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Hobby-Tierhaltung

Familie mit Hund. Foto: TONO BALAGUER/ Panthermedia.net

Wer ein Tier hält oder betreut, muss es artgerecht und seinen Bedürfnissen entsprechend ernähren, pflegen und unterbringen. Ein Haustier muss genügend Bewegung haben. Es dürfen ihm keine Schmerzen, vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden. So schreibt es das Tierschutzgesetz vor. Für die allermeisten Tierfreundinnen und Tierfreunde sind diese Anforderungen eine Selbstverständlichkeit. Sie wollen nur das Beste für ihr Tier.


Verantwortungsbewusste Tierhalterinnen und Tierhalter

Die große Mehrzahl der Hobby-Tierhalterinnen und -Tierhalter verhält sich nicht nur tierfreundlich, sondern auch verantwortungsbewusst. Viele engagieren sich darüber hinaus auch sozial - in Vereinen und Verbänden sowohl für den Tierschutz als auch für züchterische Belange und im Sport. Die Landesregierung unterstützt beispielsweise in besonderer Weise die Imkerinnen und Imker, die Züchterinnen und Züchter von Rassekaninchen und Rassegeflügel und den Pferdesport. Zu diesem hat Nordrhein-Westfalen aufgrund einer langen Tradition der Pferdezucht ein besonderes Verhältnis: Mit dem Nordrhein-Westfälischen Landgestüt in Warendorf unterhält das Land eine Einrichtung, die erfolgreiche Zuchtarbeit betreibt und mit seiner geschichtlichen Entwicklung ein hohes Kulturgut darstellt.

Allerdings stellen sich auf dem Gebiet der Hobby-Tierhaltung auch immer wieder neue Herausforderungen: Hauskatzen beispielsweise haben ein hohes Vermehrungspotenzial und können bei unkontrollierter Fortpflanzung lokal zu einem Problem werden. Das Land Nordrhein-Westfalen gewährt deshalb regelmäßig Zuwendungen an Tierschutzvereine für die Kastration von Katzen, die in Nordrhein-Westfalen gehalten, versorgt oder sonst als Fundtier aufgenommen werden.

Für den Umgang mit Hunden regelt das Landeshundegesetz allgemeine Grundpflichten. Sie gelten für alle Hunde, unabhängig von Größe oder Rasse. Es gelten danach unter anderem ein allgemeines Gebot zur Rücksichtnahme, eine Anleinpflicht in Örtlichkeiten und Situationen mit typischerweise erhöhtem Publikumsverkehr und das Verbot von Aggressionsausbildung, -zucht und -kreuzung. Kurzum: Regeln, die für die Hundehalterin und den Hundehalter ohnehin selbstverständlich sein sollten.

Zunehmende Probleme wirft ein andere Feld der privaten Tierhaltung auf: Die Haltung von hochgiftigen und gefährlichen Tieren wildlebender Arten hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Die NRW-Landesregierung bereitet daher derzeit einen Gesetzesentwurf vor, um den Schutz von Bürgerinnen und Bürgern vor gefährlichen und teils hochgiftigen Tieren landesrechtlich zu verankern.


giftige Schauer-Klapperschlange im Terrarium.

Exotische Tiere

Die Haltung von gefährlichen Tieren wildlebender Arten hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen und stellt die Behörden und die Öffentlichkeit vor immer größere Herausforderungen. Nicht zuletzt durch die sich seit Jahren wiederholenden Vorfälle, bei denen gefährliche oder gar sehr giftige Tiere entwichen sind, sind Menschen immer wieder in Gefahr geraten. Die hohen Kosten für den Einsatz, etwa von Feuerwehren und Rettungskräften, mussten oft genug die Behörden selbst tragen.

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Schaeferhund.

Hunde

Wer in Nordrhein-Westfalen einen Hund hält oder Hunde auf öffentlichen Wegen ausführt, hat verschiedene rechtliche Vorgaben zu beachten. Mit diesen Grundregeln sollen mögliche Gefahren für Leben, Gesundheit und Eigentum anderer deutlich verringert werden. An die Haltung potentiell gefährlicher Hunde werden besondere Anforderungen gestellt.

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Verwilderte Hauskatzen.

Katzen

Hauskatzen haben ein hohes Vermehrungspotenzial und können bei unkontrollierter Fortpflanzung lokal zu einem Problem werden. Das beste Mittel dagegen ist die Kastration vor allem verwilderter Katzen und Katern.

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Pferdesport.

Pferdesport und Pferdezucht

Pferdesport und Pferdezucht sind in Nordrhein-Westfalen von großer Bedeutung. Nicht ohne Grund findet sich das Pferd im Landeswappen wieder. Das Pferdeland NRW besitzt einen hervorragenden Ruf. Viele Reiterinnen und Reiter in Vereinen und auch viele nicht organisierte erfreuen sich am Pferdesport. Dieser ist zusammen mit den vor- und nachgelagerten Bereichen zu einer bedeutenden Branche erwachsen.

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Rassekaninchen.

Kleintiere

Die Zucht und Haltung von Rassegeflügel und Rassekaninchen hat in Nordrhein-Westfalen eine sehr lange Tradition. Die Landesverbände des Rheinlandes und in Westfalen bestehen sowohl beim Rassegeflügel als auch bei den Rassekaninchen schon seit über 100 Jahren. Früher stand oft die Zucht von Wirtschaftsgeflügel und Schlachttieren im Vordergrund, heute handelt es sich bei der Kleintierzucht überwiegend um reine Liebhaberei.

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Imker mit Bienen.

Imkerei

Die Zahl der Bienenbegeisterten ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Mittlerweile gibt es in Nordrhein-Westfalen über 11.000 Imkerinnen und Imker. Auch die Zahl der Bienenvölker steigt weiter an. Die Mehrzahl betreibt die Imkerei als Hobby und verkauft den Honig als Nebenerwerb meist direkt an den Verbraucherinnen und Verbraucher. Immer öfter wird in der Region erzeugter Honig aber auch im Handel angeboten.

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