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Kindertagesstätten / Schulen

Ministerin Schäfer, Ministerin Steffens und Minister Remmel: Übergewicht schon im Kindesalter vorbeugen

Projekt „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ wird fortgeführt

01.06.2011 -Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilen mit: Das NRW-Projekt „Anerkannter Bewegungskindergarten mit dem Pluspunkt Ernährung“ hat laut einer Evaluierung der Sporthochschule Köln dazu geführt, den Alltag für Kinder in neunzig Prozent der am Projekt beteiligten Kindertageseinrichtungen deutlich gesundheitsförderlicher zu gestalten

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Erste landesweite Erhebung zur Mittagsverpflegung in Ganztagsschulen: Nordrhein-Westfalen ist auf dem richtigen Weg

17.03.2011 - Die Qualität der Mittagsverpflegung wird von nordrhein-westfälischen Schulen insgesamt als befriedigend bis gut eingestuft. Das hat eine gemeinsame landesweite Befragung von 840 Ganztagsschulen durch das Verbraucherschutzministerium und das Schulministerium ergeben. „Das Ergebnis der Studie beweist, dass wir mit unseren Unterstützungsangeboten wie Fortbildungen und vor Ort-Beratungen richtig liegen“, erklärte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

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Ansicht Broschüre „Sauber is(s)t gesund – Hygienische Anforderungen an die Schulverpflegung“

Faltblatt über hygienische Anforderungen an die Schulverpflegung: Sauber is(s)t gesund

Jährlich steigt die Anzahl der Ganztagsschulen. Der Unterricht am Nachmittag nimmt zu und damit auch die Zahl der Kinder, die ihre Mittagsmahlzeit in der Schule einnehmen. Unbedingte Voraussetzung für eine gute Verpflegung in der Schule, ist die hygienisch einwandfreie Zubereitung und Ausgabe der Essen. Informationen und Tipps in Sachen Küchenhygiene bietet die Broschüre "Sauber is(s)t gesund - Hygienische Anforderungen an die Schulverpflegung", die vom NRW-Verbraucherschutzministerium in Kooperation mit dem Schulministerium erstellt wurde.


Vernetzungsstelle Schulverpflegung Nordrhein-Westfalen

Schulverpflegung versorgt die Kinder nicht nur mit der nötigen Energie und Nährstoffen für den anstrengenden Schulalltag. Die Kinder erfahren auf diese Weise zugleich, was alles zu einem gesunden Lebensstil gehört und wie lecker gesundes Essen schmeckt. Und auch im Unterricht kann ihnen auf spielerische Weise näher gebracht werden, wie man sich gesund und genussvoll ernähren kann.

Die Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW berät und unterstützt Schulen, denen es oft an Zeit, Erfahrung oder Informationen fehlt, Schulträger sowie sämtliche Akteure bei der Einführung und Etablierung einer gesunden, bedarfsgerechten und nicht zuletzt leckeren Schulverpflegung. Die von der NRW-Verbraucherzentrale getragene Einrichtung, die vom Bund, dem Landesschul- und dem Landesumweltministerium finanziert wird, vermittelt Fachleute für die unterschiedlichen Themenfelder, die im Rahmen der Verpflegung bedacht werden müssen. Außerdem stellt die Vernetzungsstelle Informationsmaterial zur Verfügung und organisiert Fortbildungen zu verschiedenen Themenbereichen.

Die Vernetzungsstellen werden bundesweit im Rahmen des Nationalen Aktionsplans „IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung“ der Bundesregierung eingerichtet.

Zur besseren Vernetzung der bereits engagiert arbeitenden regionalen und kommunalen Akteure wird zudem ein landesweites Qualitätsnetzwerk Ernährung im Ganztag NRW aufgebaut, in dem Netzwerkpartner den Schulen, Schulträgern, dem Lehrpersonal und weiteren Akteuren Hilfestellung geben.

Weitere Informationen lesen Sie auf den Externer Link - öffnet in neuem Fenster Internet-Seiten der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW.


Gesunde Schulverpflegung für mehr Leistungsfähigkeit – das Projekt „Schule isst gesund“

Immer häufiger bleiben Kinder über die Mittagszeit hinaus in der Schule. Sie haben Unterricht oder nehmen an Betreuungsangeboten teil. Aus diesem Grund wird eine gute Verpflegung während der Schulzeit immer wichtiger. Im Rahmen des Projektes „Schule isst gesund“ finden die Schulträger und alle an der Schulverpflegung beteiligten Akteure Unterstützung bei der Einführung oder Verbesserung der Schulmahlzeit. Fachkundige Betreuerinnen beraten, schulen und unterstützen während des gesamten Prozesses.

Neben der Verbesserung der Schulverpflegung wird auch die Ernährungskompetenz der Schüler gefördert. In Unterrichtseinheiten zu verschieden Themenkomplexen lernen sie jede Menge über gesunde Lebensmittel und Ernährung. Auch die Lehrer und Eltern werden in den gesamten Prozess miteinbezogen.

Die Erkenntnisse aus dem Projekt dienen als Handlungsleitfaden für weitere Projekte und Schulen und werden im „Qualitätsnetzwerk Ernährung im Ganztag NRW“ integriert.

Träger des Projektes ist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, auf deren Externer Link - öffnet in neuem Fenster Internet-Seite Sie weitere Informationen lesen.


Bewertung der Verpflegung in Ganztagsschulen

Seit dem Schuljahr 2003/2004 werden immer mehr Schulen in Nordrhein-Westfalen zu Ganztagsschulen im Primarbereich und es werden Haupt- und Förderschulen mit erweitertem Ganztagsangebot eingerichtet. Bis 2009 wird es ungefähr 205.000 Ganztagsplätze in den offenen Ganztagsschulen im Primarbereich und 86.000 Plätze in bis zu 250 neuen erweiterten Ganztagshauptschulen geben. Anhand dieser Zahlen wird deutlich, welch große Bedeutung die Schulverpflegung schon heute und auch in Zukunft hat.

Woran aber soll man als Nachmittagsbetreuer, Lehrerin oder Lehrer erkennen, ob die Schulverpflegung qualitativ gut ist, die Hygiene stimmt und das Angebot optimal ist?Hier setzt das Projekt des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein an, dass gemeinsam mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde: es bietet erstmals überregional eine neutrale und preiswerte Überprüfung der Verpflegungsangebote in Ganztagsschulen und anderen Ganztagseinrichtungen für Kinder und Jugendliche an. Bewerben für eine solche Überprüfung können sich Schulen, KiTas oder auch Caterer, die Speisen produzieren oder anbieten.

Bewertet wird die Qualität und Vollwertigkeit der Speisen, aber auch Fragen der Hygiene und der Ökologie. Wer die Überprüfung bestanden hat, kann ein für drei Jahre gültiges Zertifikat erhalten.


Projekte in Kitas und Schulen Nordrhein-Westfalens:
„Besser essen. Mehr bewegen

Gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung sind wichtige Voraussetzungen für körperlich und geistig fitte und zufriedene Kinder. Deswegen rief das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) 2005 den Wettbewerb "Besser essen. Mehr bewegen." ins Leben.

Ziel war es, lokale und regionale Initiativen - besonders Netzwerke - zur Prävention von Übergewicht bei Kindern bis zur Beendigung der Grundschule zu fördern. Für die 24 preisgekrönten Projekte wurden über einen Zeitraum von drei Jahren (2005 bis 2008) insgesamt 15 Millionen Euro bereitgestellt.

Sieben dieser Projekt kamen aus Nordrhein-Westfalen, vier von ihnen - Dortmund, Herford, Paderborn und der Rhein-Kreis Neuss - haben sich für eine Fortführung beworben und erhalten weitere Fördermittel.

Aachen:"AGIL in Aachen - aktiver, gesünder is(s)t leichter!"

Dortmund: Externer Link - öffnet in neuem Fenster "Dortmunder Kinder. Besser essen. Mehr bewegen"

Gelsenkirchen:"KINDERLEICHT - Quartier - stärken, was wirkt!"

Herford: Externer Link - öffnet in neuem Fenster "Kids Vital im Kreis Herford: Bündnis für Kindergesundheit - Schwerpunkt Ernährung und Bewegung"

Münster: "Gesund aufwachsen in ...Münster"

Paderborn: Externer Link - öffnet in neuem Fenster "Paderborner Adipositasprävention und Intervention (PAPI)"

Rhein-Kreis Neuss: Externer Link - öffnet in neuem Fenster "Ge-Wichtig"


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