Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

Pflanzenproduktion

Blühendes Kartoffelfeld. Foto: XY / Panthermedia

Die Produktion von Pflanzen steht am Beginn einer volkswirtschaftlich bedeutenden Wertschöpfungskette für die Ernährung und auch für nachwachsende Rohstoffe. Die Landwirtinnen und Landwirte in Nordrhein-Westfalen erzielen dabei bundesweit mit die höchsten Hektarerträge bei Getreide und Kartoffeln. Bei Getreide liegt der Schwerpunkt bei der Erzeugung von Futtergetreide.


Erntebilanzen für Nordrhein-Westfalen

Die Ernteerträge und die wichtigsten Qualitätsparameter der für die Ernährung bedeutsamsten Ackerkulturen, also Getreide und Kartoffeln, werden im Rahmen der bundesweiten „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ (BEE) auch für die einzelnen Bundesländer ermittelt. Die Landwirte und Landwirtinnen in Nordrhein-Westfalen erzielen dabei mit die höchsten Hektarerträge bei Getreide und Kartoffeln. Einzelheiten zu Flächenanteilen, Hektarerträgen und Qualitätsparametern enthält der jährliche Bericht. Die für Nordrhein-Westfalen jährlich ermittelten Ernteerträge für alle wichtigen Kulturen einschließlich Gemüse und Obst werden durch den Landesbetrieb IT.NRW als Statistisches Landesamt  veröffentlicht-

Die rechtlich verbindlichen Regeln des landwirtschaftlichen Fachrechts legen den Rahmen für die gute fachliche Praxis fest und sind die Grundlage für eine nachhaltige und umweltverträgliche Pflanzenproduktion.

Zahlen, Fakten und Dokumente zum Gartenbau in NRW

Nordrhein-Westfalen ist sowohl bei der Produktion von Pflanzen als auch beim Angebot gärtnerischer Dienstleistungen das größte Gartenbauland in Deutschland. Derzeit produzieren hier 3.273 Betriebe auf einer Fläche von 36.548 Hektar Erzeugnisse des Gartenbaus.
Die Hauptanbaugebiete liegen in den Regierungsbezirken Düsseldorf (1.354 Betriebe, 13.485 Hektar) und Köln (728, 11.489 Hektar), mit Schwerpunkten im Kreis Viersen (4.385 Hektar) und dem Rhein-Sieg-Kreis (4.052 Hektar). Die meisten Gartenbaubetriebe gibt es im Kreis Kleve (549).

Eine große angelegte Studie des Zentrums für Betriebswirtschaft im Gartenbau und des Johann Heinrich von Thünen-Instituts hat in den Jahren 2011/12 die Wertschöpfung des "Gartenbauclusters" in Deutschland untersucht. Erstmals wurde damit auch für Nordrhein-Westfalen eine fundierte und detaillierte Analyse der wirtschaftlichen Bedeutung des Clusters Gartenbau vorgelegt, die für Politik, Verwaltung, Berufsstand und die interessierte Öffentlichkeit als gemeinsame Basis für Argumentation und Entscheidungsfindung herangezogen werden kann.


Ausbringung von Gülle. Foto: Günter Jacobs

Düngung

Pflanzen müssen ausreichend mit Nährstoffen versorgt werden, um ein ausgewogenes Wachstum der Kulturpflanzen, gute Qualität der Produkte und eine nachhaltige Bodenfruchtbarkeit sicherzustellen. Die gute fachliche Praxis der Düngung erfüllt diese Anforderungen. Das Düngegesetz und die Düngeverordnung des Bundes von 2017 tragen zu einer umweltgerechten Anwendung von Düngemitteln bei.

Weiterlesen

Saatgut.

Saatgut

Das Saatgut steht am Anfang der pflanzlichen Produktion. Daher kommt der Verfügbarkeit und Qualität von Saatgut eine besondere Bedeutung zu. Durch gezielte Auslese und Züchtung wird die Qualität der verfügbaren Sorten laufend verbessert. Die genetische Vielfalt von Wildformen und Kultursorten ist die Grundlage für zukünftige Züchtungserfolge und muss daher dauerhaft erhalten werden.

Weiterlesen