Zum Inhalt springen

umwelt.nrw

Hauptinhalt

09.09.2018
Landeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft"

Ministerin Heinen-Esser verkündet die Siegerdörfer des Wettbewerbs. (Foto: LWK NRW)

Ministerin Heinen-Esser verkündet die Siegerdörfer des Wettbewerbs. (Foto: LWK NRW)


Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser verkündet Gewinnerdörfer in Bad Sassendorf

Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser hat heute im Landwirtschaftszentrum Haus Düsse in Bad Sassendorf die Gewinnerinnen und Gewinner des NRW-Landeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" 2018 ausgezeichnet. Jeweils eine Gold-Medaille erhielten Himmighausen (Stadt Nieheim im Kreis Höxter), Louisendorf (Gemeinde Bedburg-Hau im Kreis Kleve), Lückert (Stadt Hennef im Rhein-Sieg Kreis), Schaephuysen (Gemeinde Rheurdt im Kreis Kleve) und Sögtrop (Stadt Schmallenberg im Hochsauerlandkreis).

"Mich beeindruckt sehr, wie sich die teilnehmenden Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner für ihre Heimat engagieren. Sie zeigen: Unsere ländlichen Räume sind vielfältig, lebenswert und zukunftsfähig. Nur durch Einsatz aktiver Dorfgemeinschaften kann das auch so bleiben", gratulierte Ministerin Heinen-Esser bei der Bekanntgabe der Ergebnisse des 26. Landeswettbewerbs.

44 Dörfer hatten sich erfolgreich für den Wettbewerb beworben: 22 Dörfer aus dem Landesteil Westfalen-Lippe, 22 Dörfer aus dem Rheinland. Die Jury hat neben den fünf Gold-Medaillen 25 Silber- und 14 Bronze-Medaillen vergeben. Damit liegt NRW zum wiederholten Mal an der bundesweiten Spitze. Himmighausen, Louisendorf, Lückert, Schaephuysen und Sögtrop dürfen Nordrhein-Westfalen im Jahr 2019 beim Bundeswettbewerb "Unser Dorf hat Zukunft" vertreten. Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser: "Der Wettbewerb ist nun fast 60 Jahre alt und ein fester Bestandteil unserer Landeskultur geworden. Er unterstreicht, wie facettenreich unsere ländlichen Räume sind. Der Wettbewerb bringt Leben in die Dörfer, aber vor allem lebt er von den Menschen in den Dörfern."

Bewertet wurden:

  • die Konzeption und deren Umsetzung zur Förderung der Lebensqualität
  • wirtschaftliche Entwicklungen und Initiativen, beispielsweise zum Erhalt von Geschäften und Gemeinschaftseinrichtungen
  • das soziale und kulturelle Leben
  • die Baugestaltung und Entwicklung zum Erhalt der ortsbildprägenden Bausubstanz
  • die Grüngestaltung
  • die Einbindung der Dörfer in die Landschaft wie zum Beispiel die Bewirtschaftung und Entwicklung charakteristischer Landschaftsbestandteile
  • der Biotop- und Artenschutz

In einer vierwöchigen Reise hat die Jury jedes der 44 Dörfer besucht und sich vor Ort vom Engagement und der Leistung der Bewohnerinnen und Bewohner überzeugt. Neben den Medaillen des Landes wurden 26 Sonderpreise von nordrhein-westfälischen Verbänden und Stiftungen vergeben, unter anderem für ökologische Maßnahmen, soziale und kulturelle Leistungen, unternehmerische Initiativen oder besondere gestalterische Details.

Am 10. November finden die offiziellen Abschlussveranstaltungen in Salzkotten (Kreis Paderborn) und am 24. November in Heinsberg-Oberbruch (Kreis Heinsberg) statt. Landwirtschaftsministerin Heinen-Esser wird dann die Medaillen, Urkunden und Preisgelder überreichen.