Fußverkehr im Fokus
12 NRW-Kommunen starten in den Fußverkehrs-Check 2026
Schon einmal vom Fußverkehrs-Check gehört? Dabei handelt es sich um einen Beteiligungsprozess, bei dem Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit Fachleuten die Fuß- und Gehwege in ihrer Stadt oder Gemeinde vor Ort betrachten und bewerten. Zentrales Element sind gemeinsame Rundgänge, bei denen konkrete Wege im Alltag angeschaut werden. So wird sichtbar, wo es gut funktioniert und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Das Ziel dabei ist, die Wege sicherer, barriereärmer und insgesamt fußverkehrsfreundlicher zu gestalten. Für das Jahr 2026 wurden aus der Rekordsumme von 41 Bewerbungen 12 Kommunen aus NRW ausgewählt, die jetzt bei der Durchführung des Fußverkehrs-Checks unterstützt werden. Voraussetzung dafür ist eine Mitgliedschaft im Zukunftsnetz Mobilität NRW sowie ein nachvollziehbares Engagement für die Förderung des Fußverkehrs. Verkehrsminister Oliver Krischer überreichte den Gewinner-Kommunen am 23. April ihre Teilnahmeurkunde: „Mit den Fußverkehrs-Checks unterstützen wir Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen dabei, Fußwege attraktiver und sicherer zu machen. Gemeinsam sorgen wir so für eine höhere Lebensqualität in der Stadt und auf dem Land.“ Ausgezeichnet wurden die Stadt Dülmen, Stadt Iserlohn, Gemeinde Möhnesee, Stadt Drensteinfurt, Stadt Paderborn, Stadt Bochum, Stadt Datteln, Stadt Kleve, Stadt Korschenbroich, Kreisstadt Bergheim, Gemeinde Meckenheim und Stadt Euskirchen.