Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

Licht

Nachts hell erleuchtet: der Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke. Foto: Gerhard Marx / Panthermedia.net

Künstliche Lichtquellen wie zum Beispiel Flutlichtscheinwerfer, Lichtwerbung, Beleuchtungen von Tankstellen, Verladeplätzen oder Parkhäusern können besonders während der dunklen Tagesstunden das Wohlbefinden der Menschen erheblich beeinträchtigen. Sie verursachen eine unerwünschte Aufhellung von Wohnräumen oder sogar eine Blendwirkung. Aber auch Vögel und Insekten sind in unterschiedlicher Weise von Beleuchtungsanlagen betroffen.


Noch zumutbar – oder schon schädlich?

Licht zählt zu den Immissionen im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes. Um die Frage zu prüfen, ob eine Lichteinwirkung noch zumutbar oder aber als schädliche Umwelteinwirkungen anzusehen ist, wird in Nordrhein-Westfalen der Runderlass „Lichtimmissionen, Messungen, Beurteilung und Verminderung“ des Umweltministeriums herangezogen. Dieser legt Immissionsrichtwerte für die maximal zulässige Raumaufhellung und Blendung fest. Die Richtwerte hängen ab von der Gebietsnutzung sowie vom Zeitpunkt und der Zeitdauer der Einwirkung.

Erste Ansprechpartnerin für Belästigungen durch Lichtimmissionen, die von privaten oder gewerblichen Beleuchtungsanlagen ausgehen, ist die  Umweltschutzbehörde des Kreises oder der kreisfreien Stadt. Licht-Messungen führt in Nordrhein-Westfalen das Landesumweltamt durch.


Wer macht was im Immissionsschutz?

In Nordrhein-Westfalen sind für den Immissionsschutz grundsätzlich die unteren Umweltschutzbehörden der Kreise und kreisfreie Städte zuständig. Für bestimmte Aufgaben sind die Bezirksregierungen als obere Umweltschutzbehörden zuständig. Dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW obliegt als oberster Umweltschutzbehörde die Fachaufsicht über die oberen und unteren Umweltschutzbehörden.

Weiterlesen