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Verbraucherschutz im Alltag

Familie beim Einkauf. Foto: Dmitriy Shironosov

Zum Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern setzt NRW nicht nur auf die Kontrolle von Produkten, sondern auch auf die Stärkung der Verbraucherrechte und auf Information und Beratung, nicht zuletzt durch eine starke Verbraucherschutzinstitution wie die Verbraucherzentrale NRW.


Konsumentinnen und Konsumenten stärken

Bei der Kontrolle von Gegenständen unseres täglichen Bedarfs - wie beispielsweise Kleidung, Kosmetik, Spielzeug oder Schmuck - aber auch bei den Rechtgeschäften des Alltags setzt sich das NRW-Verbraucherschutzministerium für die Interessen von Verbraucherinnen und Verbrauchern ein. Tagtäglich wickeln Verbraucherinnen und Verbraucher Rechtsgeschäfte ab - nicht nur wenn sie Verträge unterschreiben, sondern auch bei alltäglichen Dingen wie der Bestellung im Internet, beim Geldabheben in der Bank oder beim Einkauf im Laden. Deshalb sollten Verbraucherinnen und Verbraucher ihre Rechte kennen. Eine umfassende Information, Beratung und Bildung ist dabei wesentliche Voraussetzung für Verbraucherinnen und Verbraucher, um auf den Märkten frei und selbstverantwortlich entscheiden zu können. Dazu ist eine starke Verbraucherinstitution wie die Verbraucherzentrale NRW mit ihrem umfassenden Informations- und Beratungsangebot notwendig.

Das NRW-Verbraucherschutzministerium stellt durch seine finanzielle Förderung die Arbeit der Verbraucherzentrale NRW mit ihrem flächendeckenden Netz an Beratungsstellen sicher. Es tritt im Bundesrat mit Vorschlägen für verbraucherfreundlichere Regulierungen, für eine Stärkung der Verbraucherrechte und der Verbraucherorganisationen ein. So hat sich das NRW- Verbraucherschutzministerium beispielsweise dafür eingesetzt, die vom Bundeskartellamt erhobenen Bußgelder auch zur finanziellen Stärkung der Arbeit von Verbraucherorganisationen zu nutzen.


Verbraucherberatung

Verbraucherinnen und Verbraucher sind häufig in einer schwächeren Position als ihre Geschäftspartner. Nicht wenigen fällt es schwer, ihre Ansprüche gegenüber  Fachpersonal und marktstarken Unternehmen durchzusetzen. Das NRW-Verbraucherschutzministerium setzt sich für eine Stärkung der Verbraucherrechte ein und fördert die unabhängige Information und Beratung durch die NRW-Verbraucherzentrale.

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Die Verbraucherbeschwerde

Verbraucherinnen und Verbraucher haben einen Anspruch auf einwandfreie und gesundheitlich unbedenkliche Lebensmittel, Kosmetika und sonstige Bedarfsgegenstände wie Geschirr, Verpackungen von Lebensmitteln und Kosmetika, Bekleidung, Spielwaren und Scherzartikel, Reinigungs- und Pflegemittel. Wer also sein Bier schal gekauft hat oder seine Aufback-Brötchen beim Auspacken zuhause schimmelig vorfindet, kann seine Rechte einfordern.

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Verbraucherinformationen

Nordrhein-Westfalen setzt auf Transparenz beim Verbraucherschutz:

So können sich Verbraucherinnen und Verbraucher in NRW auf verschiedenen Informationsportalen beispielsweise über Warnungen vor Gesundheitsgefährdungen durch Lebensmittel oder über die Pestizidbelastung von Obst informieren. Darüber hinaus haben sie ein umfassendes Recht auf Auskunft von den Behörden.

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Verbraucherwarnungen

Das Land NRW gehört bei der Verbraucherwarnung im Internet zu den Pionieren: Bereits 2008 wurde dafür eine eigene Web-Seite eingerichtet. Das Land veröffentlicht dort fortlaufend immer die aktuellsten Informationen über Erzeugnisse aus den Bereichen der Lebensmittel, kosmetischen Mittel, Bedarfsgegenstände und Futtermittel, vor denen wegen möglicher Gesundheitsrisiken gewarnt wird oder die vom Hersteller oder Vertreiber zurückgerufen worden sind.

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Eine Abrechnung wird geprüft.

Finanzkompetenz

Egal ob bei Handyverträgen, Versicherungs- oder Finanzprodukten - Verbraucherinnen und Verbraucher müssen in der verführerischen Welt des Konsums wissen, welche Konsequenzen aus dem Abschluss eines Vertrages erwachsen. Das NRW-Verbraucherschutzministerium will deshalb die Verbraucherkompetenzen stärken.

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Kleidung. anika salsera / panthermedia.net

Gebrauchsgegenstände

Gesundheitlicher Verbraucherschutz, das ist mehr als Lebensmittelüberwachung. Auch Gebrauchsgegenstände, die wir täglich benutzen, wie Kleidung, Kosmetik, Spielzeug oder Schmuck, aber auch E-Zigaretten und Tätowiermittel, müssen gesundheitlich unbedenklich sein. Die NRW-Verbraucherschutzbehörden überprüfen deshalb regelmäßig Gebrauchsgegenstände und warnen Verbraucherinnen und Verbraucher vor gefährlichen oder nicht verkehrsfähigen Produkten.

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Auch ältere Menschen sind zunehmend online.

Verbraucherbildung im Alter

In Nordrhein-Westfalen lebten im Jahr 2011 rund 17, 5 Millionen Menschen; gut 3,6 Millionen davon waren 65 Jahre oder älter. Bis zum Jahr 2030 wird diese Zahl voraussichtlich auf über 4,6 Millionen anwachsen und damit fast 27% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Das bedeutet: Die Anforderungen an den Verbraucherschutz in Nordrhein-Westfalen werden sich in einer älter werdenden Gesellschaft wandeln.

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Energieverbrauchs-Kennzeichnung beispielsweise für Elektrogeräte. Foto: Darius Turek / panthermedia.net

Verbraucherberatung in Energiefragen

Ein effizienter Umgang mit Strom und Wärme im Haushalt schont nicht nur Klima und Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW hilft dabei, die Potenziale in den eigenen vier Wänden zu nutzen. Bürgerinnen und Bürger, die ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können, finden Hilfe in einem bisher einzigartigen Projekt gegen Energiearmut.

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Verbraucherschutz 4.0

Verbraucherschutz ist heute notwendiger denn je. Die immer weiter fortschreitende Digitalisierung des Alltags birgt viele Chancen – aber eben auch zahlreiche Risiken Ein zeitgemäßer Verbraucherschutz benötigt neue Regeln und Instrumente, um die Rechte der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken. Die Weichen für eine verbraucherfreundliche Zukunft in der digitalen Gesellschaft müssen jetzt neu gestellt werden.

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