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02.05.2022
Neue Doppelspitze beim Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen: Thomas Kämmerling wird forstfachlicher Leiter

Andreas Wiebe und Thomas Kämmerling. Foto: Wald und Holz NRW

Andreas Wiebe und Thomas Kämmerling. Foto: Wald und Holz NRW


Staatssekretär Dr. Bottermann: Mit Herrn Kämmerling haben wir einen versierten Forst-Experten gewonnen, der zusammen mit Herrn Wiebe die Waldzukunft gestalten wird
Der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen stellt sich neu auf. Die Leitung des Betriebes wird auf eine Doppelspitze umgestellt. Neben Andreas Wiebe übernimmt Thomas Kämmerling die neu geschaffene zweite Leitungsposition. Am Montag, 2. Mai, hat er seinen Dienst angetreten. Kämmerling verantwortet von nun an den forstfachlichen Bereich, Wiebe ist für die kaufmännische Leitung zuständig. Damit wird die Leitung entsprechend den Regelungen des Public Corporate Governance Codex des Landes Nordrhein-Westfalen für eine gute und verantwortungsvolle Unternehmensführung zu einem Kollegialorgan entwickelt. Sie besteht künftig aus zwei Personen, die gemeinsam den Betrieb vertreten.

„Die Aufgaben des Landesbetriebes sind in den vergangenen Jahren, nicht zuletzt wegen der massiven Waldschäden, erheblich gewachsen. Auch vor diesem Hintergrund ist es aus unserer Sicht sinnvoll, die Zuständigkeiten an der Spitze auf mehrere Schultern zu verteilen“, sagte Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

Der 57-jährige Kämmerling stammt gebürtig aus Hagen. Von 2015 bis 2022 war er Leiter des Eigenbetriebes RVR Ruhr Grün des Regionalverbandes Ruhr, einem der größten kommunalen Forstbetriebe Deutschlands. Zwischen 2006 und 2011 leitete der Diplom-Forstwirt das Competence-Center Sachverständigenwesen beim Landesbetrieb
Straßenbau Nordrhein-Westfalen.

„Ich freue mich, dass wir mit Herrn Kämmerling einen versierten Forst- Experten gewinnen konnten, um im Führungsduo mit Herrn Wiebe die Waldzukunft in Nordrhein-Westfalen zu gestalten. Für diese wichtige Aufgabe wünsche ich beiden viel Erfolg bei der Bewältigung der großen Herausforderungen“, sagte Staatssekretär Dr. Bottermann. „Wald und Forstwirtschaft sind für Nordrhein-Westfalen von großer und wachsender Bedeutung. Mit der Weiterentwicklung der Landesbetriebs-Leitung zu einem Kollegialorgan stellen wir uns auch hier zukunftsfähig auf.“

Nordrhein-Westfalen verfügt über eine Waldfläche von 935.000 Hektar. Wald und Holz NRW wurde 2005 aus den bisherigen Dienststellen der Landesforstverwaltung gebildet und gliedert sich in 15 Regionalforstämter, das Nationalparkforstamt Eifel sowie das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft. Seine Zentrale hat Wald und Holz NRW in Münster. Eine landesweit flächendeckende Präsenz gewährleisten die 300 Försterinnen und Förster in den Forstbetriebsbezirken (Revieren). Bei Wald und Holz NRW arbeiten insgesamt mehr als 1.350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Auftrag einer nachhaltigen Sicherung und Entwicklung der Waldfunktionen und der Holzwirtschaft für die Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Über Wald und Holz NRW

Wald und Holz NRW ist Teil der Forstverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen. Zugeordnet ist der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Naturschutz und Verbraucherschutz (MULNV). Wald und Holz NRW kümmert sich um die Belange des Waldes. Dazu gehören der Erhalt und die Förderung des Waldes in Nordrhein-Westfalen, die Beratung und Betreuung privaten und kommunalen Waldbesitzes, die Bewirtschaftung von 124.000 Hektar Landeswald, sowie die Forschung in den Bereichen Wald, Holzverwendung und Klima. Zum Aufgabengebiet zählen außerdem Umweltbildung, Überwachung der Einhaltung der geltenden Rechtsvorschriften im Wald auf der gesamten Waldfläche Nordrhein-Westfalens (935.000 Hektar) und die Förderung der Wald- und Holzwirtschaft in Nordrhein-Westfalen.