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Jugend forscht: Sonderpreis Umwelt 2026 an junge Talente verliehen

Jugend forscht: Sonderpreis Umwelt 2026 an junge Talente verliehen

Ausgezeichnete Projekte zeigen, wie kreativ Schülerinnen und Schüler Umweltfragen erforschen

10.07.2026

Wie schnell nehmen Moose Kohlendioxid auf? Wie wirkt sich Sonnencreme auf Wasserinsekten aus? Und lässt sich Plastik auf biologischer Basis im Alltag einsetzen? Mit diesen und weiteren Fragen haben sich Schülerinnen und Schüler beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ beschäftigt. Die besten Ideen, die sich mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsfragen auseinandersetzen, wurden am 10. Juli 2026 in Recklinghausen mit dem Sonderpreis „Umwelt“ des NRW-Umweltministeriums ausgezeichnet.

Der Sonderpreis wird im Rahmen der Landeswettbewerbe „Jugend forscht junior“ (10 bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) vergeben. Der Preis würdigt besondere Leistungen und Forschungsarbeiten im Umwelt- und Nachhaltigkeitsbereich.

Anna-Sophie Greß, Ayla Luzie Copello Ilchmann und Sofia Weise Franco do Carmo von der Deutschen Schule in Lissabon gewannen im Wettbewerb „Jugend forscht junior“ mit ihrem Projekt „Bioplastik im Alltag: Retter oder Risiko?“ Vor dem Hintergrund der zunehmenden Verunreinigung durch Plastikmüll an Land und im Meer untersuchten die Schülerinnen Möglichkeiten, alltagstaugliches biologisch abbaubares Plastik auf der Grundlage natürlicher Bestandteile herzustellen.

In der Kategorie „Jugend forscht“ erhielten Henrike Florschütz, Silas Bruss und Toivo Schmale vom Gymnasium Holthausen in Hattingen den ersten Preis für das Projekt “Wie schnell nehmen Moose Kohlendioxid auf?“. Mithilfe eines anspruchsvollen Versuchsaufbaus erforschte das Team, unter welchen Bedingungen unterschiedliche Moose wie viel CO2 aufnehmen. So wollen die Nachwuchsforschenden auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. 

Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick:

„Jugend forscht junior“ (10 bis 14 Jahre):

1. Preis (200 Euro): Anna-Sophie Greß, Ayla Luzie Copello Ilchmann und Sofia Weise Franco do Carmo (Deutsche Schule Lissabon) erforschten Möglichkeiten, aus nachwachsenden Rohstoffen Plastik zu gewinnen.

2. Preis (150 Euro): Nira Marrero Bautista (Deutsche Schule Gran Canaria) entwickelte Mikrokapseln, mit denen Samen bei Wiederaufforstungsprojekten geschützt werden können.

3. Preis (125 Euro): Emil Göhring und Benno Reddemann (Gesamtschule Brüggen) untersuchten die Fähigkeit von Mooren, CO2 zu speichern.

„Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre):

1. Preis (350 Euro): Henrike Florschütz, Silas Bruss und Toivo Schmale (Gymnasium Holthausen, Hattingen) erforschten die Fähigkeit von Moosen, Kohlendioxid zu speichern.

2. Preis (250 Euro): Robin Teschler (Gymnasium Augustinianum, Greven) hat die Auswirkungen von Sonnencreme auf Wasserorganismen unter die Lupe genommen.

3. Preis (125 Euro): Delia Schulz, Isabella Steinbrück und Anna Hauke (Friedrich-Albert-Lange Schule, Solingen) untersuchten ertragssteigernde Wirkungen von Pilz-Symbiosen in der Landwirtschaft.

Zum Sonderpreis „Umwelt“ des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:

Der seit 43 Jahren vom nordrhein-westfälischen Umweltministerium vergebene Preis würdigt kreative Ideen für mehr Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz. Die Auszeichnung soll junge Menschen motivieren, sich frühzeitig für eine nachhaltige Zukunft zu engagieren. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden mit Geldpreisen zwischen 125 Euro und 350 Euro honoriert. 

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