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Förder-Aufruf "Grüne Infrastruktur NRW"

Bildcollage zum Thema "Grüne Infrastruktur". Grafik: MKULNV NRW

Schlechte Umweltbedingungen und fehlende Grünflächen schaden den Menschen in den Städten. Auch finden deshalb nur wenige Tier- und Pflanzenarten einen geeigneten Lebensraum. Mit dem Projektaufruf "Grüne Infrastruktur" will die Landesregierung Grün- und Erholungsflächen schaffen, vernetzen und aufwerten – besonders in strukturschwachen Gebieten. Kommunale Akteure sind aufgerufen, sich mit ihren Konzepten um Fördermittel zu bewerben.


Ökologischer Beitrag für Gesellschaft und Umwelt

In vielen Kommunen in NRW wirken sich schlechte Umweltbedingungen und ein Mangel an Grün- und Erholungsflächen negativ auf Biodiversität, Stadtklima, Gesundheit, Lebensqualität und Wirtschaft aus. Mit dem Aufruf "Grüne Infrastruktur NRW" zielt die Landesregierung daher auf die nachhaltige Verbesserung der Klima- und Umweltbedingungen ab. Die Menschen in den Quartieren, aber auch im städtischen Umland profitieren hiervon ebenso wie die Biodiversität. Über das Konzept der grünen Infrastruktur sollen Grün- und Freiraumelemente für viele Funktionen geschaffen, vernetzt und aufgewertet werden – auch auf Brach- und Konversionsflächen. Besonders Menschen, die in strukturschwachen, sozial benachteiligten und imagebelasteten Stadtquartieren und Ortsteilen leben, sollen neue Zugänge zur Natur sowie Angebote erhalten, mehr über ihre natürliche Umwelt zu erfahren.

Zusammen mit einer großen Bandbreite an öffentlichen und privaten Akteuren sollen modellhafte "Integrierte kommunale Handlungskonzepte (IHK)" erarbeitet und in der laufenden Förderperiode des EU-Programms "EFRE" umgesetzt werden. Kommunen, kommunale Verbünde und Zusammenschlüsse sind aufgerufen, entsprechende Konzepte einzureichen. Hierfür ist ein Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 83 Millionen Euro aus EU- und Landesmitteln sowie aus Mitteln von Kommunen, Vereinen und Privaten eingeplant. Die Europäische Union fördert diese Maßnahmen aus dem "Operationellen Programm des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE)".

Fristen

Die Integrierten kommunalen Handlungskonzepte Grüne Infrastruktur (IHK GI) sind bis einschließlich zum 01.12.2016 sowie bis einschließlich zum 01.06.2017 bei der Geschäftsstelle Grüne Infrastruktur einzureichen.