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Förderprogramm erneuerbare Energien

Das Programm für grüne Energien. Foto: Randolf Berold / panthermedia.net

Das Umweltschutzministerium NRW hat die förderpolitischen Aktivitäten zur Energiepolitik des Landes in einem einzigen Programm gebündelt. Das Programm progres.nrw bietet Förderangebote zur Energieeffizienz, zur Entwicklung und Etablierung neuer Energietechnologien und -konzepte sowie zum Einsatz von regenerativen Energien.


Markteinführung

Mit diesem Programmbaustein soll die breite Markteinführung neuer Energietechniken beschleunigt werden. Gefördert werden unter anderem Solarkollektoren, Photovoltaik-, Wasserkraft-, Biomasse- und Biogasanlagen, Energiespeicher sowie der Bau von Wohngebäuden im Passiv- oder 3-Liter-Haus-Standard. 

Die Förderung richtet sich an Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Vereine etc. in Nordrhein-Westfalen. In der Förderperiode 2013 wurden circa 8.400 Einzelmaßnahmen rund um die Bereiche der erneuerbaren Energien und etwa 600 Maßnahmen für die Passiv- und 3-Liter-Haus-Bauweise bewilligt.

Stationäre Batteriespeicher können in Nordrhein-Westfalen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage mit einer Peakleistung größer 30 kW gefördert werden. Dazu gehören auch die Ausgaben für entsprechende Mess- und Steuerungseinrichtungen sowie Informations- und Kommunikationsmaßnahmen zum Betreiben des geförderten Stromspeichers.

In NRW können durch ein neues Förderprogramm zukünftig Mieterinnen und Mieter von der Energiewende profitieren. Seit dem 1. November 2016 werden Photovoltaik-Mieterstrommodelle mit dem Ziel, Zähler- und Abrechnungssystemen zur Eigenstromversorgung im Mietwohnungsbau zu installieren und zu erproben gefördert. Unter Mieterstrom versteht man lokal aus Photovoltaikanlagen produzierten Strom, der Wohnungs- oder Gewerbeflächen-Mietern angeboten wird und der nicht über die öffentlichen Netze geleitet werden muss. Deshalb entfallen Netznutzungsentgelte und die sogenannten Konzessionsabgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Kilowattstunde für Mieterinnen und Mieter um 1,5 Cent billiger angeboten werden muss, als der Grundtarif des örtlichen Versorgers. Ziel der Förderung ist die Installation und Erprobung von Zähler- und Abrechnungssystemen zur Eigenstromversorgung im Mietwohnungsbau. Gefördert wird die Umrüstung des Zählerkonzeptes und datenbankbasierte Abrechnungssysteme. Antragsberechtigt sind alle natürlichen und juristischen Personen – insbesondere Wohnungsunternehmen und Wohnungsgenossenschaften, Hausverwaltungen, Stadtwerke, Contractoren, Energiegenossenschaften und andere. Maximal mögliche Zuwendung je Vorhaben sind 30.000 Euro.

Innovation

Mit dem Förderbaustein „Innovation“ werden anwendungsorientierte Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsprojekte im Bereich „Effiziente Energieverwendung, regenerative Energien und Energiesparen“ unterstützt. Gefördert werden können Vorhaben, die zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes und zur Stärkung der industriellen und/oder wissenschaftlichen Basis in Nordrhein-Westfalen beitragen. 

Das Angebot richtet sich an Unternehmen der Energiewirtschaft, an Kommunen und vergleichbare Gebietskörperschaften sowie an Hochschulen und sonstige Forschungseinrichtungen.

Energiesparer NRW – Auszeichnung von Gebäuden

Private Gebäude oder Anlagen, die sich durch energiesparende Bauweise auszeichnen, können mit der Plakette „Energiesparer NRW“ ausgezeichnet werden. Dabei werden auf Antrag sieben unterschiedliche Auszeichnungen für besonders niedrigen Heizwärmebedarf oder für den Einsatz erneuerbarer Energien, wie beispielsweise Photovoltaik oder Solarkollektoren, vergeben. 

Antragsberechtigt ist sind Privatpersonen, Unternehmen, Kommunen, Vereine etc. in Nordrhein-Westfalen.

Weitere Informationen:


European Energy Award

Der European Energy Award® (eea®) ist ein Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsverfahren für energieeffiziente Städte und Gemeinden in Europa. Ziel ist es, durch den eea® den effizienten Umgang mit Energie und die Nutzung erneuerbarer Energien in der kommunalen Energiepolitik zu stärken und zu einer zukunftsverträglichen Entwicklung beizutragen.

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Verbraucherberatung in Energiefragen

Ein effizienter Umgang mit Strom und Wärme im Haushalt schont nicht nur Klima und Umwelt, sondern auch den eigenen Geldbeutel. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW hilft dabei, die Potenziale in den eigenen vier Wänden zu nutzen. Ein Modellprojekt hilft Bürgerinnen und Bürgern, die ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen können.

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Energieeffizient Bauen und Sanieren

Ein hoher Energieverbrauch für die Heizung und Warmwasserversorgung von Häusern und Wohnungen belastet nicht nur den Geldbeutel der Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch die Umwelt und das Klima, sofern die Wärme durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe erzeugt wird. Energieeinsparung durch energieeffizientes Bauen und Sanieren sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien bilden deshalb eine ökologisch wie ökonomisch sinnvolle Alternative.

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Kraft-Wärme-Kopplung

Die NRW-Landesregierung will mit dem Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) die Energiewende in Nordrhein-Westfalen vorantreiben. Bis zum Jahr 2020 soll in Nordrhein-Westfalen der Anteil des Stroms aus KWK-Anlagen auf mindestens 25% erhöht werden. Dafür werden mit dem KWK-Impulsprogramm insgesamt 250 Millionen Euro bereit gestellt.

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Solar- und Klimaschutzsiedlungen

Mit dem Bau und der Sanierung von kompletten Siedlungen eröffnen sich weitreichende Möglichkeiten zur CO2-Reduzierung. Sie sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutzplan NRW.

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