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Effizienz-Agentur NRW

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Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen

Die Effizienz-Agentur Nordrhein-Westfalen (EFA NRW) wurde 1998 auf Initiative des nordrhein-westfälischen Umweltministeriums gegründet, um produzierenden Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Impulse für eine ressourceneffizientere Wirtschaftsweise zu geben und sie bei der Umsetzung von Maßnahmen im Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) zu unterstützen.

Ziel ist es, mit weniger Luftschadstoffen, weniger Abfall, weniger Abwasser, weniger Flächenverbrauch, weniger Rohstoffverbrauch nachhaltig und zukunftsfähig zu produzieren.

Durch innovative Verfahren und Techniken können der Material- und Energieverbrauch gesenkt, die Umwelt entlastet und die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Die Effizienz-Agentur NRW bietet mit ihrem Beratungsangebot erprobte Instrumente zur Potenzialaufdeckung und Prozessoptimierung an. Über 1.100 Projekte wurden bisher in und mit kleinen und mittleren Unternehmen initiiert.

Insbesondere kleine und mittlere produzierende Betriebe aus NRW bedürfen der Unterstützung, da gerade ihnen oft die zeitlichen und finanziellen Ressourcen für das Thema PIUS fehlen. Die Effizienz-Agentur bietet diesen Unternehmen konkrete Unterstützungsleistungen an, darunter den PIUS-Check zur Analyse von Produktionsprozessen hinsichtlich ihrer Effizienzpotentiale, das JUMP-Tool zur umweltgerechten Produktgestaltung, die Ressourcenkostenrechnung zur Herstellung von Kostentransparenz über alle ressourcenbezogenen Kosten und den Ökoeffizienz-Check Handwerk speziell zur Optimierung der Betriebsprozesse in Handwerksbetrieben. Bei diesen 4 „Tools“ handelt es sich um niederschwellige Beratungsinstrumente, die derzeit anteilig vom jeweiligen Unternehmen und aus öffentlichen Mitteln finanziert werden.

Die EFA NRW agiert als neutrale, externe Institution, die durch eine privatwirtschaftliche Trägergesellschaft im Auftrag des Landes betrieben wird.

Das 22-köpfige Team hat seinen Hauptsitz seit dem 1. August 2011 im Business Center Duisburg-Ruhrort, Dr.-Hammacher-Straße 49. Als Ansprechpartner für Unternehmen und Fachpartner setzen sich zudem sechs Regionalbüros in Aachen, Bergisches Städtedreieck, Bielefeld, Münster, Siegen und Werl dafür ein, dass kleine und mittlere Unternehmen in NRW von den Vorteilen des ressourceneffizienten Wirtschaftens profitieren.

Kontakt:

Effizienz-Agentur NRW
Dr.-Hammacher-Straße 49
47119 Duisburg
Tel. 0203/37879-30
Fax 0203/37879-44
E-Mail: Externer Link - öffnet in neuem Fenster efa@efanrw.de
Internet: Externer Link - öffnet in neuem Fenster www.efanrw.de


3. "Forum Ressourceneffizienz OWL" am 22.3.2012 in Bielefeld: Wettbewerbsfaktor Ressourceneffizienz

Über 100 Vertreter aus Wirtschaft und Institutionen haben sich beim 3. "Forum Ressourceneffizienz OWL" in Bielefeld über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Ressourceneffizienz informiert, die auf den geringeren Verbrauch von Rohstoffen und Energie in produzierenden Unternehmen zielen.

Strategien zur Steigerung der Ressourceneffizienz sind gerade für produzierende Unternehmen ein wichtiger Baustein für einen nachhaltigen Unternehmenserfolg. Doch wie lassen sich Potenziale finden und heben? Wie schnell rentieren sich Investitionen in diesem Bereich? Und welche Chancen bieten Kooperationen und Netzwerke zum Thema Ressourceneffizienz dem Wirtschaftsstandort Ostwestfalen-Lippe? Das Forum, zu dem das Regionalbüro Bielefeld der Effizienz-Agentur NRW und die IHKs Ostwestfalen zu Bielefeld und Lippe zu Detmold eingeladen hatten, gab darauf Antworten.

Externer Link - öffnet in neuem Fenster Lesen Sie weiter auf den Internet-Seiten der Effizienz-Agentur NRW


Das neue Wachstum – Ist eine Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Rohstoffverbrauch möglich?
Über 200 Teilnehmer beim 2. EFA.Dialog der Effizienz-Agentur NRW in Duisburg

23.01.2012 - Unter dem Motto "Das neue Wachstum - Strategien für ein ressourcenschonendes Wirtschaften" fand am 23. Januar 2012 der zweite EFA.Dialog der Effizienz-Agentur NRW (EFA) in der Haniel Akademie in Duisburg Ruhrort statt. Über die verschiedenen Perspektiven des Wachstumsbegriffs und mögliche Strategien zur Entkopplung des Ressourcenverbrauchs vom Wirtschaftswachstum sprachen Experten aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Über 200 Teilnehmer waren der Einladung gefolgt.

Bisher gilt die klassische Wachstumswirtschaft gemeinhin als Garant für gesellschaftlichen Wohlstand. Doch diese Sichtweise wird angesichts der fortschreitenden Verknappung von endlichen Ressourcen auf den Weltmärkten und den mit deren Verbrauch einhergehenden Auswirkungen auf die Umwelt immer häufiger in Frage gestellt.

Doch wie lassen sich Wachstum und nachhaltiger Rohstoffverbrauch in Einklang bringen? Wie wollen wir zukünftig Wohlstand gesellschaftlich definieren? Wie lässt sich der Wandel von einem quantitativen hin zu einem qualitativen Wachstumsverständnis gestalten? Und wie stellen sich Unternehmen angesichts dieser Herausforderungen für die Zukunft auf?

Über diese Fragestellungen diskutierten NRW-Umweltminister Johannes Remmel, der Zukunftsforscher Klaus Burmeister, Prof. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie und Sachverständiger der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" des Deutschen Bundestags, und der Leiter der Effizienz-Agentur NRW, Dr. Peter Jahns.


Highlights des 2. EFA.Dialogs der Effizienz-Agentur NRW zum Thema „Wachstum" am 23.01.2012

Quelle: Effizienz-Agentur NRW

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