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Agrarministerkonferenz 2018

Idyllische Herbstlandschaft. Foto: iStock.com/Xurzon

Die Agrarministerkonferenz (AMK) ist eine Fachkonferenz für Agrar- und Forstwirtschaft sowie ländliche Entwicklung, in der die Agrarministerinnen/-minister sowie Senatorinnen/Senatoren des Bundes und der Länder vertreten sind. Die Sitzungen finden grundsätzlich zweimal im Jahr statt. Der Vorsitz der AMK wechselt jährlich in alphabetischer Reihenfolge. Für das Jahr 2018 ist das Land NRW Vorsitzland dieser Konferenzen.


Fachkonferenz des Bundes und der Länder für die Agrar- und Forstpolitik

Die Agrarministerkonferenz (AMK) ist eine Fachkonferenz für Agrar- und Forstwirtschaft sowie ländliche Entwicklung, in der die Agrarministerinnen/Agrarminister und Senatorinnen/Senatoren des Bundes und der Länder vertreten sind. Die Sitzungen der AMK finden grundsätzlich zweimal im Jahr statt. Der AMK ist eine eintägige Amtschefkonferenz (ACK) der Staatssekretärinnen und Staatssekretäre von Bund und Ländern vorgeschaltet, die die Beschlüsse der jeweiligen AMK vorbereitet.

Bereits am 18. Januar 2018 sind die Agrarministerinnen und -minister von Bund und Ländern in Berlin zu einer Sonderkonferenz zusammengekommen, bei der besonders die Zukunft der Gemeinsamen Agrarpolitik im Mittelpunkt stand. Bund und Länder konnten sich hier auf eine gemeinsame Linie für die europäischen Verhandlungen zur Zukunft der EU-Agrarpolitik verständigt. Ferner vereinbarten sie ein koordiniertes Vorgehen zur Prävention und Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest.

Im Jahr 2018 folgen zwei weitere Agrarministerkonferenzen: die Frühjahrs-AMK vom 25. bis 27. April 2018 in Münster und die Herbst-AMK vom 26. bis 28. September 2018 in Bad Sassendorf.

Weitere Informationen:


Ministerin Ursula Heinen-Esser. Foto: Land NRW / R. Sondermann

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Land Nordrhein-Westfalen, das in diesem Jahr den Vorsitz der Agrarministerkonferenz (AMK) des Bundes und der Länder führt, ist nicht nur eine große Industrieregion, sondern ebenso sehr eines der großen Agrarländer in Deutschland. Unser Leitbild ist eine vielfältige, leistungs- und wettbewerbsfähige und nachhaltige Agrarwirtschaft – mit einer Prägung durch familiengeführte, selbständige Unternehmen, die sich ressourcenschonend dem Tier- und Naturwohl verpflichten. Der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen ist unsere Zukunftsaufgabe. Ich möchte eine Politik, die ökonomische Vernunft mit ökologischer und sozialer Verantwortung verbindet. Die land-und forstwirtschaftliche Erzeugung muss nicht in Widerspruch stehen zum Natur- und Umweltschutz und zu den Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher. Ich setze auf Miteinander und gemeinsames Handeln.

Unser agrarpolitischer Schwerpunkt für das Jahr 2018 liegt in der Ausgestaltung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) nach 2020. Die europäische Agrarpolitik steht beim Klimawandel, bei der Verbesserung des Umweltschutzes und der Biodiversität, bei einer nachhaltigen Lebensmittelversorgung und Nutzung der natürlichen Ressourcen, beim Tierwohl und bei der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des ländlichen Raumes vor großen Herausforderungen. Aktuell werden der mittelfristige Finanzrahmen und die Legislativvorschläge der EU-Kommission zur GAP diskutiert. Die Zukunft der Direktzahlungen und die Ausstattung der Förderprogramme für die ländliche Entwicklung sind dabei die zentralen Themen.

Wir müssen die Gemeinsame Agrarpolitik für die Bauern einfacher, für die ländlichen Räume attraktiver und für die Umwelt wirksamer machen. Unabdingbar für einen Erfolg der Reform ist die Vereinfachung der Agrarpolitik. Die Mitgliedstaaten müssen Spielräume für den Abbau von Bürokratie erhalten, auf die Landwirtinnen und Landwirte sowie die Agrarverwaltung schon lange warten.

Ein zweiter Schwerpunkt der AMK 2018 ist für mich die Nutztierhaltung. Hier sehen wir es als unsere Verantwortung an, die wirtschaftlichen Anforderungen des Marktes mit den gesellschaftlich akzeptierten Erzeugungsverfahren in Einklang zu bringen. Unser Fokus liegt auf einer nachhaltigen Nutztierhaltungsstrategie. Wir müssen den Tierschutz voranbringen und den Tierhaltern einen wirtschaftlich verlässlichen und planungssicheren Weg aufzeigen.

Mir ist es ein großes Anliegen, dass Landwirtschaft und ländliche Regionen in unserem Land eine hohe Wertschätzung erfahren. Was heute in unserer modernen, digitalisierten Welt leicht in Vergessenheit gerät: Die Leistung der Landwirte in unserer Kulturlandschaft ist unersetzbar. Sie ist unersetzbar für die Sicherung unserer Ernährung und für den Erhalt der vielfältigen Landschaften. In diesem Sinne lade ich Sie herzlich ein, die Themen rund um die Agrarministerkonferenzen 2018 zu verfolgen.

Ihre
Ursula Heinen-Esser

Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft,
Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

amtierende Vorsitzende der Agrarministerkonferenz



Ergebnisprotokoll der Sonder-Amtschefkonferenz am 3.7.2018 in Berlin (PDF)

   

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Ergebnisprotokoll der Frühjahrs-Agrarministerkonferenz am 27.04.2018 in Münster (PDF)

   

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Agrarministerkonferenz von Bund und Ländern beschließt gemeinsames Vorgehen zur Zukunft der Nutztierhaltung - Pressemitteilung vom 27.04.2018

   

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Ergebnisprotokoll der Sonder-Agrarministerkonferenz am 18.01.2018 (PDF)

   

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Ergebnisprotokoll der Amtschefkonferenz am 18.01.2018 in Berlin (PDF)

   

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Nordrhein-Westfalens Landwirtschaftsministerin Christina Schulze Föcking leitet die Sitzung der Sonder-Agrarministerkonferenz am 18. Januar 2018 in Berlin. Foto: Landwirtschaftsministerium NRW/Stefanie Loos

Schulterschluss der Agrarministerkonferenz zur EU-Agrarpolitik und zur Afrikanischen Schweinepest - Pressemitteilung vom 18.01.2018

  

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Sonder-Agrarministerkonferenz tagt zur Gemeinsamen Agrarpolitik der EU und zur Afrikanischen Schweinepest - Pressemitteilung vom 16.01.2018

  

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