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Tierhaltung / Tierschutz

Höfken/ Remmel: Tierhaltung im Außenbereich begrenzen
20.01.2012 - Landwirtschaftsministerin Ulrike Höfken (Rheinland-Pfalz) und Landwirtschaftsminister Johannes Remmel (Nordrhein-Westfalen) haben am Freitag (20. Januar 2012) auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin konkrete Vorschläge unterbreitet, um Anlagen zur Intensivtierhaltung in Deutschland zu begrenzen. Sie werden sich in ihren Ländern für eine gemeinsame Bundesratsinitiative einsetzen mit dem Ziel, die im Baugesetzbuch bestehende Privilegierung von Tierhaltungsanlagen im Außenbereich zu beschränken. „In solchen übergroßen Tierhaltungsanlagen wird Fleisch zu Dumpingpreisen auf Kosten des Tier- und Umweltschutzes produziert. Dies gefährdet die Zukunft der bäuerlichen Landwirtschaft“, begründete Ministerin Höfken die Initiative. „Nicht zuletzt die aktuelle Diskussion um den Missbrauch von Antibiotika in der Tierhaltung hat gezeigt, dass unsere Gesellschaft Anspruch auf einen artgerechten Umgang mit Masttieren erhebt. Die Politik ist aufgefordert, die erforderlichen gesetzlichen Anpassungen auf nationaler wie auf europäischer Ebene vorzunehmen“, fügte Minister Remmel hinzu.
Remmel: „Wir brauchen klare Reduktionsziele für den Antibiotika-Einsatz in der Tiermast“
NRW kündigt Studien über den Antibiotika-Einsatz bei Puten und Schweinen an
20.01.2012 - Die NRW-Landesregierung hat erneut politische Konsequenzen aus dem massiven Einsatz von Antibiotika in der Tiermast gefordert. „Wir haben ein massives Antibiotika-Problem in Großmastanlagen“, sagte der nordrhein-westfälische Verbraucherschutz- und Agrarminister Johannes Remmel zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin.
NRW-Initiative: Bundesländer fordern von Aigner Konzept gegen zu viel Antibiotika in der Tierhaltung
19.01.2012 - Die Bundesländer fordern Bundeslandwirtschaftsministerin Aigner auf, gemeinsam ein verbindliches nationales Konzept zur Minimierung des Antibiotika-Einsatzes in der Tierhaltung zu erstellen. NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel begrüßt die Einigung bei der Konferenz der zuständigen Ministerien: „NRW und die anderen Bundesländer drängen Frau Aigner zum Handeln. Die Konferenz zeigt: Frau Aigner steht alleine da mit ihrer Meinung, dass die Länder bisher ausreichende Handlungs- und Kontrollinstrumente im Kampf gegen Antibiotikamissbrauch haben.“ Die Einigung der Bundesländer geht zurück auf eine Initiative von Nordrhein-Westfalen.
Remmel: „Wir müssen die Antibiotika-Ströme in der Tiermast endlich offen legen“
Landesregierung startet Datenbank für Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast - Kritik an Bundesministerin Aigner
11.01.2012 - Nordrhein-Westfalen zieht weitere Konsequenzen aus den Ergebnissen der Antibiotika-Studie. Als erstes Bundesland hat NRW heute die deutschlandweit erste Datenbank zum Einsatz von antimikrobiellen Substanzen in der Hähnchenmast gestartet. Tierärzte und Landwirte sollen hier Daten eingeben, wann und wie viele Antibiotika eingesetzt werden.
Remmel: „Ministerin Aigner präsentiert eine Mogelpackung"
NRW-Verbraucherschutzminister kritisiert Antibiotika-Pläne der Bundesregierung als unzureichend: Keine umfassende Transparenz und nachhaltige Reduktion von Antibiotika in der Tierhaltung
10.01.2012 - NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel kritisiert die Pläne von Bundesministerin Aigner zu Antibiotika in der Tierhaltung als völlig unzureichend: „Die heute vorgelegten Pläne von Frau Aigner sind eine Mogelpackung. Sie schaffen weder die notwendige Transparenz bei den Antibiotika-Strömen, noch schaffen sie einen ausreichenden Rechtsrahmen, damit der Einsatz von antimikrobiellen Substanzen reduziert wird.“
Neue Vorschriften für Pelztierfarmen – NRW wird die Einhaltung streng prüfen
16.12.2011 - Seit dem 12. Dezember 2011 muss den Tieren in Pelztierfarmen erheblich mehr Platz zum Leben zur Verfügung gestellt werden. Grundlage ist ein Bundesgesetz, wonach Pelztiere wie Nerz, Iltis, Fuchs, Marderhund, Sumpfbiber oder Chinchilla in etwa die zehnfache Menge an Platz haben müssen. In Nordrhein-Westfalen gibt es noch sechs Nerzfarmen, die diese neue Vorschriften ab sofort umsetzen müssen.
Ursache für Dioxin-Verunreinigung in Zuckerrübenschnitzeln gefunden
Zuckerhersteller hat technische Mängel in seinem Werk in NRW behoben
16.11.2011 - Die Ursache für die Dioxin-Verunreinigung von Futtermitteln aus der Zuckerrüben-Verarbeitung, welche Ende Oktober von einem Unternehmen in Nordrhein-Westfalen gemeldet wurde, ist geklärt. Von dieser Belastung betroffen waren Zuckerrübenschnitzel, in denen das Unternehmen im Rahmen von Eigenkontrollen in seinem Werk im Kreis Euskirchen geringe Überschreitungen des Dioxin-Höchstwertes festgestellt hat.
Remmel: "Wir haben ein massives Antibiotika-Problem in der Massentierhaltung"Minister stellt bundesweit erste Studie zum Medikamenteneinsatz in der Hähnchenmast vor - 96,4 Prozent der Tiere erhielten Antibiotika
15.11.2011 - Der Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast ist zur Regel und gängigen Praxis geworden. Eine neue Studie im Auftrag des NRW-Verbraucherschutzministeriums kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass in 83 Prozent der erfolgten Mastdurchgänge antimikrobielle Substanzen eingesetzt wurden. Insgesamt wurden 96,4 Prozent der Tiere aus den untersuchten NRW-Betrieben mit Antibiotika behandelt, lediglich bei weniger als 4 Prozent der Masthähnchen kam kein Wirkstoff zum Einsatz.
Remmel fordert Nationalen Antibiotika-Aktionsplan
NRW-Landesregierung legt umfangreichen Forderungs- und Maßnahmenkatalog vor - Bundesregierung muss Blockadepolitik aufgeben.
15.11.2011 - NRW-Verbraucherschutzminister Johannes Remmel hat politische Konsequenzen aus der bundesweit ersten Studie zum Einsatz von Antibiotika in der Hähnchenmast gefordert. „Wir müssen die Antibiotika-Ströme in der Tierzucht endlich offen legen und wir brauchen einen konkreten Fahrplan, wie wir Antibiotika grundsätzlich aus den Ställen verbannen können. Dazu muss die Bundesregierung endlich ihre Blockadehaltung und Klientelpolitik zu Gunsten der Geflügelwirtschaft aufgeben“, betonte Minister Remmel.
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