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30.11.2022
Minister Krischer: "49 Euro-Ticket ist eines der größten Reformprojekte im ÖPNV"

Sonder-Verkehrsministerkonferenz zum Nachfolge-Modell des 9 Euro-Tickets - Kritik an Bundesverkehrsminister

Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Oliver Krischer hat Bund, Länder sowie die Verkehrsverbünde und die beteiligten Unternehmen nach der Sondersitzung der Verkehrsministerkonferenz zur schnellen Umsetzung eines der größten Reformprojekte in der ÖPNV-Geschichte aufgefordert. "Ein Tarifgebiet, ein Preis, ein Ticket: Das 49 Euro-Ticket wird den öffentlichen Verkehr in Deutschland revolutionieren und den unübersichtlichen und undurchdringbaren Tarifdschungel endlich lichten. Die Erwartung der Menschen an das neue Ticket sind groß. Damit das Deutschlandticket zum 1. April 2023 auch wirklich kommen kann, muss sich auch der Bund bewegen. Die Länder haben gestern in der Verkehrsministerkonferenz deutlich gemacht, dass sie bereit sind, gemeinsam mit dem Bund eine Ausfallbürgschaft für die Verkehrsunternehmen zu übernehmen, wenn das Ticket am Ende nachweisbar mehr als die erwarteten drei Milliarden kosten sollte. Es kann nicht sein, dass der Bund sich hier verweigert. Es reicht nicht, wenn Bundesverkehrsminister Volker Wissing hier immer nur auf die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz verweist. Niemand draußen kann verstehen, wenn ein Bundesverkehrsminister die größten Fortschritt im öffentlichen Verkehr an Summen scheitern lässt, für die er in seinem Etat nicht mal fünf Kilometer Autobahn baut. Eine echte Verkehrswende und das Erreichen der Ziele im Klimaschutz braucht mehr Engagement und kein Weiter-So bei den Ausgabe-Prioritäten."