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Förderung

Förderung mit EU-Mitteln. Foto: Martin Fally / panthermedia.net

Das nordrhein-westfälische Klimaschutz- und Umweltministerium bietet im Laufe der Förderperiode 2014 bis 2020 des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) Förderwettbewerbe und Projektaufrufe an. Die Themenschwerpunkte sind: Klimaschutz, Energie, Ressourceneffizienz und Umwelttechnologien.


Mittel des Europäischen Förderfonds EFRE

Das Land Nordrhein Westfalen hat seine Ziele für die Förderperiode 2014 bis 2020 des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) festgelegt. Im Mittelpunkt seines Programms stehen die Bereiche: Innovation, Mittelstand, Klimaschutz und Stadtentwicklung. Vor diesem Hintergrund bietet das nordrhein-westfälische Klimaschutz- und Umweltministerium im Laufe der Förderperiode Wettbewerbe und Projektaufrufe an. Die Themenschwerpunkte sind: Klimaschutz, Energie, Ressourceneffizienz und Umwelttechnologien.

So richtet sich der Leitmarktwettbewerb „EnergieUmweltwirtschaft.NRW“ beispielsweise als Innovationswettbewerb zur Stärkung von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation an Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und kulturelle Einrichtungen in NRW.

Klimaschutzwettbewerbe

Die Klimaschutzwettbewerbe sind stark anwendungsorientiert ausgerichtet (Schwerpunkt experimentelle Entwicklung). Sie richten sich an Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Steigerung der Produktion erneuerbarer Energien

Der Klimaschutzwettbewerb „Steigerung der Produktion erneuerbarer Energien“ unterstützt Wirtschaft und Wissenschaft darin, innovative Projekte zu entwickeln bei regenerativen Energien und Geothermie, bei der Nachnutzung der Bergbauinfrastruktur und der Nutzung von Grubenwasser und Grubengas. Durch die Kombination, Gestaltung und Nutzung vorhandener Kenntnisse und Fertigkeiten sollen die Effizienz erhöht und Produkte und Prozesse optimiert werden. Ziel ist die Einsparung von Treibhausgas-Emissionen und die Steigerung des Anteils erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch in NRW.

Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Unternehmen

Der Klimaschutzwettbewerb „Energieeffizienz und erneuerbare Energien in Unternehmen“ soll die prototypische Umsetzung von Produkten und Vorhaben anstoßen. Gefragt sind Effizienzpotenziale von Querschnittstechnologien und energiesparenden Produktionsprozessen ebenso wie Prozess- und Produktinnovationen und intelligente Dienstleistungen. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, neue Produkte zu generieren, Prozesse zu verbessern und nachhaltige interne Strukturen aufzubauen.

Energieeffizienzregion

Der Klimaschutzwettbewerb „Energieeffizienzregion“ richtet sich an Unternehmen, die in ihrer Region einen Energieeinsparwert festlegen, den sie mit den Partnern in der Region in einem bestimmten Zeitraum erreichen. Wie der Zielwert erreicht wird, können die Kooperationspartner der Effizienz-Region selbst entscheiden. Durch den Wettbewerb sollen innovative Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickelt und damit der Energieeffizienzmarkt insgesamt belebt werden. Die drei oben genannten Wettbewerbe wurden am 1. Juni 2015 von Herrn Minister Remmel gestartet. Noch bis zum 30. September 2015 haben Interessenten die Möglichkeit, Projektskizzen bei der Leitmarktagentur einzureichen:

Virtuelle Kraftwerke

Der Klimaschutzwettbewerb „Virtuelle Kraftwerke“ fördert umsetzungsorientierte Forschungsprojekte, Wissensnetzwerke sowie die Umsetzung und Einführung innovativer Verfahren und Kooperationen. Dies in den Bereichen: intelligente Verfahren zur Energieumwandlung, Energiespeicherung, Energieverteilung und Energiesteuerung. Die Realisierung erfolgt in Pilot-, Modell- und Demonstrationsvorhaben. Der Wettbewerb startet am 1. September 2009 mit einer Auftaktveranstaltung in Düsseldorf.


Projektaufrufe

Die Projektaufrufe richten sich an Kommunen, kommunale Eigenbetriebe und Regionen.

Regio.NRW

Der Projektaufruf Regio.NRW richtet sich an alle Regionen in NRW, die ihre Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit verbessern wollen. Gefördert werden regional wirksame Projekte zur Standortentwicklung – mit Bezug zu Klimaschutz- und Umweltwirtschaft, Forschung und Innovation, Clustern und Netzwerken, Gründungen und KMU-Förderung. Die Umsetzungsprojekte müssen im Rahmen eines integrierten Handlungskonzeptes hergeleitet werden. Der Projektaufruf wurde im November 2014 gestartet. Die erste Einreichungsfrist war der 12. März 2015. Derzeit werden die eingereichten Handlungskonzepte einem Qualifizierungsprozess unterzogen, anschließend die ersten Handlungskonzepte zur Förderung ausgewählt. Die Umsetzung der Projekte beginnt ab Herbst 2015.

Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen

Im Projektaufruf zur „Umsetzung von Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen“ stehen Konzepte zur Treibhausgas-Minderung im Mittelpunkt. Gefördert werden Maßnahmen aus Klimaschutz und Klimaanpassungskonzepten von Quartieren, Gemeinden und Kreisen. Der Wettbewerb startet voraussichtlich Anfang 2016.


Leitmarktwettbewerb – ein Baustein für den Klimaschutz. Foto: Grazvydas / panthermedia.net

Leitmarktwettbewerb

Die Landesregierung unterstützt die Entwicklung klima- und umweltschonende Lösungen mit einem Wettbewerb, der sich insbesondere an kleine und mittelständische Unternehmen richtet. Insgesamt stehen 40 Millionen Euro an Fördermitteln bereit.

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