Damit der Rhein leistungsfähig bleibt
Minister Krischer fordert Tempo bei Infrastrukturprojekten
Die anhaltende Niedrigwassersituation am Rhein stellt die Logistik in Nordrhein-Westfalen vor erhebliche Herausforderungen. Besonders betroffen sind die Güterschifffahrt und die Anbindung von Industrie und Wirtschaft an internationale Lieferketten. Minister Oliver Krischer hat den CEO der duisport - Duisburger Hafen AG, Markus Bangen, heute vor Ort getroffen, um mit ihm über Maßnahmen zur Entlastung der Branche zu sprechen.
Dazu gehören:
- kurzfristige Entlastungen für die Logistikbranche wie Transporterleichterungen im Straßenverkehr und auf der Schiene
- eine bessere Vorsorge für zukünftige Niedrigwasserphasen, wie die Förderung von niedrigwassertauglichen Schiffen
- eine beschleunigte Umsetzung bereits geplanter Infrastrukturprojekte wie die Optimierung der Fahrrinne zwischen Duisburg und Stürzelberg
Minister Oliver Krischer: „Der Bund muss jetzt die notwendigen Mittel personell und finanziell bereitstellen und baureife Maßnahmen zügig umsetzen. Das gilt auch für den Abschnitt zwischen Krefeld und Düsseldorf-Nord, für den die Planungen bereits abgeschlossen sind. Die Aussage des Bundeskanzlers, baureife Maßnahmen kurzfristig umzusetzen, muss deshalb auch für die Abladeoptimierung Niederrhein gelten. Gleichzeitig brauchen wir eine stärkere Förderung von niedrigwassertauglichen Schiffen. Wenn wir mehr Güter auf der klimafreundlichen Wasserstraße transportieren wollen, müssen wir dafür sorgen, dass der Rhein auch bei Niedrigwasser leistungsfähig bleibt. Wir müssen jetzt handeln, damit unsere Wasserstraßen auch beim nächsten Niedrigwasser leistungsfähig bleiben.“