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Tagung

Steckdose, Taschenrechner und Thermostat liegen auf Euro-Geldscheinen

Kalt erwischt – Energiearmut in Nordrhein-Westfalen
28. März 2012 in Düsseldorf

Das Problem der "Energiearmut" entwickelt zunehmend eine soziale Dimension im Alltag der Verbraucherinnen und Verbraucher. Immer öfter sind Privathaushalte von Energiesperren aufgrund offener Strom- oder Gasrechnungen betroffen und diese werden auch vollzogen. Gemeinsam mit dem Wirtschaftsministerium will das Verbraucherschutzministerium am 28. März 2012 in Düsseldorf Möglichkeiten diskutieren, wie Energiearmut wirksam vermieden werden kann.

Interessante Ansätze wie regionale Kooperationen zwischen Verbraucher- und Schuldnerberatungsstellen, Energieversorgern, Jobcentern und Kommunen zeigen präventive Handlungsansätze auf. Insbesondere die Vernetzung einer Existenzsicherungs- und Budgetberatung mit einer begleitenden Energieberatung erscheint erfolgversprechend, um Einsparpotenziale zu nutzen und die weitere Energielieferung zu sichern. Expertinnen und Experten aus Energieversorgungsunternehmen, Verbraucherzentralen und Wohlfahrtsverbänden werden mitdiskutieren, wenn es um Fragestellungen wie Grundrecht auf Stromversorgung, verlässliche Clearing-Verfahren bei Energieschulden für einkommensschwache Privathaushalte, Vor- und Nachteile kürzerer Abrechnungsperioden (Abschlagszahlungen), Mini-Energiespar-Contracting zum Einsatz energieeffizienter Haushaltsgeräte zur Reduzierung von Stromkosten geht.

Weitere Informationen:

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