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Jagdzeiten; Schonzeiten und Schonzeitaufhebungen NRW

Feldhase (Lepus europaeus). Foto: Digoarpi / Panthermedia

Die Bundesjagdzeiten-Verordnung legt fest, auf welche Wildarten in welchen Zeiträumen die Jagd ausgeübt werden darf. Die Länder können die Jagdzeiten abändern oder auch die Schonzeiten aus besonderen Gründen aufheben. In der Schonzeit darf Wild grundsätzlich nicht gejagt werden.


Aufhebung von Schonzeiten im Einzelfall

Gemäß Landesjagdgesetz NRW können die unteren Jagdbehörden bei den Kreisen und kreisfreien Städten die Schonzeiten für bestimmte Gebiete oder einzelne Jagdbezirke beispielsweise aus Gründen der Wildseuchenbekämpfung und Landeskultur, zur Beseitigung kranken und kümmernden Wildes, zur Vermeidung von übermäßigen Wildschäden, zu wissenschaftlichen Lehr- und Forschungszwecken sowie bei Störung des biologischen Gleichgewichts oder der Wildhege aufheben. Die unteren Jagdbehörden prüfen im Einzelfall, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Schonzeitaufhebung gegeben sind - insbesondere, ob die Schonzeitaufhebung erforderlich ist und es keine anderen geeigneten Maßnahmen gibt.


Afrikanische Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine für Menschen ungefährliche, für Wildschweine und Hausschweine aber hochansteckende und zumeist tödlich verlaufende Virusinfektion. Ursprünglich in Osteuropa verbreitet, wurde sie im September 2018 erstmals in Belgien festgestellt. Nordrhein-Westfalen hat vorbeugende Maßnahmen ergriffen und sich auf einen Ausbruch der Tierseuche vorbereitet.

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