jahren etwa hat bereits die Zahl starker Regenfälle zugenommen. Vor allem große Städte in Nordrhein-Westfalen stehen durch den Klimawandel vor der Herausforderung, auf lokale Überschwemmungen in Folge von heftigem Regen zu reagieren.

“Der Wasserpreis muss nicht steigen”
Interview mit Umweltminister Johannes Remmel über notwendige Investitionen der Wasserwerke zur Verbesserung der Trinkwasserqualität in Nordrhein-Westfalen am 8.2.2012 in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) und auf
www.derwesten.de.
Minister Remmel: „Wir wollen eine umfassende Verbesserung der Gewässerqualität erreichen“
Umweltministerium legt Fortsetzungsbericht „Reine Ruhr“ vor
- Maßnahmen gegen Mikroschadstoffe angekündigt -06.02.2012 - Die Landesregierung will noch in diesem Jahr einen Masterplan Wasser vorlegen und damit intensiver gegen Belastungen von Wasser mit Mikroschadstoffen vorgehen. „In den kommenden Jahren müssen wir unsere Anstrengungen in der Wasserwirtschaft weiter intensivieren. Hierzu zählt neben der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie auch die Erarbeitung eines ‚Masterplans Wasser’“, sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel.
Minister Remmel: Verordnung vereinfacht Kanalprüfung für Bürgerinnen und Bürger und stellt Umweltschutz sicher
24.01.2012 - Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat den Entwurf für eine Rechtsverordnung für die Funktionsprüfung von Abwasserleitungen vorgelegt. „Es ist offensichtlich, dass die ursprüngliche gesetzliche Regelung der CDU/FDP-Vorgängerregierung nicht praktikabel und bürgerfreundlich umzusetzen ist. Die Landesregierung hat deshalb Konsequenzen daraus gezogen und schlägt eine bürgerfreundliche Regelung vor, die gleichzeitig dem Schutz der Umwelt gerecht wird“, sagte NRW-Umweltminister Remmel nach der Kabinettssitzung.
Minister Voigtsberger / Minister Remmel: Schutz von Mensch und Umwelt hat bei Entscheidung über Fracking in Erdgasbohrungen Vorrang
Neuer Erlass regelt Entscheidungsgrundlage für Bohrungen – Kein Fracking bis zur Vorlage des Gutachtens im Sommer 2012
23.11.2011 - Die NRW-Landesregierung hat vorerst alle Bohrungen sowie direkte und indirekte Vorbereitungen für Bohrungen mit der umstrittenen Fracking- Methode bis zur Vorlage eines Gutachtens zu den langfristigen Folgen für Mensch und Umwelt gestoppt. Das haben Wirtschaftsministerium und Umweltministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in einem gemeinsamen Erlass an die Bezirksregierung Arnsberg, die als Bergbehörde landesweit für die Prüfung solcher Genehmigungsanträge zuständig ist, klargestellt.
Erdgasförderung durch Fracking: "Wir können doch keinen Blankoscheck ausstellen"
26.10.2011 - Interview mit Minister Johannes Remmel in den
Ruhr Nachrichten vom 26.10.2011 über die umstrittene Erdgasförderung durch sogenanntes Fracking, dessen Auswirkungen das NRW-Umweltministerium mit einem Gutachten prüfen läßt.
Schutz vor Legionellen: Neue Kontrollpflichten für Betreiber von großen Trinkwasser-Anlagen
31.10.2011 - Am 1. November tritt die novellierte Bundes-Trinkwasserverordnung (TrinkwV 2001) in Kraft. Die wichtigste Änderung ist ein neu festgelegter technischer Maßnahmenwert für Legionellen. Daraus ergibt sich eine Kontrollpflicht für Betreiber von Großanlagen für die Warmwasseraufbereitung. Alle Trinkwasser-Installationen mit einem Warmwasserbehälter größer 400 Liter oder Wasserleitungen in denen sich mehr als drei Liter Wasser von der Warmwassererzeugung bis zum Wasserhahn befinden, müssen einmal jährlich überprüft werden.
Minister Remmel: „Gutachten und Risikostudie soll bei Fracking zu Klarheit und Rechtssicherheit führen“
Ministerium startet Gutachten-Verfahren zum Thema „Unkonventionelles Erdgas“ – Europaweite Ausschreibung – Schutz des Wassers hat oberste Priorität
10.08.2011 - Das NRW-Umweltministerium hat das von der Landesregierung angekündigte Gutachten-Verfahren zum Thema „unkonventionelle Erdgasgewinnung“ jetzt gestartet. Dazu wurde am Dienstag (9. August) in Abstimmung mit dem Wirtschaftsministerium eine europaweite Ausschreibung zu einem „Gutachten mit einer Risikostudie zur Exploration und Gewinnung von Erdgas aus unkonventionellen Lagerstätten in Nordrhein-Westfalen und deren Auswirkungen auf den Naturhaushalt insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung“ veröffentlicht.
"Firmen können nicht drauf los bohren"
Umweltminister Johannes Remmel über die umstrittene Erdgasförderung durch Fracking, dessen Risiken das Umweltministerium in einem Gutachten prüfen läßt, in der
Borkener Zeitung am 10.08.2011
Schadstoffwelle im Rhein erreicht heute Nordrhein-Westfalen
Keine Gefahr für Trinkwasser – Kühlwasser mit Schadstoff Biozid aus AKW Leibstadt möglicherweise in den Rhein gelangt
09.07.2011 - Die Wasserwerke am Rhein haben wegen einer Schadstoffwelle aus der Schweiz Vorsorge-Maßnahmen ergriffen. Eine akute Gefährdung des Trinkwassers und der sicheren Wasserversorgung besteht daher derzeit nicht.
Gewinner des NRW-Wettbewerbs „Schulen ans Wasser“ sind gekürtRemmel: „Das Engagement und die vielen interessanten und kreativen Wettbewerbsbeiträge sind beeindruckend“
29.06.2011 - Die Gewinner im Schülerwettbewerb des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums stehen fest. Die Klasse 7 der Martin-Bartels-Schule in Dortmund erzielt mit ihrem Spiel „Wer wird Wasserexperte“ den ersten Platz in der Altersgruppe I (Klassen 5 bis 7). In der Altersgruppe II (Klassen 8 bis 10) steht die Klasse 1 der Johannesschule in Gronau mit ihrem Bilderbuch für kleine Kinder „So schön könnte es an der Dinkel sein“ auf dem Siegerpodest.

„Mit dem Wasser leben“ – Umweltministerium informiert über den Hochwasserschutz in Nordrhein-Westfalen
18.06.2011 - Die neue Broschüre „Mit dem Wasser leben – Hochwasserschutz in NRW“ des NRW-Umweltministeriums gibt einen Überblick über die rechtlichen und technischen Grundlagen des Hochwasserschutzes. Sie richtet sich an alle interessierten und von Hochwassergefahren betroffenen Bürgerinnen und Bürger des Landes. Mit der Zahl der Menschen in den Ballungsräumen und Wohnlagen an großen Flüssen und Strömen wächst das Risiko: Auch kleinere Gewässer und Sturzfluten können fernab der gewohnten Hochwasserszenarien am Rhein und anderen großen Flüsse Überschwemmungen verursachen.
Neuer Erlass zu Dichtheitsprüfungen - Bagatellschäden an privaten Kanälen müssen nicht repariert werden
- Remmel: „Trinkwasser und Umwelt schützen, Akzeptanz erhöhen, Kommunen unterstützen“
- Neues Internetportal unterstützt Kommunen und Hausbesitzer bei allen Fragen zur Dichtheit von Kanälen17.06.2011 - Das Ministerium hat heute einen Erlass zu Dichtheitsprüfungen von privaten Abwasserkanälen veröffentlicht. „Wir wollen gesundes Trinkwasser für die Verbraucherinnen und Verbraucher, wir möchten die Kommunen besser unterstützen und die Umwelt schützen. Dafür brauchen wir auch eine breitere Akzeptanz dafür, dass Abwasserkanäle dicht sein müssen“, so Remmel. Deswegen wird das Umweltministerium in einem Erlass unter anderem klarstellen, dass Bagatellschäden nicht saniert werden müssen. Dazu zählen zum Beispiel feine Risse an der Oberseite der Abwasserleitung.

Remmel: „Badegewässerqualität in NRW ist gut“
Gewässerkarte vorgestellt – Regelmäßige Wasseranalysen geben Sicherheit
29.04.2011 - Zum Start der Badesaison 2011 hat Umweltminister Johannes Remmel die NRW-Badegewässerkarte vorgestellt. „Das Baden in Seen und Talsperren gehört für viele Menschen im Sommer einfach dazu! Alle für den Badebetrieb freigegebenen Gewässer werden in Nordrhein-Westfalen regelmäßig nach Qualitätskriterien der Europäischen Union analysiert. Mögliche Gesundheitsgefährdungen durch bakterielle Verunreinigungen können so rechtzeitig erkannt werden“, so Minister Remmel. Alle 76 Badeseen in NRW hatten im letzten Jahr eine „ausgezeichnete“ oder „gute“ Qualität.
Rheinalarm aufgehoben
Ermittlungen zur Ursache der Verunreinigung mit der Chemikalie Anilin laufen
28.03.2011 - Ergebnissen der Messstation Bimmen/Lobith zufolge hat die Anilinwelle die deutsch-niederländische Grenze in den frühen Morgenstunden des Sonntags vollständig passiert, so dass für Deutschland der Rheinalarm Sonntagnacht wieder aufgehoben worden ist. Eine Gefahr für das Trinkwasser bestand und besteht nach derzeitigem Kenntnisstand nicht. Die Betreiber der Trinkwassergewinnungsanlagen am Rhein wurden über den Warndienst Rhein über vorliegende Schadstoffwellen informiert.
Rheinalarm wegen erhöhter Konzentrationen von Anilin im Rhein bei Kleve
27.03.2011 - An der Internationalen Rheinmessstation Bimmen/Lobith (IMBL) wurde gestern im Rahmen der Alarmüberwachung vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) die chemische Substanz Anilin in stark erhöhten Konzentrationen bis zu 120 µg/l gemessen. Anilin ist in Wassergefährdungsklasse 2 (wassergefährdend, WGK 2) eingestuft und als "Schädlich für die Umwelt", vor allem für Fische und Schalentiere deklariert. Eine erste Abschätzung ergab, das etwa 3,5 - 5 Tonnen dieser als Ausgangsstoff in der chemischen Industrie eingesetzten Grundchemikalien in den Rhein gelangt sind.

Remmel: „Hochwasserrisiken meistern“ – Umweltministerium informiert über die europäische Richtlinie zum Hochwasserrisiko-Management
11.03.2011 - Mit der Broschüre „Hochwasserrisiken gemeinsam meistern – Die europäische Richtlinie zum Hochwasserrisiko-Management in Nordrhein-Westfalen“ gibt das NRW-Umweltministerium einen kompakten Leitfaden für Behörden, Kommunen, Deich- und Wasserwirtschaftsverbände, Planungsbüros und Fachleute heraus, die als Akteure in die Erstellung der neuen Hochwasserrisiko-Managementpläne nach den Vorgaben der EG-Richtlinie einbezogen sind.
Umweltminister Remmel startet Schülerwettbewerb „Schulen ans Wasser“
16.02.2011 - Unter dem Motto „Schulen ans Wasser“ ruft Umweltminister Johannes Remmel Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen dazu auf, Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss zu entwickeln. „Gewässer sind Lebensadern für uns Menschen, für Tiere und Pflanzen“, so Minister Remmel. „Deshalb ist es unsere Aufgabe, den Lebensraum Wasser zu schützen. Mit dem Wettbewerb ‚Schulen ans Wasser’ möchten wir gerne junge Menschen wieder näher an die Natur und unsere Bach- und Flusslandschaften heranführen und das Bewusstsein für intakte Naturräume stärken. Die Kinder und Jugendlichen von heute, sind die Naturschützer von morgen.“

Rheinverschmutzung durch Binnenschiffe soll leichter nachverfolgbar werden
Bundesrat stimmt NRW-Antrag zu – Minister Remmel: „Ein erster Etappenerfolg für den Umweltschutz“11.02.2011 - Allein im vergangenen Jahr wurden in Nordrhein-Westfalen 18 Verunreinigungen des Rheins registriert, die auf eine illegale Verklappung von Ladungsresten durch Binnenschiffer hinweisen. Bisher ist es kaum möglich, die Verursacher zu ermitteln, da die Verkehrs-Daten der Schiffe nur kurze Zeit gespeichert werden und den Ermittlungsbehörden damit nicht zur Verfügung stehen. Um dies zu ändern, hatte NRW-Umweltminister Johannes Remmel eine Bundesratsinitiative eingebracht, die heute einstimmig von allen Bundesländern angenommen wurde.
Umweltminister gegen Pipeline in die Werra
Interview mit Umweltminister Johannes Remmel in der
Neuen Westfälischen am 04.02.2011.

Remmel: Wasserwirtschaft muss sich an den Klimawandel anpassen
27.01.2011 - Klimaschutzminister Johannes Remmel hat heute vor den Folgen des Klimawandels für den Wasserhaushalt in Nordrhein-Westfalen gewarnt: „Häufigere starke Niederschläge können in Städten schwere Überschwemmungen verursachen und die Flüsse über die Ufer treten lassen“, sagte Remmel bei einem Symposium mit rund 100 Klimaexperten und Vertretern der Wasserwirtschaft. Zudem sei mit länger anhaltenden Hitzewellen im Sommer zu rechnen, die in einigen Regionen Nordrhein-Westfalens zu einer Verschlechterung der Wasserqualität oder zu kurzfristiger Wasserknappheit führen können, so Remmel.
„Eine Reform des Wasserrechts ist nur mit einer Weiterentwicklung des Landesrechts möglich“
Rede von Umweltminister Johannes Remmel zur Eröffnung der Umweltrechtstage NRW 2010 am 25.11.2010 in Bonn zum wasserrechtlichen Reformbedarf in Bund und Ländern
Versuchsanlage soll Mikrochemikalien aus Abwasser klären (dpa-Meldung)
06.10.2010, Schwerte (dpa/lnw) - Das sauberste Abwasser Nordrhein-Westfalens soll es künftig in Schwerte geben. Am Mittwoch nahm der Ruhrverband eine Versuchsanlage mit Ozon und Aktiv-Kohle in Betrieb. Damit soll das Abwasser in der Kläranlage von mikroskopisch kleinen Rückständen aus Medikamenten und Chemikalien befreit werden, die bisher über die Ruhr auch ins Trinkwasser gelangen. Mit dem Versuchsbetrieb soll überprüft werden, mit welchem Verfahren sich die Belastung am Kläranlagenausfluss maßgeblich verringern lässt. "Es geht um unser Trinkwasser", sagte NRW-Umweltminister Johannes Remmel (Grüne), dessen Ministerium die 1,9 Millionen Euro teure Anlage zu 70 Prozent finanziert hat.
Minister Remmel informiert sich über Hochwasserschäden im Münsterland: „Feuerwehr und Katastrophenhelfer haben hervorragende Arbeit geleistet“
29.08.2010 - Als Vertreter der Landesregierung hat sich Umweltminister Johannes Remmel heute gemeinsam mit Regierungspräsident Dr. Peter Paziorek über die Hochwasserschäden im Münsterland informiert. Bei einem Besuch in Gronau sicherte er den Betroffenen die Solidarität der Landesregierung zu und bedankte sich bei Vertretern der Feuerwehr, ehrenamtlichen Katastrophenhelfern und den Verantwortlichen vor Ort für die hervorragende Arbeit in den letzten vier Tagen: „Die Dorfgemeinschaften sind absolut intakt hier im Münsterland. Bei Katastrophenereignissen wie in diesen Tagen hilft jeder jedem und die ehrenamtlichen Helfer von Feuerwehr, THW, DRK, Vereinen und Freiwilligen leisten eine ganz hervorragende Arbeit“, erklärte Minister Remmel.
