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Schulobstprogramm NRW

EU-Schulobstprogramm in Nordrhein-Westfalen

Logo EU-Schulobstprogramm NRWNordrhein-Westfalen macht mit beim europäischen Schulobstprogramm. Das EU-Schulobstprogramm Nordrhein-Westfalen wird vom Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit dem Schulministerium Nordrhein-Westfalen durchgeführt und umgesetzt. Das Programm finanziert sich aus 50 % EU-Mitteln und 50% Landesmitteln, die genutzt werden, um Schulkinder mit frischem Obst und Gemüse zu versorgen.

Im Frühjahr 2010 startete das Programm an 355 nordrhein-westfälischen Grund- und Förderschulen. Im Schuljahr 2010 / 2011 wurde das Programm auf 454 Schulen mit rund 85.000 Kindern ausgeweitet. Das aktuelle Schuljahr 2011/2012 zählt nach erneuter Ausweitung bereits 521 Schulen. D.h. momentan profitieren ca. 100.000 Schülerinnen und Schüler von dem Programm.

Das Ziel dieses Programms ist es, die Kinder an eine gesunde, vitamin- und mineralstoffreiche Ernährung von klein auf heranzuführen. Die Kinder sollen sich für eine Ernährung mit leckerem Obst und frischem Gemüse begeistern und dies direkt im Schulalltag erfahren. Zudem wird das Programm durch pädagogische Begleitmaßnahmen (Projekttage, Unterrichtseinheiten, Bauerhofbesuche, usw.) der Schulen in seiner Wirkung unterstützt. Auf diese Weise wird den Kindern vermittelt, wo die Lebensmittel entstehen, die sie konsumieren und die Wertschätzung für Nahrungsmittel erhöht.


EU-Schulobstprogramm NRW geht weiter – 10.000 Schülerinnen und Schüler sollen ins Programm zusätzlich aufgenommen werden

12.03.2012 - Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler sollen neu in das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm aufgenommen werden. Um die zusätzlichen rund 10.000 Kinder in das Programm aufnehmen zu können, wird ab dem Schuljahr 2012/2013 ein neuer Verteilrhythmus eingeführt. So erhalten alle Schulen die neu in das Programm einsteigen, an drei Tagen eine Lieferung mit Obst und Gemüse. Alle derzeit schon teilnehmenden Schulen, die aktuell noch an fünf Tagen pro Woche Obst und Gemüse erhalten, können sich im neuen Schuljahr zwischen einer 4-tägigen oder einer 3-tägigen Förderung pro Woche entscheiden. Ab dem darauf folgendem Schuljahr 2013/2014 gibt es dann für alle teilnehmenden Schulen an drei Tagen die Woche eine Lieferung mit kostenlosem Obst und Gemüse. Zusätzlich erhalten die Schulen Unterstützung und Tipps, wie die zwei „schulobstfreien“ Tage organisiert werden können. Zum Beispiel durch eine gezielte Elternansprache oder auch durch Sponsorensuche, um weitere Lieferungen finanzieren zu können.

Das Bewerbungsverfahren für das Schuljahr 2012/2013 wird Ende März 2012 über die Schulobstwebsite Externer Link - öffnet in neuem Fenster www.schulobst.nrw.de gestartet. Bewerben können sich alle interessierten Grundschulen sowie Förderschulen mit Primarstufe. Die Bewerbung wird ausschließlich online durchgeführt. Alle relevanten Informationen hierzu sowie die Auswahlkriterien werden auf der Schulobstwebsite veröffentlicht. Gleiches gilt für das Rückmeldeverfahren für bereits teilnehmende Schulen. Auch dieses wird online über die Schulobstwebsite abgewickelt und steht ebenfalls ab Ende März allen teilnehmenden Schulen bereit, die auch im nächsten Schuljahr wieder dabei sein wollen.

Für das nordrhein-westfälische EU-Schulobstprogramm stehen pro Jahr fünf Millionen Euro zur Verfügung, jeweils zur Hälfte aus EU-Geldern und dem Etat des NRW-Verbraucherschutzministeriums. Derzeit nehmen über 100.000 Grundschulkinder und 520 Schulen am Programm teil. Das Programm läuft in NRW bereits im dritten Jahr.

Weitere Informationen:


Kurzprofil EU-Schulobstprogramm NRW

Das Programm Obst und Gemüse schmecken lecker und machen fit für den Schulalltag. Doch der Obst- und insbesondere der Gemüseverzehr von Kindern liegt deutlich unter der empfohlenen Menge. Daher fördert die EU und das Land Nordrhein-Westfalen den Verzehr von Obst und Gemüse an Schulen. Die Schulen, die am EU-Schulobstprogramm teilnehmen, bekommen kostenlos frisches Obst und Gemüse geliefert, um die Schülerinnen und Schüler mit einer Extra-Portion Vitaminen versorgen zu können.
Ziel des Programms
  • Den Kindern Obst und Gemüse schmackhaft machen
  • Verzehr von Obst und Gemüse deutlich steigern
  • Das Ernährungsverhalten der Kinder möglichst früh positiv beeinflussen
  • Das Wissen und die Wertschätzung für Lebensmittel vermitteln bzw. erhöhen.
Zielgruppe Grundschulen und Förderschulen mit Primarstufe
Laufzeit Start des EU-Schulobstprogramms war im März 2010. Das Programm wird auch im Schuljahr 2011/2012 fortgesetzt. Bewilligt wird immer für ein Schuljahr.
Reichweite Im Schuljahr 2011/2012 nehmen aktuell 521 Schulen mit rund 100.000 Schülerinnen und Schülern teil.

Detaillierte Informationen zum EU-Schulobstprogramm NRW sowie eine Liste der teilnehmenden Schulen und der zugelassenen Lieferanten finden Sie auf
Externer Link - öffnet in neuem Fenster www.schulobst.nrw.de.

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