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Verbraucherschutz

Gesunde Ernährung und sichere Lebensmittel
für Sie und Ihre Kinder!Verbraucherschutz geht uns alle an!
Ein gut funktionierender Wettbewerb setzt starke Verbraucherrechte voraus. Nur so ist ein Ausgleich zwischen Anbieter- und Verbraucherinteressen möglich. Unabhängige Verbraucherschutzstrukturen sind dazu ebenso erforderlich wie . umfassende Information. Das nordrhein-westfälische Verbraucherschutzministerium setzt sich deshalb dafür ein, die Verbraucherinteressen zu stärken und Bürgerinnen und Bürger mächtig zu machen.
Eine transparente Informationspolitik dient dazu, dass Verbraucherinnen und Verbraucher in die Lage versetzt werden, auf den Märkten frei und selbstverantwortlich zu entscheiden. Gleichzeitig sieht sich die NRW-Landesregierung in der Verantwortung, den Verbraucherschutz durch wirksame Kontrollen – z.B. bei Lebensmitteln, alltäglichen Bedarfsgegenständen und Spielzeug – weiter auszubauen. Als Verbraucher und Verbraucherin haben Sie ein Recht darauf!
NRW-Studie belegt massiven Antibiotika-Einsatz in der Hähnchenmast
15.11.2011 - Der Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast ist zur Regel und gängigen Praxis geworden. Eine neue Studie im Auftrag des NRW-Verbraucherschutzministeriums kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass in 83 Prozent der erfolgten Mastdurchgänge antimikrobielle Substanzen eingesetzt wurden. Insgesamt wurden 96,4 Prozent der Tiere aus den untersuchten NRW-Betrieben mit Antibiotika behandelt, lediglich bei weniger als 4 Prozent der Masthähnchen kam kein Wirkstoff zum Einsatz.
Das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz (LANUV) hatte von Februar bis Juni 2011 insgesamt 962 Hähnchenzuchtdurchgänge aus 182 Beständen in NRW auf den Einsatz von antimikrobiellen Substanzen untersucht. Es handelt sich um das erste Gutachten in Deutschland, das den Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast systematisch und umfassend untersucht.
Wissenschaftler warnen bereits seit langem vor dem regelmäßigen Einsatz von Antibiotika, weil hierdurch die Bildung multiresistenter Keime (MRSA) forciert wird. Die Bundestierärztekammer und die EU etwa sehen eine weltweite Zunahme von resistenten Keimen. Beim Menschen können diese Keime dazu führen, dass bei Erkrankungen notwendige Antibiotika keine oder nur unzureichende Wirkungen entfalten.
Weiterführende Informationen:

Keine Privatsache: Tierschutz hat in
Nordrhein-Westfalen Verfassungsrang!Tierschutz – ein Gebot der Stunde!
Nordrhein-Westfalen forciert den Tierschutz und wird dem Landtag jetzt ein umfassendes Verbandsklagerecht für anerkannte Tierschutzvereine in NRW zuleiten. Nach Abschluss der Anhörung der kommunalen Spitzenverbände hat das Landeskabinett am 12. Juli 2011 den Entwurf eines „Gesetzes über das Verbandsklagerecht und Mitwirkungsrechte für Tierschutzvereine" beschlossen. Der nordrhein-westfälische Landtag hat über den Gesetzentwurf am 21. Juli 2011 bereits in erster Lesung beraten. Nach Bremen wird NRW damit das zweite Bundesland, in dem anerkannte Tierschutzverbände das Recht zur Mitwirkung an tierschutzrelevanten Rechtssetzungs- und Verwaltungsverfahren des Landes sowie zur Klage gegen Maßnahmen von Behörden in NRW wegen möglicher Verstöße gegen Tierschutzrecht erhalten.
Durch das neue Gesetz sollen anerkannten Tierschutzvereinen Klagemöglichkeiten zum Wohl der Tiere beispielsweise gegen bau- und immissionsschutzrechtliche Genehmigungsverfahren für Großmastanlagen oder über die Rechtmäßigkeit von Tierversuchsgenehmigungen eingeräumt werden. Darüber hinaus können die Tierschutzvereine im Vorfeld von tierschutzrelevanten Verwaltungsverfahren und Rechtsetzungsvorhaben des Landes mitwirken.
Gesetzentwurf der Landesregierung (PDF, 169 KB)
Weitere Informationen zum Thema „Tierschutz“

Kinder und Jugendliche benötigen für ihre
Entwicklung eine besonders abwechslungsreiche
und gesunde Ernährung!Lebensmittel – mit Sicherheit!
An oberste Stelle der Verbraucherschutzpolitik müssen gesunde und sichere Lebensmittel stehen. Die Lebensmittelskandale führen uns immer wieder vor Augen, dass die Gesellschaft einen wachsamen und konsequenten Staat braucht. Die Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass Lebensmittel nach bestem Wissen und Gewissen erzeugt und vertrieben werden. Sie müssen darauf vertrauen können, dass Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Das Verbraucherschutzministerium sorgt durch konsequente und qualifizierte Lebensmittelkontrolle für die Sicherheit der Verbraucherinnen und Verbraucher. Ziel ist es, die derzeitige Zahl der Lebensmittelkontrolleurinnen und –kontrolleure zu verdoppeln und Struktur und Effizienz der Kontrolle weiter zu verbessern.
Weitere Informationen zum Thema „Lebensmittel-Sicherheit“
Gesund ernähren: gewusst wie!
Das Verbraucherschutz-Ministerium betont im Rahmen seiner Politik auch die Förderung einer ausgewogenen Ernährung. Damit wollen wir vor allen Dingen der allgemeinen Tendenz begegnen, dass heute immer mehr Kinder und Jugendliche zu dick sind. Schulen und Kindergärten sollen zu Lernorten für gesunde Ernährung werden.
Weitere Informationen zum Thema „Gesunde Ernährung“

Klaus Müller, Vorstand der Verbraucherzentrale
NRW (links), und Verbraucherschutzminister Johannes
Remmel bei der Unterzeichnung der Vereinbarung
zur zukünftigen Finanzierung der
Verbraucherberatung am 05.04.2011Wirtschaftlicher Verbraucherschutz und Verbraucherberatung
Verbraucherinnen und Verbraucher benötigen unabhängige Informationen, Beratung und Bildung, um in den globalen und liberalisierten Märkten vernünftige Entscheidungen treffen zu können. Dazu sind starke Verbraucherinstitutionen unbedingt notwendig. Das Verbraucherschutzministerium sorgt für finanzielle Planungssicherheit der Verbraucherzentrale NRW und ihres flächendeckenden Beratungsstellennetzes und setzt sich für eine systematische Stärkung der Verbraucherrechte und den Aufbau einer unabhängigen Finanzberatung ein.
Weitere Informationen zum Thema „Wirtschaftlicher Verbraucherschutz“
Alle Themen im Bereich Verbraucherschutz:
